Warum gibt es Übergewicht?

14 Antworten

Der menschliche Körper, wurde nicht für die Ernährung geschaffen, welche die meisten Menschen heute leider fahren. Menschen wurden für eine pflanzliche Ernährung geschaffen, welche auf gesunden Kohlenhydraten (vor allem Stärke) basiert. So gut wie alle pflanzlichen Nahrungsmittel, sind sehr arm an Fett, bis auf ein paar wenige Ausnahmen natürlich. Pflanzliche Nahrungsmittel, sind voller gesunder Ballaststoffe, Kohlenhydrate und sekundärer Pflanzenstoffe, welche allesamt der Gesundheit zuträglich sind.

Es ist die heutige Ernährung, die viel zu viel Fett enthält, welche die Menschen krank und fett macht. Zu viel Fett, ist so ziemlich das Problem für alles. Wer übergewichtig ist, kann somit auch als krank bezeichnet werden. Nicht Zucker ist das Problem, sondern es ist in erster Linie das überschüssige Fett. So gut wie alle tierischen Produkte, enthalten viel Fett und ebenso natürlich auch Süßigkeiten. Wer dick ist, der sollte sich mal gut anschauen, was er sich da täglich in den Mund steckt. Er wird mit der aller größten Sicherheit, ein zu viel an Fett entdecken (wenn er sich auskennt).

Der menschlich Körper, adaptiert nicht an Nahrung. Er kann sich also (in diesem Sinne) NICHT anpassen. Jemand der für pflanzliche Nahrungsmittel gebaut wurde, wird nicht zum Fleischfresser, nur weil er Fleisch isst.

Das siehst du nur allzu gut, an den heutigen Todes Statistiken. Was macht die fettreiche Ernährung mit den Menschen, die sie konsumieren? Sie nimmt sie frühzeitig aus dem Leben raus. Cholesterin und Fett, verstopft den Menschen die Arterien, sodass sie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall bekommen.

Und jetzt schau dir mal an, was die häufigste Todesursache überhaupt für die Menschen ist, es sind Herz Kreislauf Erkrankungen! Das sollte absolut jedem Menschen zu denken geben. Wer ignorant leben will und von diesen Dingen nichts hören möchte, der wird leider wahrscheinlich die Folgen zu spüren bekommen. 

Menschen wurden für eine pflanzliche Ernährung geschaffen

aha. und die Menschen früher gingen also nicht auf Jagd, sondern waren alle Veganer?
Nein, die bewegten sich nur mehr.

Der menschliche Körper, wurde nicht für die Ernährung geschaffen, welche die meisten Menschen heute leider fahren

Zutreffend an dieser Aussage ist lediglich der Umstand, dass der menschliche Körper nicht geschaffen wurde.

Der menschlich Körper, adaptiert nicht an Nahrung

Ach nein? Dann erkläre bitte mal die vor allem in Europa verbreitete Laktaseproduktion von Erwachsenen, die ihnen die Verdauung von Milch ermöglicht bzw. erleichtert. Ich bin gespannt.

Was macht die fettreiche Ernährung mit den Menschen, die sie konsumieren? Sie nimmt sie frühzeitig aus dem Leben raus

Und warum steigt dann die Lebenserwartung immer weiter?

@Havenari

Ah, schön. Na gut, wenn du einen Kettenraucher triffst, der seit 30 Jahren raucht, dann überzeuge ihn unbedingt davon, dass er nicht aufhören soll. Komm am Besten mit deinem Laktase Argument. Denn sein Körper hat sich ja schon an die ganzen Schadstoffe gewöhnt und nun sind sie gesund für ihn geworden nicht wahr?

@Dermitdemschuh7

Rauchen war nicht das Thema. Das Thema war deine falsche Behauptung, der Körper adaptiere sich nicht an Nahrung.

Aber wenn man an Kreationismus glaubt, ist halt für Fakten kein Platz.

@Havenari

Nicht in dem Sinne, dass ungesunde Nahrung plötzlich gesund wird, nur weil man sie ständig isst...

