Wann wird man verbeamtet?

4 Antworten

Eine Stelle im öffentlichen Dienst kann eine Angestelltenstelle oder eine Beamtenstelle sein. (Deshalb sind Lehrer auch manchmal Angestellte oder Beamte) Ich denke, dies ist historisch gewachsen. Für die Einstellung als Beamter muss man eine Beamtenausbildung in einer der Laufbahnkategorien mittlerer Dienst, gehobener Dienst oder höherer Dienst absolvieren. In der Regel soll man unter 32 Jahre alt sein und muss seine Gesundheit begutachten lassen. Leute mit einer schlechten Gesundheitsprognose werden nicht verbeamtet, wegen der Gefahr, dass die Person dienstunfähig wird. Nach der Ausbildung wird man "Beamter zur Anstellung" und bewirbt sich auf freie, ausgeschriebene Beamtenstellen. Setzt man sich erfolgreich gegen Mitbewerber durch und erhält die Stelle, wird man zum "Beamten auf Lebenszeit" ernannt.

Nur Deutsche und u.U. auch EU-Bürger können verbeamtet werden. Wer und wo und wann, das entscheiden die Arbeitgeber, also Länder, Bund und Kommunen. Am Ende der Beamtenausbildung wird man normalerweise zum Beamten. Ansonsten wird dies manchmal auch angestellten in gewissen Bereichen angeboten, der Trend ist allerdings genau rückwärtig, also es wird weniger verbeamtet.

Wenn Du nicht ganz gesund bis hast Du heutzutage praktisch keine Chance mehr verbeamtet zu werden! Auch Übergewicht kann schon zur Ablehnung führen!

Es wird immer weniger beamtet, da Bund, Länder und Kommunen die Rücklagen für die Beamtenpensionen z.T. zweckentfremdet haben und nun nicht mehr wissen, wie sie die Pensionen bezahlen sollen. Das heißt auch, dass sie so wenig Pensionsansprüche wie eben möglich für die Zukunft einplanen. Wenig Beamte- wenig Pensionen.

Was möchtest Du wissen?