Warum hat stilles Wasser weniger Mineralien als Wasser mit Kohlensäure?

5 Antworten

Stille Wasser werden oft von einem anderen Brunnen abgezapft aber unter der gleichen Marke verkauft. Passiert meistens wenn die original Quelle reich an natürlicher Kohlensäure ist.

Daraus abzuleiten daß stille Wasser grundsätzlich weniger Mineralstoffe haben,ist allerdings falsch. Es gibt Unterschiede, ja. Das wars aber auch schon.

Wasser wird häufig "aufgepimmt", heißt sowohl Kohlensäure als auch Mineralien werden zugesetzt.

Natürlich gibt es das Wasser auch naturbelassen und mit einem hohen Anteil an Mineralien (was das Wasser deshalb nicht besser machen muss). Ein Getränkemarkt sollte so etwas Vorrätig haben. Von den Preisen ist man dann möglicherweise überrascht ...

"Heilwasser" dürften unter dieser Bezeichnung nicht mehr im Handel sein. Es dürfte keinem Hersteller gelingen, einen Nachweis zu erbringen, dass sein Wasser dies irgendwie leistet.

Du kannst dich bei machen und die Etiketten der Wasserflaschen aufwändig vergleichen und dann wirst Du auch Stilles Wasser mit höherem Mineraliengehalt finden. Das ändert aber nichts daran, das Du Deinen Mineralstoffbedarf wesentlich besser über die Nahrung decken kannst, da Du ca. 100 Liter Wasser trinken müßtest um ausreichend Mineralstoffe zu dir zu nehmen.

Die Löslichkeit bestimmter Mineralstoffe ist in Säuren (dazu zählt ja auch Kohlensäure) höher als in "reinem Wasser", so z.B. die von Calcium (Ca-Hydrogencarbonat).

Gerolsteiner Naturell könnte etwas für dich sein.

Bad Mergentheimer Karlsquelle ist ein Heilwasser mit relativ wenig Kohlensäure.

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