Warum wird bei Operationen gegen die Blutgerinnung dem Patienten ein Mittel gegeben?

7 Antworten

Ich nehme an, du meinst die Spritzen, die nach der Operation gegeben werden. Die sind dafür da, um Blutgerinnsel zu vermeiden. 1. weil das nach Op's öfters vorkommt (aufgrund der OP z.B. Unterleibsoperationen o.ä.) 2. weil die Patienten meist nach einer Op vorüber bettlägrig sind und daher zu Thrombosen neigen. Da gibt man ein blutverdünnendes Mittel (z.B. Heparin), damit keine Thrombose oder Lungenembolie entsteht.Wenn sich der Thrombus(Blutgerinnsel) löst, dann ist das ein Embolus.

Du meinst die Thromobseprophylaxe. Also Clexane oder Fraxiparin oder so etwas ähnlihces, was sich die Patienten ein paar Tage lang nach der OP in den Bauch spritzen sollten. Es ist ja einfach so, daß sich Patienten nach der OP nur eingeschränkt bewegen können. Und dadurch ist natürlich die Thrombosegefahr leicht erhöht, zumal ja eine Gerinnung stattfinden soll. Willst ja daß die Wunde nach der OP heilt. Nur wenn der Prozeß zu stark ist, eben weil du z.B. danach das Bein ruhigstellen mußt, besteht die Gefahr, daß daraus eine Thrombose wird. Deshalb spritz man sich einen Gerinnungshemmer, der das verhindern soll. Aber wichtig ist, daß du, dann auch regelmäßig zur Blutkontrolle gehst. Also bei Clexane sollte mindestens regelmäßig ein kleines Blutbild bestimmt werden, da man da die Anzahl der Thrombozyten (also der Blutplättchen) überwachen muß und bei Fraxiparin auch der Quickwert (also ein Gerinnungswert) bestimmt werden.

Also ich habe die Thrombosespritzen bis dato erst NACH den Operationen bekommen, während einer OP wären die eher unzweckmässig .

Blutgerinnungen werden nicht operiert.

Gemeint haste sicherlich ... dass Patienten, die einen Antikoagulantienhemmer nehmen, erst "verdickt" werden, damit sie nicht verbluten... ( womit gleich der Grund genannt ist... )

Um einer Thrombosegefahr vorzubeugen.

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