warum soll nach dem Tod?

5 Antworten

Hallo Ch9292,

es stimmt, auch nach dem Tod ist zuerst einmal nichts. Das bestätigt auch die Bibel, denn dort steht: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich" (Psalm 146:4). An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind (Prediger 9:5). In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist er kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung! Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird.

Dies geht u. a. aus den folgendem Bibeltext hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos.

Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Nur so kann einer den anderen wiedererkennen. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29).

Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29).

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören" (Matthäus 5:5, Begegnung fürs Leben).

Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird.

Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden. Außerdem stehen ihnen all die hier beschriebenen herrlichen Dinge in Aussicht.

LG Philipp

Solange man nicht Liebe geschenkt - die Veräußerung seiner selbst für einen anderen Menschen - hat oder Liebe selbst erfahren - die bedingungslose Überäußerung eines anderen Menschen an sich selbst - hat, sie mit dem Tod des anderen zutiefst als Verlust erleiden muss, solange denken Unzählige, ein Sein oder Nichtsein nach dem Sterben sei gleichgültig. Hat man aber in wahrer Liebe gelebt, sogar nur kurzzeitig, dann wünscht man sich solch eine menschliche Erfüllung auch nach dem Tod.

Viel zu wenige alte Menschen erzählen das jedoch in unserer Kultur den jungen Menschen - wahre Liebe haben nur wenige erfahren können und man interessiert sich wohl auch immer weniger füreinander, - eine Unmenge Jugendlicher werden zur Gedanken- und Mitgefühlslosigkeit durch die ständige gruppendynamische Erfüllung egomanischer Triebe mittels Warenkonsumierung, die im System des empathielosen Raubtierkapitalismus´ materiellen Wohlstand  liefert, erzogen; da der Mensch dabei selbst zur Ware geworden ist, vernichtet dies eben jegliche Art der Menschlichkeit.

Oft erfahren Jugendliche erst das Menschsein mit der Hoffnung auf ein Sein nach dem Tod durch die Liebe und Verantwortung des eigenen Vater- oder Mutterseins. Durch das Erwachsen-sein mit Liebe soll etwas nach dem Tod sein... 

Ich wundere mich seit Jahrzehnten, dass man so vielen Menschen das ihnen doch eigentümliche Menschsein erst immer erklären muss... Was für ein dämliches Lebewesen ist doch dieses Tier!

 Bei einer Vollnarkose ist doch auch nichts? oder bei einem Koma.

Falsch!! Nach einer Narkose kannst du dich meistens nicht mehr erinnern, aber Menschen, die im Koma liege oder lagen, merken sehr wohl was und das Gehirn arbeitet. Manche Menschen können sogar nach einem Koma von Ereignissen erzählen, die sich währenddessen in ihrem Zimmer abgespielt haben, was gesprochen wurde.

Ich bin Christ, ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

bei vollnarkose oder koma ist sehr wohl was. je nach tiefe der narkose oder des komas funktionieren aber teile des gehirns nicht, die für das abspeichern von erinnerungen zuständig sind. ist genauso beim schlafen.

manchmal funktionieren diese bereiche aber trotzdem.

Schmarrn.

@Ch9292

Ist es nicht. Wenn du keine Ahn ung hast, dann frage sowas nicht und antworte schon gar nicht darauf.

@studiogirl

du bist bestimmt religiös.

@Ch9292

Das hat nichts mit meiner Antwort zu tun.

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