Warum benutzt man für "Tödliche Injektionen" in den Staaten sterilisierte Spritzen/Nadeln?

5 Antworten

Wie meine Vorredner schon sagten...es ist Standard. Andererseits sind die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten,gerade in Rechtsangelegenheiten. Angenommen, ein Todeskandidat hat schon eine (dreckige) Nadel im Arm,wird durch das berühmte rote Telefon in letzter Sekunde doch noch begnadigt (wäre ja theoretisch möglich) und bekommt hinterher ne nette Infektion wegen der dreckigen Nadel. Es gibt mit Sicherheit Anwälte,die die Behörden für diese Körperverletzung vor Gericht zerren und auch noch ne dicke Entschädigung rausschlagen.

Ergänzung zu meinem Beitrag: Wenn man begnadigt wird, heißt das üblicherweise nicht Entlassung,sondern die Umwandlung in eine lebenslange Haftstrafe.  Irgendwie wäre das schon eine seltsame Situation: Man ist dem Sensenmann von der Klinge gesprungen,der eigene Anwalt hat dem Staat noch eine Mio-Summe aus dem Kreuz geleiert und man ist quasi ein stinkreicher Millionär,der nie auch nur einen Cent von der Kohle ausgeben kann.

weil eine schon benutze Nadel verstopft sein könnte, was also eine unkonsequente Tötung bewirken würde, was ziemlich peinlich wäre, wenn der Tote dann doch nochmal aufstehen und nach Revision verlangen würde...

Weil die Leichen der Todeskandidaten meist der Wissenschaft oder der Organspende bereitgestellt werden. Deshalb sollen Infektionen verhindert werden.

Auch ein zum Tode verurteilter Mensch hat Rechte und ein Arzt muss seine Pflicht ihm gegenüber erfüllen..makaber, aber ist so...

Deine persönliche Meinung scheint aber ne andere zu sein, oder?

@wildsurfer

Ich habe die Frage beantwortet. Meine persönlicher Meinung war nicht gefragt und steht hier auch nicht zur Debatte!

Gute Frage! Eigentlich könnten die doch auch abgelaufenen Medikamente nehmen. Sorry - aber bei dem Thema kann man nur mit schwarzem Humor zurecht kommen.

Warum verzichtet man nicht häufiger auf Spritzen bei Zahnbehandlungen oder erfindet nadelfreie Alternativen?

Ich lasse immer ohne Betäubung bohren, da ich eine Spritzenphobie habe und muss sagen, dass ich als Angstpatient damit nie schlimme Erfahrungen gemacht habe. Spritzen haben ja auch das unnötige Risiko einer Nervenverletzung und das unangenehm, taube Gefühl hinterher ist ja für Patienten auch unannehmlich.

Als Kind wollte mir ein unfähiger Zahnarzt wegen einer sehr minimalen Karies in einer Zahnfurche eine Spritze verpassen, was ich gerade noch verhindern konnte und weswegen ich leider heute noch Angst vor Zahnärzten habe. Ich kann es einfach nicht verstehen, wieso viele Zahnärzte ihren Patienten bei jeder Kleinigkeit, die gut ohne Betäubung zu ertragen ist, schmerzhafte und risikoreiche Spritzen verabreichen. Somit wird doch häufig unnötige Panik und Angst ausgelöst. Außerdem arbeiten Ärzte ohne Spritze viel Substanzschonender und vorsichtiger.

Wieso tut man eigentlich in der heutigen Zeit Leuten sowas an, wo ein kurzer unangenehmer Moment für die meisten weitaus angenehmer wäre, als die Schmerzen von Spritzen? Da sind ein paar Minuten Bohrschmerz weitaus weniger schlimm und beängstigend als Spritzen, vor denen ein Großteil der Bevölkerung Angst hat. Denkt ihr genauso oder bin nur ich der Meinung? 

Und wieso führt man bei Zahnextraktionen und größeren Zahn OPs, die ohne Betäubung nicht zu ertragen sind, nicht einfach eine kostenlose Narkose als Standard ein? Heutzutage ist das Narkose Risiko doch sehr gering und es gibt Möglichkeiten der Kurznarkosen. Damit würde man doch dafür sorgen, dass die Leute weniger Angst vor Zahnärzten hätten.

Man könnte doch auch nach nadelfreien Spritzen forschen, die nur eine einzige Stelle betäuben und nicht den ganzen Mund. Wieso ist die Forschung in Deutschland so rückständig? The Wand ist ja auch mit Nadeln und nur in extrem wenigen Praxen verfügbar. Hat jemand von euch Ahnung, ob in Zukunft mehr nadelfreie Injektionen auch in der Zahnmedizin Anwendung finden werden?

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