Verändert sich die Stimmlage eines Mädchens (3) mit ganz tiefer, belegter Stimme irgendwann?

3 Antworten

Die Tochter meiner Freundin hatte als kleines Mädchen auch eine sehr tiefe Stimme, hörte sich oft an wie Rod Stewart. Besonders im Sommer war es ganz schlimm, da wurde sie auch oft heiser.Beim HNO wurde dann festgestellt, dass sie Knötchen auf den Stimmbändern hat, die beobachtet werden müssen. Heute ist das Mädel 18, und die Stimme ist nicht mehr ganz so tief wie im Kleinkindalter, aber auch nicht piepsig hoch.

Wie kiramarie schon schrieb, hängt "das Rauchige" in der Stimme unmittelbar mit den Stimmbändern zusammen. Die Stimmlage (hoch, mittel, tief) ist allerdings wohl Veranlagung und wird sich prinzipiell nur in Nyancen ändern, wenn das Mädchen ausgewachsen ist.

Aber keine Panik: Frauen mit tiefer Stimme gelten als besonders sexy. Das kann nur gut sein. ;-)

Für die Tonlage und den Klang der Stimme ist, wie bereits beschrieben, die Länge und Dicke der Stimmlipen und die Größe des Kehlkopfs zuständig. Jedoch können die Schleimhäute im Hals und der Stimmlippen (die Stimmbänder) durch verschiedenste Dinge gereizt werden, wie z.B. Zigarettenqualm (auch passiv!!!), trockene Luft, zu heiße oder zu kalte Getränke, was zu einem kratzigen, rauen Stimmklang führen kann. Auch kann der falsche Gebrauch der Stimme (häufiges lautes Schreien, falsche Atmung etc.) kann zu einem tiefen, kratzigen Stimmklang führen. Es kann sein, das die Stimmlippen nicht richtig schließen und so der prägnante Stimmklang entsteht.

Ich würde raten das Kind einem HNO Arzt vorzustellen, der mittels einer schmerzlosen Untersuchung einen Blick auf die Stimmbänder wirft und so feststellen kann, ob organisch alles in Ordnung ist. Denn, wie bereits durch kiramaria beschrieben, besteht die Möglichkeit einer Stimmstörung oder gar Stimmknötchen bereits im frühen Kindesalter. Sollte der HNO nichts auffälliges an den Stimmbändern finden und das Kind auch keine Probelme wie Heiserkeit oder rezidive Halsentzündigen bekommen, kann man nur hoffen dass es Jazz-Sängerin wird ; ). Sollte er etwas finden gibt es Möglichkeiten durch einen kleinen Eingriff oder/und logopädische Stimmtherapie eine "gesunde" Stimmgebung zu fördern.

Darf mein Arbeitgeber einen Teilattest anzweifeln und die Kompotenz meines Facharztes in Frage stellen, nur weil er nach der Diagnose gegoogelt hat?

