Unter welchen Vorraussetzungen würdest Du das Rauchen aufhören?

5 Antworten

Ich habe täglich 70 - 80 Zigaretten geraucht. Hatte immer wieder mal aufgehört mit dem Rauchen und jedes Mal wieder angefangen, bis ein Ereignis eintrat, das mich beflügelt hat.

Ich plante mit Freunden einen Kajak-Urlaub, wir hatten dazu eine Blockhütte gebucht. Meine Freunde alle Nichtraucher meinten dann nur "Du darfst schon mal rauchen, musst halt vor die Tür gehen".

Das vor die Tür war nicht das Problem, aber die Aussage "Du darfst schon mal rauchen" weckte in mir folgende Haltung: "Wer bin ich denn, dass die meinen mir erlauben zu müssen, so weit kommt es noch!"

Ich beschloss daher sofort aufzuhören mit dem Rauchen, warf 3 noch vorhandene Schachteln Zigaretten in die Abfalltonne, die noch am gleichen Tag geleert wurde und freute mich ungemein auf die Gesichter von den Freunden, wenn die mitbekommen, dass ich aufgehört habe zu rauchen. Ich erzählte daher auch niemandem von meinem Plan.

Immer dann, wenn ich schwach zu werden drohte stellte ich mir deren Gesichter vor und so hielt ich eisern durch bis zum Urlaub, und zwar ohne jegliche Probleme.

Es trat alles so ein, wie ich es mir vorgestellt hatte, die guckten so doof als ich beim Zwischenstopp an einer Raststätte auf ihre gönnerische Aussage "Du kannst schon rauchen" sagte "Wieso, ich rauch doch gar nicht mehr." Dann kam das übliche "Ja, ja, ist schon recht, das hältst du sowieso nicht durch."

Und das spornte mich noch mehr an.
Das war im Jahr 1996, und seither habe ich nie wieder eine Zigarette angerührt.

Man muss ein Ziel vor Augen haben, auf das man hinarbeitet, bei dem es nicht vordergründung um den Gesundheitsaspekt geht, denn den stört sowieso keinen Raucher.

Und man sollte es auf keinem Fall ankündigen, denn dann ist die Erwartungshaltung im Familien- und Freundeskreis viel zu groß.

Der Überraschungseffekt ist daher die einzige Möglichkeit wie man bei der Familie und den Freunden auftrumpfen kann.

Falls Du vor hast aufzuhören - viel Glück und vor allem Disziplin und guten Willen!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe vor zehn Jahren aufgehört. Mit einer Wette mit einem sehr guten Freund:

  1. Aufhören bist Stichtag X
  2. Ein Jahr später Marathon laufen

Es ging um ein Essen beim Argentinier. Kein großer Betrag, aber ein großer Ansporn. Der Sport hat mir im ersten Jahr enorm geholfen.

Ich laufe bis heute einen Halbmarathon aus dem Stehgreif. Das will ich mir nie wieder kaputtmachen. ;-)

Ich habe vor gut einem Jahr angefangen zu rauchen, seitdem sehr große Probleme, aufzuhören. Die Gründe waren vorallem Stress und psychische Schwierigkeiten. Habe danach auch noch eine leichte Alkoholsucht entwickelt, die es noch schwerer machte, aufzuhören.

Mittlerweile habe ich die Anzahl der Kippen auf ca 5 täglich reduziert. Es ist mir einfach viel zu teuer, ich gebe sogut wie alles meines Geldes für diesen Mist aus..
Habe mir früher vorgenommen, aufzuhören wenn es mir wieder gut geht. Das ist zwar nicht komplett eingetreten, aber ich habe seit Samstag nicht mehr geraucht. (Es gab Samstag einen glücklichen Vorfall :) )

Vom Entzug merke ich noch nichts, bin aber nicht sicher ob ich es durchhalte, da ich zur Zeit wieder sehr viel Stress habe..

Meine Gründe sind also hauptsächlich Geld, und teilweise für eine Person die ich sehr gerne habe und die gegen Rauchen ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nur Sanktionen oder mehr oder weniger subtile Einschränkungen würden mich ganz persönlich davon abbringen. Ein Beispiel wäre, die Menthol Zigaretten nur noch in speziellen Läden zu verkaufen. Keinesfalls mehr an jeder Tankstelle (quasi so im vorbeigehen), oder beim Einkaufen im Supermarkt.

In der Öffentlichkeit, rauche ich lange schon nicht mehr.... Ist einfach nicht mehr gesellschaftsfähig genug (was auch gut ist). Bei 15€ pro Packung würde ich wohl ebenfalls entgültig damit aufhören.

Ich Weiss das die frage schon alt ist.. Aber sie wird mir grad angezeigt.. Also.

Eigentlich würde ich durchaus gerne aufhören mit rauchen, zum einen wegen der Kosten, zum anderen auch wegen dem (guten) Trend, das es immer weniger Raucher gibt, von dem gesundheitlichen Aspekt ganz zu schweigen.

Das einzige was mich davon "abhält" ist folgendes: ich möchte weder eine "ersatzhandlung" vornehmen, sprich zum beispiel auf dampfen umsteigen, noch mit irgendwelchen therapien "behandelt werden. Selbst einer akupunktur schenke ich persönlich da nicht so das Vertrauen, obwohl ich selbst akupunktiere (allerdings nicht gegen süchte).

Mein Problem ist auch garnicht, nicht zu rauchen, mein Problem ist, nicht zu rauchen wenn mir langweilig ist.

Der richtige Partner, oder eine wette würden mich wahrscheinlich eher von Rauchen abbringen, als die Erhöhung der Preise.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Clonidin soll helfen; -(

@Jacqueline8578

Ja ich weiss meine Liebe ;)

Aber ich würde nur ungern einen Entzug mit Medikamenten machen. Obwohl ich im Normalfall ca eine Schachtel am Tag rauche, kommt es vor, daß ich bei ner stressigen Arbeitswoche auch mal 3 oder 4 Tage garnicht rauche, hab da einfach anderes zu tun xD. Aber wehe der Stress ist vorbei xD

@Vinarion1

Viele meiner Bücher weisen da tatsächlich auf Clonidin als sehr zuverlässig hin. Das würde ich selber aber auch keinesfalls so unterschreiben. Man kann auch mit Kannonen auf Spatzen schießen....

@Jacqueline8578

Mich wundert, daß diese Aussage nicht sofort kam ;) clonidin würde ich nämlich auch als über Medikamentierung einstufen :D

Ich bin mittlerweile Nichtraucher. Ich habe vor knapp 6 Jahren von einer Sekunde auf die andere einfach aufgehört.

Aber ich wüsste nicht, ob mich der Preis überzeugt hätte. Irgendwann bestimmt, aber ich weiß es nicht.

Sanktionen durch die Gesellschaft? Was soll das genau sein?

Vielleicht Sanktionen durch die Krankenkasse. Aber das ist auch eine rechtliche Frage.

Sanktionen durch die Gesellschaft? Was soll das genau sein?

Abgabe nur an registrierte Raucher gegen bestimmte Auflagen... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Lassen wir den (verfassungs)rechtlichen Aspekt mal außen vor.

@Maxxismo

Das hätte mich nicht vom rauchen abgehalten. Ebensowenig wie ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit.

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