Verliert man die Erinnerung über den Unfallhergang?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ja, das nennt man Retograde Amnesie. Das ist ein häufiger Effekt bei Unfällen mit und ohne Schädel-Hirn-Trauma.

http://de.wikipedia.org/wiki/Retrograde_Amnesie

Kann dir nur zustimmen, das würde ich auch zuerst sagen :D

@Letha

Danke für den Stern!

Das liegt daran, dass das Gehirn in solchen traumatischen Situationen nicht in der Lage ist, noch 'bewusst' Informationen abzuspeichern. Die letzten 20 Sekunden deiner Erinnerung sind nur im Ultrakurzzeitgedächtnis. Wenn daraus 'gespeicherte' Informationen werden sollen, dann müsstest du noch mindestens 20 Minuten Zeit haben, diese Informationen bewusst abzuspeichern, damit diese Info in Form von Aminosäure-Moleküle 'fest' abgespeichert werden kann. So ähnlich ist es wenn man schlafen geht. Da kann man sich am nächsten Morgen auch nicht bis zum letzten Moment erinnern, was man gemacht hat. Die Speicherfunktion wird einfach aus 'organischen' Gründen unmöglich gemacht!

Hallo, hatte selbst vor 7 jahren einen Mopedunfall. Ging nicht so Glimpflich ab, bis heute hab ich KEINERLEI Erinerungen, nimm es als Schutzfunktion des Körpers / Gehirns . Freu dich einfach darüber das du keine bleibende Beeinträchtigungen zurückbehalten hast. mfg. hawaho

Du hast beim Aufprall dein Gehirn ein paar Mal an die Schädeldecke getitscht - dass da das "Mitspeichern" nicht funktioniert, ist weder ungewöhnlich noch überraschend. Mit nur einem Schädel-Hirn-Trauma hast du ja wohl mehr als nur Glück gehabt... Hab bisher im Rettungsdienst 3 Motorradfahrer aus dem Straßengraben geklaubt und der am wenigsten verletzte hatte noch eine kollabierte Lunge.

Vielleicht waren die einfach schneller. Bei mir war es auf einer Landstraße mit 50 und bin ja auch nirgens gegen gefahren oder so, halt in Anführungsstrichen "nur" aufgeprallt.

@Frazzy

Ja, der Ducatityp war garantiert schneller, der ist fast 100m weit im Acker gelegen (samt der Maschine...) Aber die anderen beiden... einer ist eigentlich nur in der Kurve umgekippt :D und da war trotzdem alles kaputt.

Es gibt sowas als Schutzreaktion des Körpers, dass er einen so etwas vergessen lässt. Haben aber nicht alle Menschen, ich kann mich an all meine Unfälle noch sehr gut erinnern! :)

Asymmetrie in der wahrscheinlich kompletten Rechten Körperseite wie kann ich da nach helfen?

Hallo ich bin 15 geh nach der woche 3 Monate schon zum Sport. Ich hab eine sehr gute Genetik was das irgendwie noch verschlimmert und zwar rein so gesehen ist wahrscheinlich meine komplette Rechte Körperseite Stärker

Bizeps: Linker Bizeps von der Breite nicht so Breit wie beim Rechten. Ich Trainiere mit Kurzhanteln so, dass ich glaub ich da die wenigsten Probleme habe.

Trizeps: Deutlicher Unterschied beim langem und auch beim kurzen Kopf wenn ich Frontal anspanne sieht man beim dem linkem Arm relativ wenig und beim Rechten sieht man schon wie der Bogen wirklich im Arm Hervorsteht.

Brust: Rein vom Aussehen merk ich nicht so viel ,aber vom Fühlen bzw. wenn ich anspanne bewegt sich die rechte Seite mehr.

So Gestern habe ich aus Spaß Einarmige Liegestütze gemacht und da ist mir aufgefallen das ich mit Links weit weniger Schaffen würde als mit Rechts und das es beim Linken etwas im Rumpf gezogen hat. Meiner Meinung könnte das sein weil ich entweder die linke Seite etwas komisch ausgeführt habe weil ich da nicht so stark bin oder ich habe halt auch einen Defizit an der rechten Seite meines Rückens.

Meine Frage genau ist, wie kann ich Beide seiten wirklich so gut wie es geht Ausgleichen (Ich weiß das die rechte Seite immer ein bisschen stärker sein wird wegen Alltag blabla...) oder wie Finde ich Raus was mich genau davon Abhält und mit welchen Übungen ich das Ausgleiche ?

Danke

...zur Frage

"Lenkfehler" irgendwie erkennen und beheben?

Ich reite seit mehreren Jahren und das auch ganz gut, darum habe ich meine RB, die ich ein Jahr vorher immer nur vom Boden aus betreut habe, nach dem einreiten zur weiteren Ausbildung (erstmal nur ganz normal reiten damit sie rittiger wird) bekommen. Es klappt ganz gut, nur auf der linken Seite haben wir ein Problem:

Wenn ich eine Kurve (zB Zirkel) reite, benutze ich hauptsächlich mein Gewicht, mein äußeres Bein und den äußeren Zügel (wobei das mir ziemlich schwerfällt), mit dem inneren gebe ich leichte Paraden damit sie etwas Unterstützung hat. Auf der linken Hand kann ich sie auch gut mit meinem äußeren Schenkel 'rumdrücken', doch sobald sie keine Bande mehr hat, also zB von der langen Seite auf dem Zirkel auf die andere zusteuert, läuft sie so über die Schulter weg, der Schenkel kommt kaum mehr an und man muss sie am inneren Zügel richtig 'rumziehen'. Dummerweise haben wir einen nicht so tollen Platz, der seehr uneben ist und an einer Seite keine Bande hat und der Paddock beginnt, dort tritt das Problem am meisten auf. Auf der rechten Hand haben wir das Problem nicht.

Leider habe ich die nächsten 2 Wochen keine Möglichkeit auf Reitunterricht, ich habe das Problem schonmal meiner RL gezeigt und sie hat vermutet das Sharon sich das so angewöhnt hat, aber irgenwo muss ich ja etwas falsch gemacht haben und wäre froh wenn ich wüsste was/wie ich es wieder abgewöhnen kann, auch wenn solche Ferndiagnosen nicht immer das Gelbe vom Ei sind :)

LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?