Umkehrung des Atems in der Meditation?

4 Antworten

Physikalisch ist es nicht möglich, beim Einatmen auszuatmen und umgekehrt.

Was ich mir aber gut vorstellen kann ist, dass etwas anderes beim Ausatmen in den Körper strömt. Ein Gefühl, so wie alle Poren des Körpers offen sind, sodass das Gefühl eindringen kann.

Ich finde, man muss nun nicht jede Meditations-Technik mitmachen, vor allem dann nicht, wenn sie einem nicht liegt, oder sogar einen negativen Effekt hat.

Von diese Technik habe ich noch nie gehört. Ich könnte mir aber vorstellen, dass diese widersinnige Anweisung für eine erhöhte Konzentration sorgen soll. Es ist eben deutlich schwieriger, sich bei Ausatmen vorzustellen, man würde einatmen, und umgekehrt. Und so kommt keine "Langeweile" auf, und der Geist schweift nicht so schnell ab...

Doch, was hat Buddha über die Konzentration auf den Atem gelehrt ? Er sagte: "Wenn ich einatme, dann weiß ich, dass ich einatmen. Wenn ich ausatme, dann weiß ich, dass ich ausatme..." Gerade für Anfänger ist das schon schwierig genug, auch, wenn es so simpel klingt ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=WCqkPj1tWnQ

Also, wenn dich diese Übung, die du beschrieben hast, verspannt und aggressiv macht, lass sie bleiben !

"Erhöhte Vertiefungsgrade" wirst du mit ausreichend ( normaler ) Übung auch erlangen. Nur einen nicht in einem Monat. Da etwas "abkürzen" zu wollen, schadet sehr viel mehr, als dass es irgendwas nützt ! Denn, dieses "Wollen" ist ja auch etwas, das du auch erst mal erkennen sollst. Und dazu brauchst du keine besonderen Techniken wie diese da !

Liebe Grüße: Manu

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit gut 40 Jahren praktizierender Buddhist ( Theravada )...

Ich würde auch verspannt und eventuell aggressiv werden, wenn ich mir beim Ausatmen vorstellen müsste, einzuatmen, und beim Einatmen, auszuatmen. Man muss sich die Dinge ja nicht unnötig schwieriger machen als sie sind.

Klar.
Dann geh mal gleich rückwärts beim vorwärts gehen. Und pass auf das Jesus dich nicht auf nem Surfbrett überholt...

Was möchtest Du wissen?