Wann und wie teilt man seinem Kind mit, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die werden das irgendwann von selbst hinterfragen, dann kann man in Ruhe mit ihnen darüber reden.

Solange sie jedoch Freude daran haben, würde ich sie ihnen auch nicht kaputtmachen

Sowas ist schwer zu planen. Es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben, es einem Kind zu sagen. Meistens hinterfragen es Kinder aber schon im Kindergartenalter. Das hat einfach den Grund, dass die größeren Kindern die kleinen Kinder darauf aufmerksam machen und sich damit in den Mittelpunkt drängen. Wenn das Kind jetzt sber schon mit 3 Jahren nach Hause kommt und fragt : „Gibt es denn Weihnachtsmann wirklich?“ und es für Sie persönlich einfach noch zu früh für die Aufklärung ist, könnte eine mögliche Antwort sein „Ich persönlich habe auch schon viele Geschichten über den Weihnachtsmann gehört. Ich würde mir wünschen, dass diese wahr sind, da sie einfach wunderschön sind.“. Dies reicht den Kindern in der Regel als Antowrt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Irgendwer ist immer der erste und irgendwer ist immer der letzte. Ob bei der Erkenntnis (nicht der Erklärung) Der Weihnachtsmann ist ein Kostüm, oder beim Kinderkriegen selbst

 Mach dir nicht solche Gedanken über Sachen, die sich von ganz allein erledigen.

Du belügst das Kind einfach und wenn es feststellt, dass es deinen amerikanischen Coca-Cola-Weihnachtsmann nicht gibt, dann tust einfach genauso schockiert.

Von vornherein nicht lügen 😉 wir erzählen den Kindern dass sie keine lügen erzählen sollen und tun es selbst. Sehr pädagogisch... Bei uns gab es nie einen Weihnachtsmann und trotzdem war weihnachten für uns immer wunderschön! Warum muss man die Kinder unbedingt anlügen? Ich finde das gar nicht gut.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

In diesem Punkt werden die Kinder gern 'belogen'. Auch wenn sie später feststellen, dass es doch keinen Weihnachtsmann oder kein Christkind gibt, werden sie das den Eltern im Nachhinein nicht als Lüge ankreiden.

@adabei

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie depremiert und wütend meine Freundin auf ihre Eltern war als sie erfahren musste dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Sie sollte so unbedingt eine Helferin von ihm werden und später die Geschenke für die Kinder einpacken. Sie war richtig wütend auf ihre Eltern... Muss man so was dem Kind wirklich antun?

@Lunabii

Die meisten Kinder reagieren eben nicht so. Und ich habe schon viele aufwachsen sehen.

Wie war eure Zeit im Kindergarten, Kita, Kinderladen, Vorschule, Hort?

also meine war leider vom Pädagogischen her eine Katastrophe

gut gelungen ist die Vorbereitung auf die Schule,

selten waren auch mal Praktikantinnen da, die freundlich mit uns Kindern geredet haben und wo ich dann ein wenig Vertrauen fassen konnte

aber wie sonst mit den Kindern umgegangen wurde, war einschüchternd, entwertend, verletzend

besonders mit schüchternen oder aggressiven Kindern wussten sich die Kindergärtnerinnen nicht anders zu helfen, als sie noch mehr einzuschüchtern bzw vor allen anderen Kindern bloßzustellen

und persönliche Zuwendung war auch nicht erwünscht, die wollten lieber Kaffee trinken und miteinander reden als dass die Kinder hätten fragen dürfen, ob sie mitspielen

pädagogische "Angebote" gab es kaum, nur jeden Tag verpflichtende angeleitete Spiele, oft wieder die gleichen, die iwann langweilig wurden

Doppelbindungen gab es auch: zwar hieß es, Jungen und Mädchen dürften mit "Jungen- und Mädchenspielzeug" gleichermaßen spielen, wenn man dann aber in die betreffende Ecke gehen wollte, war es dennoch nicht erlaubt

wenn man Angst hatte, war kein Verständnis dafür da, dominierend war nur das Herumgeschreie der Kindergärtnerinnen

wenn man auf Toilette wollte, musste man fragen, und wenn man sich das nicht traute, wurde die Hose nass und man wurde wieder beschimpft und vor den Eltern peinlich gemacht, und zT schauten sie oben über die niedrigen WC-Türen rüber, was auch unangenehm war

ich war froh, als ich endlich in die Schule gehen durfte

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Wie ehrlich sollte man zu seinen Kindern sein?

  1. Es gibt ein Mann auf YouTube, der regelmäßig Videos hochlädt. Der meinte in einer seiner Live-Streamings, dass er seine Kinder nicht „ich liebe dich/euch“ sagt, weil er das Wort „Liebe“ schwachsinnig und nicht ehrlich findet.
  2. Und er ist immer ehrlich zu seinen drei Kindern. Falls er auf einen seiner drei Kindern keine Lust hat, dann sagt er ihr/ihm ins Gesicht, dass er auf ihn/ihm momentan keine Lust hat und bitte gehen soll.

Was meint Ihr zu den 2 Punkten?

Jeder Mensch hat andere/s Erziehungsmethoden/Verhalten als andere Menschen aber findet Ihr so etwas normal?
Ich finde so etwas traurig, weil Kinder alles noch nicht intellektuell einordnen können und mehr nach ihren Instinkten handeln und man als der Verantwortliche nicht alles sagen muss, was man gerade so fühlt oder durchmacht.
Generell sollte man nicht immer ehrlich und direkt sein? Oder liege ich da falsch, wann ist man ehrlich und nicht ehrlich? Ich kann doch nicht alles sagen, man sollte mal eine Notlüge erfinden, damit die Gegenüber nicht verletzt werden.
Er meinte, es sei ihm alles egal, er bleibt direkt und kein „alles ist doch toll“ Mensch.

Sehr merkwürdig erschien er mir. Kam mir persönlich verwirrt rüber aber der Mann glaubte, er habe die Wahrheit gefunden und alle anderen Menschen verstehen nicht so viel vom Leben. Es dauert sehr lange bis wir es so wie ihm verstehen.

Wie sollte man es handhaben, wenn man unbedingt das Bedürfnis nach Ehrlichkeit hat?

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