Verbrennung 2. Grades

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Brandblasen sollten nicht geöffnet werden. Sie sind ein natürlicher Schutz, der das Eindringen von Bakterien am wirkungsvollsten verhindert. Auf die Verbrennung dürfen keine Cremes oder alte Hausmittel wie z. B. Mehl aufgetragen werden. Die Wunde sollte mit einem sterilen Verband, oder mit einem metallbedampften Vlies abgedeckt werden.

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Dieser Grad der Verbrennung betrifft die Oberhaut und den obersten Anteil der Lederhaut. Nach einer anfänglichen Rötung kommt es sofort oder nach Stunden (Abhängig von der Heftigkeit der Verbrennung) zu Blasenbildung. Die Blasen sind dabei prall gespannt und mit Flüssigkeit gefüllt. Die Haut über der Blase ist recht stabil. Platzen die Blasen auf, sieht man auf die hellrötliche und nässende Lederhaut hinab. Dieser Wundgrund ist stark von Infektionen gefährdet, weil die Wundflüssigkeit ein idealer Nährboden für Bakterien ist. Bei Verbrennungen II. Grades bleiben die Haarwurzeln, die Drüsen und Rezeptoren der Haut intakt. Aus diesem Grund schmerzen Verbrennungen II. Grades sehr stark. Der Heilungsprozeß kann 2 bis 3 Wochen andauern. Er hinterläßt keine Narben. Allerdings können Pigmentstörungen in den betroffenen Gebieten auftreten.

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/sonne/verbrennungen.htm

Brandverletzungen an der Hand müssen dem Arzt gezeigt werden.

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