Umschulung mit 40? Unwohlsein und innere Unruhe nur durch den Job?

4 Antworten

Wenn Du einen Arbeitsplatz mit Perspektive hast, würde ich diesen Schritt tunlichst überlegen. Denn Du gehörst - beruflich gesehen - auch nicht mehr zu den jüngsten. Ab Mitte bis Ende 40 gehörst Du auch "zum alten Eisen". Und das wäre ja die Zeit, wo Du in den neuen Beruf einsteigen würdest. Außerdem - wer bezahlt Dir diese Umschulung? Die Agentur für Arbeit mit Sicherheit nicht! "Keine Lust mehr" ist keine Begründung!

Es ist noch ein bischen früh für die Midlife Crisis. Mache deinem Chef doch mal Verbesserungsvorschläge. Zeige Eigenintiative. Kannst du deinen Unterhalt und die Umschulung selbst finanzieren? Nur weil du keine Lust mehr hast macht das niemand anderes.

Ist eine Umschulung möglich?

Durch die Agentur für Arbeit, dem Rententräger oder z.B. der Berufsgenossenschaft ist eine Umschulung zwar möglich aber es müssen dafür bestimmte Voraussetzungen sein.

Agentur für Arbeit: Bei Arbeitslosigkeit

Umschulung - die Gründe

Gründe, eine Umschulung zu absolvieren sind z.B.: - eine längere Auszeit (Krankheit, Kindererziehung, etc.), wegen der man im alten Beruf keinen Fuß mehr fassen kann - eine Berufskrankheit - nicht mehr genügend Nachfrage im alten Beruf - der alte Beruf lag einem auch einfach nicht mehr.

Rententräger:

Wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben soll/kann und wenn man die Anwartschaftszeit von 15 Jahren erfüllt hat. Erfüllt man sie nicht, ist der Kostenträger die Agentur für Arbeit.

Berufsgenossenschaft

Wenn man z.B. einen Arbeitsunfall hatte und aufgrund dessen die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.

Ich bin jetzt seit ca. 15 Jhren im Vetriebsinnendienst tätig und das stupide arbeiten am PC und das ständige rumgesitze geht mir auf den Zeiger.

Das ist definitiv kein Grund um eine Umschulung gefördert zu bekommen.

Es gibt ein Sprichwort, das passen könnte: "Wenn es dem Esel zu geht, geht er aufs Eis".

Soll heißen: zu Gut geht.

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