ungeborenes, behindertes kind abtreiben oder bekommen?

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5 Antworten

Meiner Meinung nach ,sollte über die Frage ob man sein Kind abtreiben lässt , einfach sein lassen & demLeben seinen Lauf lassen. Niemand hat sich gewünscht geboren zu sein .Aber wenn man schon ein Kind machen kann , vorallem wenn es ungewollt ist , soll man den Abstand haben & es behalten . Schließlich hat nicht das Kind die Schuld für die Geburt .Ganz egal aus welchen Gründen man das Kind nicht möchte , man soll es trotz alle gebären .Wenn man wirklich nicht fähig ist , das Kind zu erziehen und ihm eine gute Zukunft versprechen zu können und man dies auch nicht möchte , soll man es trotzdem gebären und es dann wenigstens Menschen geben die einen kinderwunsch haben aber unfruchtbar sind oder was auch immer .sie werden die Kinder lieben und versorgen als wären es ihre eigenen .

Bitte treibt eure Kinder niemals ab , denn niemand hat das verdient .Wirklich nicht .Jeder Mensch ist mit Absicht auf dieser Welt und lebt mit Sinn .Man muss ihm wenigstens die Chance auf leben geben und es ihm nicht nehmen .

das kommt ganz auf die art der behinderung drauf an. mit einem gehbehinderten kind kann man durchaus normal leben, aber ob man dem kind und sich einen gefallen damit tut, wenn es schwer geistig behintert ist... wohl eher nicht, auch wenn es hart ist.

Eine Fruchtwasseruntersuchung ist erst ab der 16. Woche möglich, soweit ich richtig informiert bin. Und eine Abtreibung käme für mich nur dann in Frage, wenn das Kind absolut keine chance auf ein wenigstens halbwegs normales Leben hat.

Weißt Du, dass die Fruchtwasser-Untersuchung ihrerseits Risiken für das Kind mit sich bringt, und dass man mit ihr nur einen Bruchteil an Behinderungen ausschließen kann?

Es ist also nicht so, dass Fruchtwasser-Untersuchungen gesunde Kinder garantieren.

Andersherum, ob Deine Kinder krank oder gesund sein werden, läßt sich auch nicht aus dem Mutterleib voraussagen; es kann leider so viel passieren.

Ansonsten wäre noch zu sagen, dass es viele Frauen schwer oder nie verkraften, abgetrieben zu haben - es ist ja doch ein eigenes Kind, und es ist hinterher wirklich tot, sagt der Bauch dann oft, egal, was der Kopf vorher meinte.

Erschwerend kommt dazu, dass in zwei mir bekannten Fällen, in denen sich die Faruen entschieden haben, ein behindertes Kind zu kriegen, die Kinder beidesmal wesentlich weniger behindert waren als prognotiziert.

Es ist schon so, dass behinderte Kinder es schwer haben, und so auch vielelicht fast noch mehr ihre Eltern. Ich will das nicht kleinreden. Aber ich glaube nicht, dass es uns Menschen mit unserem letzten Endes so kleinen Horizont wirklich zusteht oder auch nur möglich ist, zu entscheiden, wann ein Leben lebenswert ist.

Mein jüngster Sohn kam gesund zur Welt, hatte mit 6 Monaten einen Hirnkrampf und ist jetzt behindert. Ich sehe das naturgemäß anders. Für mich ist sein und auch mein Leben trotzdem lebenswert.

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