Ich arbeite seit 11 Jahren in einem Dienstleistungsunternehmen. In den ersten vier Jahren war ich im Telefonieprojekt, was mir auch Spaß gemacht hat. Nur blieb nach den vier Jahren immer öfter meine Stimme weg und ich war deswegen oft krank. Ich habe mich dann beim HNO Arzt vorgestellt, um zu erfahren, was ich dagegen machen kann. Mein Arzt stellte die Diagnose, ich habe Wasseransammlungen auf den Stimmbändern. Früher sagte man im Volksmund die Lehrerkrankheit dazu, heute heißt es die Callcenter-Krankheit. Ich darf meine Stimme nicht übermäßig belasten und muss beim lange sprechen in meiner Stimmlage bleiben, welche von Natur aus relativ leise ist. Mir wurde vom AG geraten in ein Schriftprojekt zu wechseln. Dies wurde dann auch umgesetzt. Ich habe mir das Attest nicht geben lassen, da ich sowieso nichts mehr telefonieren musste. Aufgrund der Geburt meines Sohnes hatte ich dann bis März 2014 meine Auszeit. Ich kam danach auch wieder in ein Schriftprojekt, habe mir allerdings vorsichtshalber das Attest von meinem Facharzt geben lassen und dem AG vorgelegt. Das war auch gut so, denn unser Projekt musste nun oft stundenlang, zeitweise die ganze Schicht, die Telefonie unterstützen. Mein letzter Chef hatte damals auch kein Problem damit. Nun hab ich eine neue Chefin. Sie verlangt nach zwei Jahren ein neues Attest und nachdem sie gegoogelt hat, eine Therapie. Mein Arzt meinte zum Zeitpunkt der Diagnose, dass ich dies weder mit Sprachtherapie noch mit Medikamenten wegbekomme. Sie meint Google sagt was anderes. Wenn ich das Attest habe, könnte es sein, dass ich aufgrund dessen gekündigt werden könnte. Dabei hat allerdings unser Standort mehr Schrift- als Telefonieprojekte. Ich habe auch gegoogelt und herausgefunden, dass in meinem Stadium nur eine Kehlkopf-OP Abhilfe schaffen würde. Jedoch hab ich davor große Angst. Eine ehemalige Kollegin hat dies machen lassen und nun eine ganz tiefe Stimme. Das hat mir Angst gemacht. Darf meine Chefin, eine solche OP verlangen und darf ich deshalb gekündigt werden? Ich bin jetzt nach diesem Gespräch sehr verwirrt.

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Hey Leute, seit einiger Zeit meditiere ich häufig und lange ca. 1 Std. mittlerweile und entpuppte sich neuerdings nicht nur als Entspannung. Ich geriet immer tiefer und tiefer und bekam auch eine wohltuenden Gefühl und Bewusstwerdung für den eigenen Körper. Mittlerweile passiert es, dass Erinnerungen und Gedanken aufhören in Bilder und Formen zu erscheinen und sich stattdessen eine komplette Leere entwickelt. Heute bin ich so tief rein gekommen, dass ich plötzlich aufhörte zu atmen und mein Herz immer langsamer schlug, ich bekam Panik, denn ich dachte ich würde jetzt sterben und holte auf einmal ganz tief Luft wobei ich mich nicht bewegen konnte und beim tiefen ausamten nur noch entspannter wurde... Dann bekam ich es wirklich mit der Angst zu tun, ich wusste auf einmal nicht mehr wer und wo ich bin, alles war dunkel, leer aber warm und kalt zugleich. Ich fühlte einfach nur noch, dass ich jetzt sterben würde und dieses Gefühl gab mir die Zuversicht, dass ich es auch wirklich mit dem Tod zu tun hatte. Ich geriet innerlich so sehr in Panik, dass ich im Kopf bzw. mit der noch inneren vorhandene Stimme anfing zu schreien und wollte mich bewegen. Nach etwa unbestimmte Zeit hats funktionier und ich war wieder Ich und konnte die Augen auch öffnen, die Symptome im nachhinein sind immer noch heftig, beim aufstehen spürte am ganzen Körper nur noch Druck, im Kopf, die Glieder, einfach alles war auf einmal so wabbelig und drückend als wäre mein Körper aus Stahl und presse sich grad extrem zusammen. Dazu kommt noch so ein Gefühl zu wissen was gerade überall auf der Welt passiert, ich hab mir eingebildet, dass ich kurzzeitig alle Bekannte und Freunde an denen ich dachte im Leben teilgehabt zu haben... Das war so ein gefühltes Wissen was mich überkam, ziemlich erschreckend, ich dachte ich würde verrückt werden! Mittlerweile geht es langsam wieder und die Symptome verschwinden langsam, aber das war mir eine Lehre gewesen. Ich hätte niemals gedacht, dass man sich selbst bis in den Tod meditieren kann. Das macht mir richtig Angst aber ich will auch ungern darauf verzichten! Wisst ihr was mit mir passiert war?

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