Wann bekommt die Krankenkasse die Information dass man krank gemeldet ist?

3 Antworten

die Krankenkasse erfährt nur dann von der Krankmeldung, wenn der Versicherte - also du - den Durchschlag der für die Krankenkasse bestimmt ist, abgibt. vom Arzt erfährt die Kasse nichts.

der Zettel für die Krankenkasse ist der erste, wo auch die Diagnose draufsteht - idR verschlüsselt mit einem ICD-Code. diese Bescheinigung muss innerhalb einer Woche bei der Kasse vorliegen.

der kleine Schein ist für den Arbeitgeber und der ganz letzte ist für deine eigene Ablage.

neue Regelungen gab es da nicht. das ist schon immer so.

wenn du trotz Krankmeldung arbeiten gehst, dann ist das dein eigenes Risiko. viele Firmen wollen dann von ihren Mitarbeitern etwas unterschrieben haben. wie das bei deinem Arbeitgeber ist, musst du selbst nachfragen.

Man bekommt entweder zwei oder drei Bescheinigungen, eine ist für den Arbeitgeber, eine für die Krankenkasse (die schicken manche Ärzte selbst zur KK), eine ist für den Patienten (ist jetzt neu). Auf der Bescheinigung für den Arbeitgeber steht keine Diagnose, auf den anderen steht die Diagnose als ICD 10 Code.

Wenn man trotz Krankmeldung arbeiten geht, ist man nicht versichert.


auch wenn man eine arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat und arbeiten geht ist man versichert. Zumindest in Deutschland  (für Österreich oder die Schweiz, eins von beiden scheint das andres zu sein wenn ich es hier richtig verfolgt hab)

aber in Deutschland geht es klar wieder zu arbeiten. Auf der au steht ja auch nur das voraussichtliche Ende der au. Das kann sich ja ändern

es wäre auch gut zu wissen welche Versicherung du mit deinem letzten Satz meinst. Ich schätze mal unfallversichert

Jeder Mensch, der krank geschrieben wird, bekommt zwei Atteste. Eines ist für den AG, eines für die Kasse, steht auch ganz groß drauf. Und die muss man beide einreichen bzw. mit der Post verschicken.

Die Kasse weiß das nicht automatisch, dass die Praxis Dir das augedruckt hat, das ist auch nicht neu, das ist schon immer so.

Wer krank geschrieben ist und geht trotzdem arbeiten, muss damit rechnen, dass der AG einen wieder heim schickt. Ein verantwortungsvoller AG tut das. lg Lilo

P.S. Den Beleg für Dich heftest Du einfach zuhause ab.

Krankenkasse verweigert weitere Zahlung von Krankengeld, was tun?

Ich möchte kurz meine Situation beschreiben:

Seit Ende April 2014 bin ich arbeitsunfähig, zu Ende Juni wurde mir zudem vom Arbeitgeber gekündigt (wie allen anderen Mitarbeitern auch). Seit Mitte Juni habe ich Krankengeld von der Krankenkasse bezogen.

Dieses wird ja immer über einen sogenannten "Auszahlungsschein", der auch vom Arzt gegengezeichnet wird, monatlich ausgezahlt.

Ich war zuletzt bis zu, 14. Juli krankgeschrieben, wollte dann eigentlich am 15. Juli die Ärztin wieder aufsuchen, was für mich aufgrund starker Schmerzen bei jeglicher Bewegung nicht möglich war. Also war ich am 16. Juli wieder dort, diese schrieb mich bis Mitte August krank, vermerkte auf der Krankschreibung, daß der Zustand der Arbeitsunfähigkeit seit Ende April vorläge.

Einige Tage später war ich noch einmal mit dem sog. "Auszahlungsschein" für das Krankengeld dort, reichte diesen dann zusammen mit der Krankschreibung persönlich bei der Krankenkasse ein.

Nun erhielt ich einen Anruf von der Krankenkasse: Das Krankengeld würde mir nicht weiter gezahlt werden, da es eine Unterbrechung gäbe. Ich hätte gleich am 15. Juli wieder beim Arzt erscheinen müssen, so sei meine beitragsfreie Krankenversicherung (durch Arbeitslosigkeit und Krankengeldbezug) erloschen und somit auch die Krankengeldzahlung.

Meine Krankheit besteht nach wie vor, eine Unterbrechung hat es hier auch nicht gegeben; dies hat ja der Arzt auf der Krankschreibung / Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und dem "Auszahlungsschein" bestätigt.

Welche Möglichkeiten habe ich nun, doch noch die Weiterbewilligung des Krankengeldes zu erlangen?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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