Vertrag rechtskräftig oder nicht?

5 Antworten

die op war recht teuer (ca. 5 stelliger Betrag)

Das ist eher ausgesprochen günstig - für eine OP mit KKH-Aufenthalt.

aufeinmal kahmen dann rechnungen des krankenhaus aufenthaltes an das verwunderte seine Frau dementsprechend weil sie Krankenversichert sind .

Das alleine ist nicht ungewöhnlich; die Rechnungsstellung hat nicht zwingend einen Zusammenhang mit der individuellen Krankenversicherung.

Nach einigen Nachvorschen hat sich herausgestellt das die person vor der op einen vertrag den er nach guter erklärung der Ärzte unterzeichnet hat

Wo liegt dann das Problem?

bei dem es hieß das er privatversichert wäre ist er aber eben nicht.

Nein. Die "Person" hat einen Vertrag über eine Privatliquidation unterschrieben, was im Endeffekt bedeutet, dass das KKH direkt abrechnet, und der Patient diese Rechnung dann erst seiner KV vorlegen kann, die diese Leistungen prüfen und ggfs. nur anteilig oder gar nicht erstatten wird. Damit erhält der Patient aber eben auch Leistungen, die bei einer Abrechnung mit der KV nicht verabreicht oder durchgeführt worden wären mangels entsprechender Abrechnungspositionen. Die darf der Patient nun selbst zahlen.

Jetz kommt das brisante ,

Eigentlich nicht.

er hat nämlich gegen seine starken Schmerzen Morphium bekommen dprich er is bei der unterzeichnung unter Morphium gestanden ist der Vertrag jetzt rechtskräftig oder nicht ?

Dazu müsste er per Gutachten nachweisen, dass er nicht rechtsfähig gewesen war zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses (was rein durch die Verabreichung von Schmerzmitteln nicht der Fall ist). Das dürfte ungefähr so viel kosten und zudem so lange dauern, dass er genauso die Trickserei sein lassen kann, und einfach bezahlt. Das Ganze riecht doch sehr stark nach Eingehungsbetrug (und dem wird das KKH auch entsprechend begegnen).

Da würde ich mir einen Anwalt nehmen...............

Das kann man natürlich lange vor Gericht ausfechten. Aber in einem Normalkrankenhaus wird einem keine Privatbehandlung aufgeschwätzt, wenn man nicht danach fragt.(Deine Rechtschreibung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig)

Das kann man anhand Deiner knappen Schilderung so pauschal nicht beantworten. Das muss ein Anwalt prüfen, der sich mit Artzrecht auskennt. Eine Prognose kann man so nicht abgeben.

Die Tatsache der Morphiumgabe kann u.U. eine Unwirksamkeit des Vertrags begründen, aber auch das muss geprüft werden, ggf. mit Gutachter, es kommt u.a. auf die Menge an etc.

Ich würde mir in dem Fall auch einen Rechtsanwalt nehmen.

Was möchtest Du wissen?