unfreundliche Behandlung in Uniklinik: bringt eine schriftliche Beschwerde etwas?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vielleicht solltest Du mal das Gespräch mit der Klinik Leitung suchen. Alles muss man sich auch nicht gefallen lassen! Und gerade bei Ärzten sollte da etwas mehr "Fingerspitzengefühl" vorhanden sein, da man als Patient eh schon angst hat oder verunsichert ist, da man manchmal nicht weiss was auf einen zu kommt und auf deren Hilfe angewiesen ist. Mag sein das manche Ärzte gestresst sind (stell mir den Job auch nicht leicht vor) allerdings sollte das nicht am Patienten ausgelassen werden.

Wie schon jemand hier schrieb: Sich die Sache wenigstens in einem Brief an den Arzt/die Klinik/die Ärztekammer von der Seele schreiben. Solltest Du Kassenpatientin sein, wirst Du nie eine Antwort bekommen.

Mir ist es im März genau so passiert. Es sollte vor einer Untersuchung ein Arztgespräch stattfinden. Hats aber nicht, und es wurde ohne irgendeine Aufklärung an mir rumgemacht. Nach einiger Wartezeit wurde ich vom Arzt selbst verabschiedet, indem er mir im verschlossenen Umschlag den Bericht an einen anderen Spezialisten in die Hand drückte und bemerkte: Freuen Sie sich, ist alles in Ordnung. - Und der Spezialist sagte: Ganz im Gegenteil, da ist gar nichts in Ordnung! Nur ein Medikament kann mein Problem stoppen (hat es mittlerweile auch). Vor Wut schrieb ich dem 1. Arzt einen Brief, dann nach Wochen einen zweiten. Dann Kopien davon an die Ärztekammer. Kein Schwein reagiert. Die haben es einfach nicht nötig.

Die Unikliniken haben immer Klinikdirektoren, dahin würde ich die Beschwerde schicken, da geht vielleicht etwas in die positive Richtung. Glaube nicht, dass eine Ärztekammer etwas tut, auch an den Dekan der Uni würde ich nicht schreiben, der Chef sollte seine Leute im Griff haben.

wow, das ist ja wohl der hammer, ich denke schon, das eine beschwerde etwas bringt, ich finde so eine behandlung unter aller sau...mal den armen überlasteten arzt aussen vor, dann hätte er sagen können: sorry, bin z.Zt. etwas überlastet, aber eine hilflose patientin so anzumachen ist nicht in ordnung!! und denk dran: selbst wenn ein brief (oder was auch immer du unternimmst)bei keiner ihn angehenden stelle was bewikt: du hast es dir von der seele geschrieben und wenigstens versucht, etwas zu bewirken...wenn immer alle stumm bleiben, ändert sich nie was!! viel erfolg!!

Jaaa diese Halbgötter in weiß sind auch nur Menschen und nach einer langen Schicht auch mal mies drauf. Das kann man zwar verstehen, dennoch gib ihm nicht das Recht seine Patieten - sprich Brötchengeber - wie den letzten Dreck zu behandeln. Ich würde zuerst nochmal das Gespräch mit dem suchen und wen das nichts bringt mit der Klinikleitung, bringt das auch nichts dann Ärztekammen. Diese Halbgötter in weiß müssen ab und an in ihre Schranken gewiesen werden - bevor die zu Göttern mutieren.

Unfreundliche Behandlung beim Arzt. Bringt es was, sich ans Klinikum zu wenden?

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AOK Antrag Kostenübernahme Segelohren Anlegen gescheitert. Widerspruch einlegen! Hat jemand Erfahrung; Wie schreibe ich die Begründung?

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Hat jemand von euch schon einmal Erfahrungen damit gemacht? Bringt dieser zweite Schritt etwas?

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