Warum verschreiben mir meine Ärzte keine Massagen, obwohl ich die von der mir verordneten Krankengymnastin dann doch bekomme und sie auch nötig sind?

5 Antworten

Bislang hab ich den Eindruck, dass hier nur, von den sehr wenigen Antworten, Leute geantwortet haben, die auf Seiten der Sparfraktion stehen, aber nicht ein mal die Interessen der Patienten berücksichtigen, die vielleicht auch selbst beurteilen können, was ihnen gut tut. Ich will ja nicht behaupten, dass mann dem Bewegungsmangel durch die eigentliche Krankengymnastik nicht entgegenschreiten kann, aber die Massage dient dazu überhaupt erst ein Mal eine Grundlage dafür zu schaffen, mit so was loszulegen, ohne dass der Patient weitere Schmerzen hat.

Vielleicht mal eine Thaimassage machen lassen, hat nix mit Erotik zu tun, auch wenn das nicht wenige Leute glauben. In Thailand ist die Massage sozusagen ein Mittel für alles, so wie bei uns Aspirin, ich würde das schon mal testen an deiner Stelle.

Wieviel bewegst du dich? Verkürzte oder gar verklebte Faszien sprechen für Bewegungsmangel oder falsche Bewegungsabläufe.

Ärzte verschreiben Massagen nicht pausenlos. Pro Quartal gibt es nur eine gewisse Anzahl an Medikamenten oder Verordnungen. Und etwas muss der Mensch auch selbst tun, damit es ihm besser geht.

Doch, im Endeffekt bezahlen es die Ärzte weil es von ihrem Budget abgeht.

Das was deine Physiotherapeutin und Du machen ist schlichtweg einfach Leistungsbetrug. Ich würde es also nicht an die große Glocke hängen.

Die Physiotherapeutin kann auf dem Schein nur das abrechnen, was drauf steht. Ob sie der Patientin jetzt die erforderliche Krankengymnastik angedeihen lässt, oder ihr eine popelige Massage verpasst, ist der Krankenkasse doch völlig egal. 

Sie hat damit lediglich die Patientin betrogen, die jetzt statt einer wertvollen Krankengymnastik eine Wellness-Massage erhalten hat.

@kaesdreher

Und die Krankenkasse, da sie Phsyio bezahlt hat, die vermutlich auf Dauer auch was bringt aber stattdessen wurde ein bisschen Wellness durchgeführt die auf Dauer keinen positiven Effekt hat. Abrechnen mit der Kasse wird der Physio die Krankengymnastik die der Physio aber nicht durchgeführt hat.

@Messkreisfehler

Genau. Aber das geschieht definitiv zum Nachteil der Patientin. Ich bezweifle auch, dass der Arzt der Patientin noch mehrere Krankengymnastikverordnungen verschreiben wird, wenn sich die Patientin nur Wellness-Massagen verabreichen lässt, die zu keiner Ergebnisverbesserung führen. Der Dumme in diesem Fall ist und bleibt die Patientin, die das System nicht kapiert hat.

@kaesdreher

Also ich halte Massagen nicht für reine Wellnessveranstaltungen. Vor vielen Jahren haben sie mir auch geholfen und schließlich bietet sie ja die TK auf ihrer Internetseite auch an. Und wenn man nicht etwas probiert, was eventuell wirklichen Nutzen zeigen kann, dann weis ich auch nicht mehr. weiter. Also was sollen diese Antworten???

Warum soll das Leistungsbetrug sein? Ich habe sehr wohl bei der Massage gemerkt, wo es mir bei einer bestimmten Berührung meines Rückens weh getan hat und wo ich mich danach besser gefühlt habe. Und wenn die Krankenkasse auf ihrer Internetseite schreibt, dass Massagen zu deren Heilmethoden gehören, versteh ich also das Problem nicht. Die Hausärztin oder auch die Neurologin sind doch nicht in der Lage beurteilen zu können, was mir gut tut. Das können erst mal nur die Spezialisten, also die Krankengymnasten Ob es mir tatsächlich gut tut wird sich natürlich erst zeigen. Aber wenn man es gar nicht erst ausprobiert, stimmt was an dem System nicht. Ich habe übrigens vor ca. 25 Jahren auch schon mal Massagen verordnet bekommen wegen Lähmungserscheinungen in den Händen und die haben mir auch geholfen. Soll das heute anders sein???

