Warum wird ein häufiger Einsatzvon Antibiotika von Wissenschaftlern oft kritisiert?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

weil dadurch die Bakterien immer resistenter werden und es somit nicht mehr so lange dauert, bis Antibiotika nicht mehr helfen. Deshalb finde ich auch, daß man nicht bei jeder kleine Erkältung sofort mit Antibiotika behandeln soll.

Das Schlimmste daran ist, daß je häufiger Antibiotika eingesetzt werden, desto häufiger haben die Erreger die Gelegenheit sich dagegen zu immunisieren. Dann wirds lebensgefährlich!

Weil es nur bei Härtefällen benutzt werden sollte da sich die Krankheitserreger daran gewöhnen und resistend werden können! Daran sind schon Menschen gestorben weil die Antibiotika dann nichtmehr helfen.

Stell dir vor, es gibt tausende von Bakterien in deinem Körper. Durch Zufall ist eines davon immun gegen das Antibiotikum. Seine Konkurrenz ist das "vergiftet" und es kann sich ungestört vermehren. Sämtliche Nachkommen sind immun gegen dieses Antibiotikum, so dass man ein anderes nutzen muss.

Auf diese Weise ist es dazu gekommen, dass wir inzwischen Bakterienstämme haben, gegen die es quasi kein Medikament mehr gibt.

Mit jedem Einsatz eines Antibiotikums besteht die o.g. Gefahr, deshalb sollte man es so selten wie möglich einsetzen.

Viele Erkrankungen werden durch Viren hervor gerufen, dagegen helfen Antibiotika nichts, dass Immunsystem muss selber lernen damit fertig zu werden. Antibiotika werden meines Erachtens zu schnell und häufig verschrieben und die möglichen Bakterienstämme werden resistent, außerdem wird man wesentlich schneller allergisch gegen Penicilline und Co. Und bei einem allergischen Schock kann man schneller daran sterben,als an der eigentlichen Infektion.

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