Warum essen die Österreicher so viel Kümmel?

6 Antworten

Das hängt auch von der Region / dem Bäcker ab. Wenn in einer Region ein solch orientalisches Gewürz wächst tut man es überall drauf um "anzugeben". Oder jener Bäcker mag den Geschmack von Kümmel gerne und möchte ihn mit Allen teilen, indem er ihn auf seine Backwaren gibt.

Ich habe da eine Vermutung, aber wissen tu ich es nicht: Da Wien von den Türken belagert war, haben die Wiener vielleicht dadurch den Kümmel kennengelernt und ihn für ihre Speisen übernommen wie so manches, was Belagerte von Belagerern übernommen haben.

Ob von der Belagerung oder auch durch Handel - Kümmel kommt aus der Türkei (vgl. das Schimpfwort "Kümmeltürken") aber das ist schon so lange her, dass Kümmel tatsächlich aus der österr. Küche nicht mehr wegzudenken ist. In jedem Brotgewürz ist zumindest feingemahlener Kümmel (oft zs. mit Koriander, Anis, Fechelsamen). Auch bei Schweinebraten, Kraut (Weißkohl) etc. findet sich Kümmel - sicher auch um die Speisen bekömmlicher zu m machen (Blähungen!-siehe oben)

Ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen dass dem so ist, aber Kümmel ist einfach gesund (gut gegen Blähungen :0)), den Geschmack muss man halt mögen...

Die Österreicher scheinen tatsächlich mehr Kümmel zu essen. Ich glaube es gibt dort überhaupt kein kümmelfreies Brot.

Ich komme aus Österreich hab aber glaub ich noch nie Kümmelbrot gegessen. Ich glaub das das eher ein Kümmel vernatischer Becker wahr.

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