Warum fühlt man sich manchmal persönlich angegriffen, obwohl es nicht persönlich ist?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die meisten Menschen fühlen sich angegriffen, wenn sie sich bei einer Schwäche oder einer Mitschuld ertabt meinen. In Deinem Fall kann es sein, dass sich Dein Freund schon manches mal insgeheim darüber geärgert hat, dass er in Punkte Verhütung oder Schutz nicht selbst vorgesorgt, daran gedacht hat, sondern es der Partnerin überlassen hat. Dieses will er aber nicht eingestehen und reagiert eben so wie Du es beschrieben hast. Solche Situationen kannst Du immer wieder erleben, gleich ob Mann oder Frau. Evtl., wenn Du mal an eigne Situationen denkst, ist Dir sogar etwas ähnliches passiert. Lass Deinen Freund ruhig schmollen und nimm es nicht so ernst, er wird sich bald wieder beruhigen. Wir Menschen sind nun mal so.

Im Prinzip hast Du Recht...generell hätte sich auch der Mann in diesem Fall schützen können bzw. müssen! Aber das er es nicht getan hat, steht in keinem Verhältnis zu dem, was sie getan hat...das ist russisches Roulette! Kann die Frau echt nicht verstehen...

Kann ich natürlich auch nicht verstehen.

Man kann sich nicht angegriffen fühlen, wenn ein bestimmter Punkt nicht zutrifft.... Vielleicht hat er selbst schon einmal vergessen zur Verhütung zu greifen und es belastet ihn jetzt nachträglich ein bisschen. Dann kann er eine so harmlos gemeinte Diskussion schon in den falschen Hals bekommen und sich angegriffen fühlen.

ich finde, das ist eine normale reaktion. so würde ich auch reagieren, wenn jemand meint, dass diese h.ure nicht allein die schuld trägt...

Es geht nicht um Schuld, ich frage mich nur, wieso jemand seine Gesundheit nicht schützt.

Vlt, weil er als Mann, der evtl auch schon das ein oder andere Mal ungeschützten Verkehr mit einer nahezu fremden Person hatte, sich durch so eine Tat selbst als Opfer fühlte. Es hätte ja auch ihn treffen können^^

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