Der Arzt entscheidet die medizinische Notwendigkeit einer Massage. Wenn die seiner Meinung nach nicht notwendig ist, verschreibt er sie auch nicht. Die Mittel, die der Arzt pro Quartal verschreiben darf, sind limitiert. Da wird er nur Massagen an Patienten verschreiben, die es wirklich nötig haben.

Und es ist doch absolut logisch, dass dir die Physiotherapeutin eine Massage anbietet. Die will ja schließlich ihre Leistungen verkaufen. Mit der Massage kann man nichts falsch machen, aber ob die auch zur Besserung beiträgt, kann angezweifelt werden. Sie steigert bestenfalls dein Wohlbefinden, aber dafür ist die Krankenkasse ja nicht da, um dir die Wellness zu bezahlen. 

Deine Physiotherapeutin hat dir die Faszienmassage wahrscheinlich so blumig schön geredet, dass du gleich dein Portmonee geöffnet hast. Ziel erreicht.

Stop mal. Ich zahle für die Leistungen nicht extra, sondern nur die sowieso anfallende Selbstbeteilgung bei der Krankengymnastik. Und ich habe sehr wohl bei der Massage gemerkt, wo es mir bei einer bestimmten Berührung meines Rückens weh getan hat und wo ich mich danach besser gefühlt habe. Und wenn die Krankenkasse auf ihrer Internetseite schreibt, dass Massagen zu deren Heilmethoden gehören, versteh ich also das Problem nicht. Die Hausärztin oder auch die Neurologin sind doch nicht in der Lage beurteilen zu können, was mir gut tut. Das können erst mal nur die Spezialisten, also die Krankengymnasten Ob es mir tatsächlich gut tut wird sich natürlich erst zeigen. Aber wenn man es gar nicht erst ausprobiert, stimmt was an dem System nicht. Ich habe übrigens vor ca. 25 Jahren auch schon mal Massagen verordnet bekommen wegen Lähmungserscheinungen in den Händen und die haben mir auch geholfen. Soll das heute anders sein???

@31Tommmie1967

Dann rechnet die Physiotherapeutin die teurere Krankengymnastik der Verordnung ab und verpasst dir lediglich eine Massage? Nett, wenn du dich so betrügen lässt. Und du glaubst ernsthaft, dass die Hausärztin und die Neurologin nicht beurteilen können, welche Anwendung du bei deiner Krankheit benötigst? Warum gehst du dann überhaupt noch zum Arzt? 

@kaesdreher

Halt, halt halt. Ich habe ja nicht behauptet, dass Krankengymnastik nicht auch dem Heilungsprozess dient und ich will sie ja auch nutzen. Aber um die aktuellen Symptome zu beseitigen, die Massagen nicht auch unterstützen können oder sogar auch notwendig sind, versteh ich nicht, warum man sie nicht auch parallel anbietet. Und ich zahl nicht extra für die Massagen, sondern ich zahl sowieso nur die Selbstbeteiligung, die ich sowieso auch bezahlen muss. Auch in der Reha von der Rentenversicherung habe ich Massagen bekommen. Und das ich MS (Multiple Sklerose) habe, finde ich es grenzwertig, sich über meinen Gesundheitszustand hier eine Meinung zu bilden. Ich bilde mir die Schmerzen nicht ein, und wenn man mir dadurch erst mal Linderung verschaffen kann und deanach die weitere Vorgehensweise klärt? Wo ist da das Problem? 

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