Wann dem Sohn sagen,daß Papa nicht leiblicher Vater ist!?

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Mach es so schnell wie möglich, und laß es Präsent bleiben. Jetzt nimmt er es noch ganz anders auf als später. Am besten durch Fotos vom leiblichen Papa. Fotoalbum gucken und beiläufig erwähnen: "Da hat Dein anderer Papa dies , da hat Dein anderer Papa das.." Und dann kommen Fragen, die ehrlich beantwortet werden müssen.

Und was soll ich ihm sagen,wenn er fragt warum sein anderer Papa ihn nicht besucht??? Er will nicht???

@luna2804

Sag ihm, daß der andere Papa (sag nicht richtiger Papa) seine Gründe hat, die Du aber nicht kennst. Was vermutlich der Wahrheit am nächsten kommt, oder nicht?

@luna2804

Hab keine Angst. Schaff Klarheit. Sag wie es ist. Und spür Dich selbst dabei - bleib Du selbst. Und wenn Du etwas nicht weisst, sag einfach: "Ich weiss es nicht." Kommt schon gut.

ich wuerde es auch bald tun, vielleicht an einem beispiel-buch oder film. die jungs/maedchen wissen schon in diesem alter, dass es stiefpapas und -mamas gibt. sie wissen auch, dass man aufeinmal feststellen muss, das der "beste" freund doof wird und man ihn nicht mehr lieb hat. also erklaere ihm-auch mit dem fotot...als du ein baby warst habe ich mit...zusammen gelebt, dann haben wir und nur noch gezankt und wir sind jetzt nicht mehr zusammen. gut dass wir deinen papa xx haben! wenn er nach dem anderen fragt, kannst du ihm sagen, dass der viel zu tun hat und wo anders lebtet...

Mein Großer erfuhr es mit dreizehn, was eigentlich zu spät war. Er hat es gut aufgenommen, trifft sich jetzt öfter mit seinem Vater und versteht sich gut.

Bei uns hat das so gepasst, aber aus der Erfahrung raus sage ich Dir, mach es anders. Sag es Deinem Kind jetzt. Du wirst überrascht sein. Kinder nehmen das leicher auf als Erwachsene.

das wichtigste ist für ihn jetzt, dass er sich von dir und auch von tobi geliebt fühlt. das andere kann er noch nicht verstehen, solang er nicht versteht, wie kinder gemacht werden. aber es ist gut, wenn du ihm die information anbietest, ohne dich länger darüber auszulassen. fotos, gegenstände, orte, wo er mit seinem leiblichen vater gewesen ist etc. werden helfen. sobald er bereit ist, mehr zu wissen, wird er fragen stellen. so wird er es langsam integrieren können.

So früh wie möglich. Ich bin Craniosacral Therpeut und wir reden sogar mit den Ungeborenen. Es ist immer wieder unglaublich, wie sie antworten. Für ein Kind ist es kein Unglück, wer auch immer der leibliche Vater ist. Wenn Du als gute Mami, denn das bist Du, Dir Gedanken dazu machst, wie wäre es, wenn Du das alles mit Liebe betrachten würdest und als wunderschöne Geschichte? Die Gesellschaft mag werten, aber ein Kind tut das sehr früh noch nicht. Aber es ist unendlich wichtig für ein Kind, zu wissen woher dass es kommt. Ich kann Dich nur darin bestärken, Deinem Kind alles zu sagen. Wenn Du mich allerdings um die richtigen Worte bitten würdest, dann würd ich Dich zu einer Craniosacral Therapeutin weiterleiten, welche seit 20 Jahren mit Babies und Kindern arbeitet. Sie ist ein Herz von Mensch und redet mit viel Liebe und Zuneigung. Aber das wär halt in der CH und ich denk in D gibt es auch viele Erfahrene Therapeutinnen.

Euch alles Liebe.

Danke!!! Vielleicht habt ihr alle Recht und es wäre tatsächlich jetzt besser...vielleicht nimmt er es jetzt noch "lockerer"....es ist nur so unglaublich schwer...ich hab solche Angst,daß er traurig ist,weil der "andere Papa" sich nicht sehen lässt... : (

@luna2804

Wieso sollte er traurig sein, er hat doch einen Papa, der sich um ihn kümmert (und den darfst Du ihm auch nicht wegnehmen, deshalb den anderen Papa nicht richtiger Papa nennen). Irgendwann im Laufe der Zeit werden Fragen kommen oder auch Trauer und Wut. Aber das muß man nicht an einem Tag klären. Antworte nur auf die Fragen die kommen, denn die ist Dein Kind bereit zu verstehen.

@Scorpionin71

Du hast Recht,vielen vielen Dank!!!

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