Warum muss man dem Arzt das Googeln beichten?

5 Antworten

Man muss einem Arzt doch nicht sagen, dass man gegoogelt hat, man sollte nur vermeiden, ihn mit irgendwelche Laiendiagnosen aus dem Internet zu nerven.

Wenn einem trotzdem mal eine Frage auf den Nägeln brennt, die man bei Google recherchiert hat, dann würde ich sagen:" Lieber Dr. Meier, ich weiß dass Sie sich ständig irgendwelchen Mist aus dem Internet anhören müssen, den die Patienten sich irgendwo angelesen haben, trotzdem quält mich eine Frage, die ich Ihnen gerne stellen würde".

Wenn der Arzt Dir das Wort abschneidet oder antwortet: "Das will ich gar nicht hören, ich weiß schon was ich tue". Dann würde ich den Azt wechseln.

Wenn ich allerdings Arzt wäre, und ein Patient würde dauernd alles besser wissen als ich, weil er stundenlang im Netz unterwegs war, würde ich ihm empfehlen, sich einen anderen Arzt zu suchen.

Es gilt nach wie vor (wie überall) die Grundregel "c'est le ton qui fait la musique".Der Ton macht die Musik, wenn man nett fragt, kriegt man auch nette Antworten.

Soweit ich weiss, muss man seinem Arzt sowas nicht beichten.

Allerdings gibt es Leute, die dann die gefundenen Symptome auf sich selbst beziehen und dann wird es für den Doktor schwierig, wirkliche von erfundenen oder hinzugedichteten Symptomen zu unterscheiden.

Ich persönlich halte nichts davon, im Netz überhaupt nach Krankheiten zu suchen.

Wenn ich krank bin, geh ich zum Arzt und frag den Löcher in den Bauch. Evtl. gibt es im Netz aber auch zusätzliche hilfreiche Tipps, ne Krankheit schneller loszuwerden, aber das geht nur, wenn man weiss, was man hat.

Wenn du deine Symptome schilderst, wirste wohl automatisch sagen, dass du danach gegoogelt hast.

Jeder Arzt verdreht dann dabei die Augen, wenn man zu einer Selbstdiagnose greift und man doch was anderes hat, als das was man gegoogelt hat.

Du musst es nicht dem Arzt sagen...und ja, es änderts sich nichts an der Diagnose.

Außer dass er dir wahrscheinlich sagt, dass du es besser sein lassen solltest, da eine falsche Diagnose einem schwer zu setzen kann.

Es ist immer schlecht, dem Arzt vorzuschreiben, was man an Krankheiten und Diagnosen haben will.

Wenn du Symptome hast, wird der Arzt entsprechende Untersuchungen machen und dich durchchecken.

Bist du dann schlauer als der Arzt, solltest du dir einen anderen suchen.

"Beichten" ist in diesem Zusammenhang schon ein etwas seltsamer Begriff: Natürlich sucht sich jeder Patient, die für ihn angenehmste Diagnose heraus, und schildert dem Arzt das Ganze SO, dass die unangenehmere Diagnose nach Möglichkeit dem Arzt nicht mehr einfallen kann: Ich will doch gar nicht hören, dass ich nur noch ein halbes Jahr zu leben habe....

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