Warum weinen und schreien manche Kinder im Kleinkindalter so viel?

5 Antworten

Erstere haben halt mehr "Temperament" und zeigen, dass sie ihren "eigenen Kopf" haben.

Die anderen zählen zu den sog. "pflegeleichten" Kindern.

Getragen werden wollen, ist für mich in erster Linie ein Bedürfnis. Dem ich nur dann nicht stattgegeben habe, wenn es absolut nicht ging.

Konsequenz bei einem Bedürfnis? Das finde ich alles andere als bewunderungswürdig. Bei ihrem Partner würde sie doch auch anders handeln.

Stundenlanges Schreien sind die Folge der - so gerne propagierten - Konsequenz. Für beide Seiten wäre es weniger stressig, würde die Mutter von dem "ich muss den Machtkampf gewinnen" runterkäme.

Schreien bedeutet Stress fürs kindliche Gehirn.

Ich behaupte mal, dass die Schreierei nachlässt, wenn die Mutter mehr auf die Bedürfnisse des Kindes achtet.

Dazu gehört auch getragen werden sowie (nächtlichen) Körperkontakt zwischen Mutter und Kind. 

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

geh mal auf die seite http://www.babycenter.de und nimm dort die suchfunktion. dort kannst du auch fragen stellen, die von anderen eltern beantwortet werden oder von pädagogik-experten. außerdem kannst du dort kostenlos einen newsletter abonnieren, der dir immer monatlich tipps fürs kind gibt, dem alter angemessen, programmiert nach geburtsdatum.

Na, das ist ja unerhört, daß ein Kleinkind schreit, wenn es getragen werden will oder nicht die Treppe runtergehen(?) will. Wo kommen wir denn da hin, wenn man die Wünsche des kindes befriedigt? Und Konsequenz bringt nichts? Früh übt sich, was Eltern werden will, die die Wünsche ihres Nachwuchses ignorieren und das Konsequenz nennen. Jean Liedloff nannte das den Krieg der Eltern gegen ihre Kinder in ihrem Buch "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück". Jedes Tier weiß besser, was für seine Kleinen gut ist. Nur der Mensch braucht idiotische Ratgeber wie "Jedes Kind kann schlafen lernen" oder "Jedes Kind kann essen lernen" usw.

Nein, das sehe ich anders, Kinder müssen auch lernen, dass nicht jedes ihrer Bedürfnisse befriedigt werden kann und dass sie nicht im Mittelpunkt der Welt stehen. Die Frage ist nur, wie und wann sie das lernen müssen.

Ich kann hier allen nur beipflichten, ein Punkt ist jedoch noch nicht gefallen: Ich habe oft beobachtet, daß Kinder, die nicht vestanden werden oder Kinder mit groben und unsensiblen Eltern oft schreien. Wie sollen sie auch ihren Frust und Protest anders ausdrücken....

Also die Eltern sind sehr sanft aber konsequent mit ihren Kindern - und wie gesagt die Größere ist bei gleicher Erziehung völlig anders. Kann man ja nur hoffen, dass diese Zeit bald vorübergeht.

@wicky

Bei einem heftig trotzenden Kleinkind ist es kaum möglich, gleichzeitig sanft und konsequent zu sein. Gerade, wenn die Eltern das erste Lebensjahr sehr liebevoll mit dem Kind umgegangen sind, empfinden die Kinder die ersten Grenzen als großen Verlust und auch als Kränkung. Sie können nicht verstehen, warum sie nun anders behandelt werden als vorher.

Es gibt eben Kinder, die kommen damit besser klar und andere nicht.

nun ja... im kleinkindalter sind die kummunikationmöglichkeiten eben sehr beschränkt... (zum beispiel hauptsächlich aufs rumschreien)... wenn ein baby etwas stört, oder etwas will schreit es nun mal... vielleicht sind viel schreiende kinder ja besonders materialistisch und egozentrisch??? ;)

Kleinkind wacht jede Nacht auf und schreit wütend

Hallo unsre Tochter ist jetzt 16 Monate alt sie hat mit 4 Wochen angefangen durchzuschlafen das ging dann auch so bis zu nem halben Jahr,dann kam sie Nachts wieder es gab dann ne Milch und sie schlief weiter.

Seit ca einem halben Jahr schläft sie nach dem Fläschchen nicht mehr ein d.h. sie wird wach bekommt ihr Fläschchen ich gehe wieder ins Bett und nach einer halben Stunde fängt sie an zu weinen ( es ist ein richtig wütendes schreien) lass sie dann meist ein bisschen in der Hoffnung sie schläft wieder ein ab und an funktionierte es auch doch seit 2 Wochen geht gar nichts mehr. Ich hatte die Theorie das es meist nach einer Veränderung so ist hab es einfach mal beobachtet. Als sie aus dem Urlaub von Oma und Opa kam hatte sie 3 Tage das Problem Nachts und dann ging es Wieder dann kam meine Mutter zu Besuch und auch währenddessen schrie sie Nachts viel als meine Mutter ging wurde es nach 3 Tagen besser. Doch seit ca 2 Wochen ist es wieder jede Nacht (keine Veränderung zu Hause) Das Problem ist auch ich kann sie nicht mal bisschen schreien lassen da unsre große Tochter mit im Zimmer schläft und seit kurzem sehr früh raus muss ( Kiga). hab sie jetzt die letzen Nächte mit zu mir ins Bett genommen aber auch da braucht sie lang bis sie wieder einschläft. Mein Mann muss dann immer im Wohnzimmer schlafen das ist ja auf Dauer auch nicht ok. Habe ihr acuh schon Spielsachen ins Bettchen gelegt da ich das Gefühl habe sie ist einfach Fit und hat einfach kein Bock mehr zu schlafen.