Auch nicht in dem Sinne, dass ein Pflanzenfresser, jemals physikalisch gesehen zum Fleischfresser werden würde, nur weil er viel Fleisch konsumiert. Ebenso würde ein Löwe NIEMALS zum Pflanzenfresser werden, nur weil man ihm ständig Gemüse forsetzt.

@Dermitdemschuh7

Schon der Begriff "ungesunde Nahrung" ist praktisch immer Quatsch. Man kann Nahrungsmittel nicht sinnvoll isoliert betrachten, sondern muss die gesamte Ernährung betrachten.

@Havenari

Das hört sich für mich ehrlich gesagt nur nach einer Ausrede an. Ganz nach dem Motto: ,,es ist schon nicht so schlimm, dass ich rauche, ich mache ja auch viel Sport."

,,Zutreffend an dieser Aussage ist lediglich der Umstand, dass der menschliche Körper nicht geschaffen wurde."

Das würde dann zwangsläufig bedeuten, dass es ein völlig normaler Zustand für den Menschen ist, übergewichtig zu sein...

genetisch und evolutionär stehen wir immer noch auf der stufe von vormenschen, die wie alle anderen lebewesen keine geregelten essenzeiten kannten.

daher baut der körper bei "energieüberschuss" (man isst viel mehr als man eigentlich für den täglichen bedarf benötigt) fettreserven für zeiten auf, an denen es eben ein paar tage nichts zu futtern gibt.

gibt es aber immer etwas zu futtern und isstz man weiterhin mehr als nötig, wird man fett, so einfach ist das.

bestes beispiel: bären fressen sich für den winterschlaf eine enorme fettschicht an und können so die kalte jahreszeit mit schlafen und nichtstun überleben.

Leider kann der Mensch keine Woche schlafen um wieder schlank zu werden. XD

Einige Faktoren kommen da zusammen:

Verfügbarkeit von (kostengünstigem) fett- und zuckerhaltigem Essen in großen Mengen.

Rückgang der berufsbedingten körperlichen Arbeiten als Folge der Verschiebung vom primären und sekundären in den tertiären Wirtschaftssektor.

Konsumkultur, die Leute zu einem degenerierten Lebensstil hinführt.

Teilweise vererbte Stoffwechselschwächen/-fehlfunktionen, die den Metabolismus beeinträchtigen.

Über 70 Jahre lange Friedenszeit in Europa, die Nachfrage nach körperlich fitten Soldaten bzw. Militärkultur ist also nicht sonderlich hoch.

Stark sinkende mentale Gesundheit der Bevölkerung spielt auch eine Rolle.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es so, dass oft Nahrungsmangel herrschte

Das ist auch im 21. Jahrhundert in einigen Regionen noch verbreitet.

Und natürlich kann sich ein so komplexer Organismus wie der Mensch nicht innerhalb weniger Generationen erheblich verändern.

Würde der Körper in einigen hunderten Jahren überschüssige Nahrung automatisch nicht mehr in Form von Fett abspeichern

Da müsste ihm erst einmal was besseres einfallen. Was längst nicht so einfach ist wie nicht so viel zu essen.

Ist der Körper noch nicht angepasst?

nein, ist er nicht

Würde der Körper in einigen hunderten Jahren überschüssige Nahrung automatisch nicht mehr in Form von Fett abspeichern, sobald eine Grenze erreicht ist?

das denke ich nicht, weil ein Übermaß an Nahrungsmittel oder Kalorien ist kein natürlicher Zustand und auch in reichen Ländern kann es zu Kriegen und Hungersnöten kommen, also das biologische Konzept der Fettreserven wird nicht einfach so verschwinden, weil es trotz allem sinnvoll ist!

Dicke haben in reichen Ländern den Vorteil, dass sie sozial und medizinisch versorgt werden, deshalb "sterben sie nicht aus" (was notwendig für die Evolution wäre) und sie pflanzen sich fort, sodass sie eventuell Übergewicht fördernde Gene und auch Verhaltensweisen an die Kinder weitergeben können

zudem gibt es körperliche und psychische Erkrankungen, die dazu führen, dass Menschen mehr und kalorienreicher essen als ihnen gut tut (in der Regel ist man nicht fett, weil es einem Spaß macht, sondern weil man Probleme hat)

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