Was bedeutet eine zweite plazenta?

1 Antwort

Das kann schon mal passieren, weil sich die Frucht ja in den ersten Tagen und Wochen zum Embryo und Mutterkuchen teilt. Vielleicht war es ein versteckter Zwilling. Das ist aber kein Grund zur Besorgnis und die Frauenärzte wissen schon sehr genau, was in diesem Fall zu tun ist.

Kaiserschnitt gegen den absoluten Patientenwillen - erlaubt oder nicht?

Wahre Begebenheit: Eine Frau kam zum Entbinden mit Wehen. Wurde in 42. Woche mit Wehenhemmer zum Warten für 1 Woche heimgeschickt, da der eigentliche Entbindungsarzt gerade in Urlaub war. Dieser kam 1 Woche später aus dem Urlaub / Ende 43. SSW, war entsetzt, trieb gegen den Willen der Frau dann die Geburt schnell mit Wehenhemmer voran (Überdosis?), sofort Herztöne weg, und schnell Kaiserschnitt. Die Frau wollte ohne Medikamente entbinden, und falls etwas passiert keinen Kaiserschnitt um das Kind zu retten, da dies (war bereits bekannt) erhebliche Wundheilungsstörungen / Komplikationen etc. zur Folge hat. Diese Frau lehnte Wehenhemmer ab, EInleitung ab, und wollte unterschreiben "ich übernehme die Risiken des KS selbst". Die Unterschriftsmöglichkeit wurde ihr verweigert, Behandlung absolut gegen ihren WIllen. Sie hatte viele Nachoperationen, eine Menge leichter und schwerwiegender Komplikationen, lehnt das Kind völlig ab.

Die Krankenkasse sagt nun, die Haftpflicht des Arztes ist für nicht übliche Situationen zuständig. Dies zu bezahlen ist nicht Sache der Krankenkasse. Der Arzt trage eine moralische Verantwortung nicht einen entbindende Frau völlig gesundheitlich und seelisch zu ruinieren und müsse unterstützen, dass eine Vaginalentbindung im Falle einer "eigentlich problemlos zu erwartenden Geburt" auch nicht durch Orgasisatorisches in eine Katastrophe mündet.

Die Frau will das Kind nicht, leidet sehr darunter. Darf sie bei einer Folgegeburt auf ihre eigenen Risiken einen KS verweigern? Sie wäre bereit, ein geschädigtes oder totes Kind in Kauf zu nehmen, möchte das unterschreiben. Und sie steht auch dahinter, ich kenne sie ja gut.

Ich wünsche nicht, dass sich jemand über die Frau und ihren Standpunkt auslässt. Sie ist durch ihre Geburt traumatisiert und weiß, was sie tut. Ich möchte Antworten, ob man einen KS verweigern darf (in selbst tragender Verantwortung) oder ob ein Arzt gegen den Patientenwillen handeln darf.

Vielen Dank im Voraus!!

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