Warum sollte man beim Abnehmen auf Süßigkeiten verzichten?

5 Antworten

Wenn man komplett auf Kohlenhydrate verzichtet nimmt man viel schneller ab,baut jedoch auch Muskelmasse ab und nach der "Diät" droht auch der Jo Jo Effekt. Ich bin auch der Ansicht die beste Diät ist: alles essen was das Herz begehrt ,hauptsache im Kaloriendefizit bleiben. Auch mal Süßigkeiten oder Speisen worauf du Lust hast,damit kein Heißhunger auftritt. Das ist nämlich sehr schlecht zum Abnehmen. Am besten auch eher öfter und kleinere Portionen essen. Das einzige wobei ich aufpassen würde sind Fette. Diät hin oder her zu viel Fett sollte man nicht zu sich nehmen. Hauptaugenmerk sollte auf Kohlenhydraten und Proteinen liegen. Gute Fette braucht der Körper auf jeden Fall auch (z.b.omega 3 Fettsäuren) nur im Vergleich zu anderen spurenelementen eher weniger.

Definiere Süßigkeieten.... Für mich kann Naschen auch mal eine Orange sein oder Trockenobst (Fruchtleder) Weißer Zucker in diesen Rigeln, Bärchen etc ist doch das schlimme...

weil in Süßigkeiten eine Menge Zucker also Kohlenhydrate sind

kohlenhydrate geben energie und wird diese energie nicht verbraucht lagert es sich als Körperfett an

zum abnehmen sollte man deshalb auf kohlenhydrate verzichten da man wenn man abnehmen will ja seine angelagerten reserven abbauen will und wenn man kohlenhydrate isst und zwar dann sport macht werden immer die angegessenen kohlenhydrate abgebaut und nicht die angelegten reserven

LG Emma


Da gibt es viele Gründe für.

Süßigkeiten steigern das Verlangen nach Nahrung, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und wieder abfallen lassen.

Dadurch kriegst du schneller wieder Hunger, und isst so langfristig gesehen mehr Kalorien, wodurch du dicker wirst. 

Außerdem wirst du 1-2 Stunden nach dem Essen von Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index müde, und deine Konzentrationsfähigkeit nimmt ab.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Süßigkeiten keinen Nährwert haben. Vitamine und Spurenelemente sind praktisch nicht vorhanden. Dafür viel Fett und Zucker, welche der Körper gerne für schlechte Zeiten bunkert.

Ballaststoffe sind nicht vorhanden, wodurch die Darmtätigkeit verlangsamt wird, und dein Stoffwechsel langsamer läuft, als er sollte. Daher werden auch Menschen von vielen Süßigkeiten krank, die eigentlich schlank sind.

Süßigkeiten, aber auch Backwaren und Fast Food machen durch die Kombination aus viel Zucker und Fett süchtig. Auch das ist ein langfristiger Effekt, der auf Dauer dazu führt, dass man zu viel davon isst, und zunimmt.

Der einzigste positive Effekt: Süßigkeiten liefern schnelle Energie für Kraft- und Ausdauersportler während oder nach einer hohen körperlichen Belastung. Dadurch schützen sie die Muskulatur vor Muskelabbau.

Süßigkeiten sind also ein Luxuslebensmittel ohne Sinn und Verstand, welche eigentlich nur für sportlich aktive gelegentlich sinnvoll sind.

Zu allen übrigen Zeitpunkten braucht sie unser Körper nicht. Kinder brauchen sie erst recht nicht. Auch, wenn sie damit aufwachsen.

Ballaststoffreiche Kohlenhydrate, z.B. Haferflocken (Ohne Zucker und Fettzusatz) hingegen sind sinnvoll. 

Darauf sollte man auch nicht verzichten, da sie dir langfristig Energie geben, sättigend wirken, und keine Fressattacken oder Übergewicht begünstigen.

Du kannst natürlich weiterhin deine Süßigkeiten essen, und auch damit abnehmen. Aber dir sollte bewusst sein, dass du damit deinem Körper nichts gutes tust.

die empfohlene Tagesmenge derNährstoffe:

1. Kohlenhydrate: 50% der Tagesmenge

2. Eiweiße: 15% d.T., 1g je Körpermasse

3. Fette: 35% d.T.

Auf Fette kann jedoch zu einem beachtlichen Teil  verzichtet werden, nicht jedoch ganz, wir brauchen sie z.B. für unsere Zellmembranenu.a.m. 10 g genügen jedoch bereits. Es sind dies die essentiellen Fettsäuren, die wir brauchen, darüberhinaus ersetzen KH sie.

Der Anteil an Kohlenhydraten steigt, wenn wir uns körperlich betätigen, Glucose muß schließlich bereitgestellt werden. Auch sonst sind wenigstens 120 -140 g KH aufzunehmen, schon weil unser Hirn ständig Glucose benötigt.

Das absolute Minimum an Eiweißzufuhr beträgt wenigstens 30 g. Man darf nicht vergessen, dass der Körper stets einen Teil des körperlichen Proteins wieder abbaut. Führen wir also nicht ausreichend Proteine zu, kommt es unweigerlich zu einem Muskelschwund. Davon mal abgesehen ist Eiweiß kein so guter Energielieferant, schließlich ist es ein Bau, - und kein Brennstoff. Erst bei Not wird es in einen Brennstoff umgewandelt.

Vergleicht man den Kaloriengehalt der 3 Nährstoffe dann ergeben sich folgende Werte:

Eiweiß: 4,1 gcal = 17,2 Joule

Fett::    9,1 gcal = 38 J.

KH:      4,1 gcal = 17,2 J.

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