Habt ihr Tipps was ich noch probieren könnte? Was habt Ihr gemacht wenn ihr in solch einer Situation wart? Ich kann langsam nicht mehr hab zur Zeit 4 Stunden schlaf das schlaucht mich total Freu mich auf eure Antworten

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Mein Neffe hat Angst vor der Kita?

Mein Neffe ist seit ca 5 Monaten in der Kita, aber in letzter Zeit stimmt etwas nicht. Erst war alles in Ordnung und er durfte dann auch dort schlafen und bis 16 Uhr bleiben. Ich muss ihn öfter abholen, weil meine Schwester (die Mutter) manchmal länger arbeiten muss.

Er schläft auch ab und zu bei mir und dann muss ich ihn zur Kita fahren. Er hatte dort eine Lieblingserzieherin. Immer wenn er mal nicht wirklich Lust hatte zur Kita zu gehen, mussten wir nur ihren Namen erwähnen und er wollte sofort zu ihr.

Irgendwann hieß es, er würde zu viel weinen. Er soll doch bitte von nun an bis um 11.30Uhr bleiben, weil er auch die anderen Kinder stört, wenn er nur wach da liegt und redet. Sie sagten auch, dass sie glauben, dass es besser ist, wenn er FÜRS ERSTE nicht so lange in der Kita bleibt.

Das war auch ok. Aber mein Neffe hat sich auch verändert. Wenn ich oder seine Mutter ihn zur Kita bringen wollen, schreit er wie am spieß und bettelt nahezu nicht hingehen zu müssen. Das erste, was er sagt, wenn er aufwacht ist, "Keine kita" und das sagt er auch immer vor dem Schlafen gehen.

Seit neustem ist das auch, dass wenn wir den Namen seiner "Lieblinsgerzieherin" nennen, er manchmal anfängt zu weinen und "NEIN" sagt. wenn wir ihn fragen, ob was vorgefallen ist, antwortet er nicht. So weit ist es noch nicht mit dem Sprechen.

Letzte Woche, als ich ihn abholen musste, sagt sie zu mir er soll von nun an NUR EINE STUNDE da bleiben, weil er ja nur weint und sie wissen nicht, was sie tun können. Er lässt sich nicht ablenken, sagen sie.

Ich hab dann mit ihr geredet und ihr gesagt, dass sich sein Verhalten verändert hat und er überhaupt nicht zur Kita will und auch mit ihr nicht mehr so ist, wie früher. Sie sagt nur, er hat überhaupt kein Problem mit den Erziehern und er hat auch kein Problem mit den Kindern.

Meine Schwester will mit der Leiterin reden, weil wir uns wirklich Sorgen machen.

Hatte jemand von euch ähnliche Erfahrungen? Was kann man dagegen tun und wie soll man vorgehen?

Danke :)

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Kleinkind 2 Jahre läuft nur Nackt rum will keine Kleidung tragen alles auf der Haut tut weh

Hallo, unsere Tochter ist fast 3 Jahre, aufgeschlossen und sehr intelligent. Seit einem Jahr geht sie vormittags in den Kindergarten mitlerweile schaffen wir es sie einmal die Woche hinzubringen. Folgendes Problem seit wirklich einem 3/4tel Jahr, sie trägt keine Kleidung mehr. Sie läuft zu Hause komplett Nackt herum ihr ist es auch egal wenn jemand zu besuch kommt oder ob es frisch ist. Wenn wir raus müssen brauchen wir mit langen zureden trösten usw. ungelogen 45 min zum anziehen sie trägt keine unterwäsche weil ich das zu eng auf der haut liegt, sie hat den Schrank voll Klamotten zieht aber wirklich nur eine einzige hose an mit muss die ihr aber viel zu gross ist auch nur einen Pullover in 128 sie ist ca 110 cm groß. socken muss sie ja jetzt auch anziehen weils kalt ist das ist für sie aber eine qual und schuhe mag sie überhaupt nicht also trägt sie 2 nummern zu große crocs. Sie trägt eine viel zu dünne Jacke aus der wir schilder und Ärmelbündchen rausgeschnitten haben. Achso Socken trägt sie auf links weil ihr die Naht auch weh tut. Sie ist immer am Weinen und schreit die ganze zeit aua das tut weh und das geht dann auch im auto weite wenn sie sich anschnallen muss weil ihr der Gurt viel zu eng ist. dann schreit sie wirklich die ganze autofahrt über. und es ist nicht irgendeine Fahse in ihrem Leben sondern es tut ihr wirklich weh. Und es liegt auch nicht daran das ich nicht weiss wie ich sie zu erziehen habe denn ich habe noch 3 weitere Kinder die auch alle "normal" sind ;-) Ich war bereits beim Kinderarzt der die sache aber auch nicht ernst nimmt und meint das geht vorrüber. Im Kindergarten versucht sie sich auch nackt zu machen und die erzieherinnen versuchen ihr auch unterwäsche anzuziehen aber das ist so mit arbeit verbunden und ein großer aufwand das auch sie nicht weiter wissen was man daran ändern könnte damit es für das Kind leichter wird... Gibt es jemanden dem es mit seinem Kind auch so geht oder gibt es etwas wie ich ihr die Schmerzen nehmen kann? Oder vielleicht hat jemand einen anderen Tipp der mir diesbezüglich weiterhelfen kann- vielleicht eine Therapie?

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