Warum wird bei Operationen gegen die Blutgerinnung dem Patienten ein Mittel gegeben?

2 Antworten

Du meinst die Thromobseprophylaxe. Also Clexane oder Fraxiparin oder so etwas ähnlihces, was sich die Patienten ein paar Tage lang nach der OP in den Bauch spritzen sollten. Es ist ja einfach so, daß sich Patienten nach der OP nur eingeschränkt bewegen können. Und dadurch ist natürlich die Thrombosegefahr leicht erhöht, zumal ja eine Gerinnung stattfinden soll. Willst ja daß die Wunde nach der OP heilt. Nur wenn der Prozeß zu stark ist, eben weil du z.B. danach das Bein ruhigstellen mußt, besteht die Gefahr, daß daraus eine Thrombose wird. Deshalb spritz man sich einen Gerinnungshemmer, der das verhindern soll. Aber wichtig ist, daß du, dann auch regelmäßig zur Blutkontrolle gehst. Also bei Clexane sollte mindestens regelmäßig ein kleines Blutbild bestimmt werden, da man da die Anzahl der Thrombozyten (also der Blutplättchen) überwachen muß und bei Fraxiparin auch der Quickwert (also ein Gerinnungswert) bestimmt werden.

Damit sie nicht sterben! Siehe unter "Trombose" bei Wikipedia.

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