Trotz Ritalin immer mal wieder extreme Lernprobleme!

5 Antworten

Hast Du mal geschaut wann diese schlechten Noten, bzw. die Verständnisschwierigkeiten zeitlich auftauchen? Bekommt er Ritalin oder ein Langzeitpräparat (Ritalin LA)? Unter normalem Ritalin lässt die Wirkung ja nach spätestens 4Std. nach. Liegen diese Leistungstiefs nach ca. 11.00 Uhr? Unser Sohn und unsere Tochter hatten nämlich das Problem, dass sie nach der 4. Schulstunde noch eine Tablette gebraucht hätten, um sich den ganzen Schulalltag durchweg konstant konzentrieren zu können. Er bekommt jetzt Ritalin LA und kann sich super konzentrieren. Außerdem hat dies den Nebeneffekt, das durch den konstanten Wirkstoffspiegel im Blut dieses "Jojo" der Stimmungen nicht mehr zu bemerken ist. Zum anderen glaube ich auch, dass vielleicht noch zusätzlich eine Unterdosierung vorliegt, denn mit einsetzender "Vor -Pubertät" und steigendem Gewicht brauchen diese Kinder eine andere Dosierung. Unsere Große brauchte als sie mitten in der Pubertät war dann gar kein Ritalin mehr. Wie engmaschig ist Eure ärztliche Kontrolle? Nicht aufgeben, es gibt Lösungen. Im übrigen kann ich dich gut verstehen, wenn ich so manchen Kommentar hier lese!!!!!

Es macht mich manchmal wütend was manche leute über das Thema denken...mein Sohn ist mittlerweile 14, und einigermaßen runter vom Medikinet.Habe seit den 4. Lebensjahr mit seinem Adhs Probleme, aber erst seit seinem 8 Lebensjahr konnte ich mir selber eingestehen das es nicht anders geht...Bei uns gibt es Regeln, viel Liebe,Strukturierter Alltag...auch in der Lerngruppe war er...alles was ich tun konnte, habe ich getan, Biofeedback, Yoga,Meditationen...ecc....worauf ich mich nicht eingelassen habe, war das man mir den jungen ca. 10 tage in einer art Klinik halten wollte, aber wir durften keinen Kontakt zu ihm haben...für mich nicht vorstellbar, das es da nicht schlimmer wird.mittlerweile ist er Klassensprecher, und einer der höflichsten, hilfsbereitesten, und im praktischen fleißigsten Schüler...wenn auch eine Hauptschule...damit preise ich sicherlich nicht das Medikament, aber wäre das nicht gewesen, so hätte er keine aha Erlebnisse die ihm dazu bringen mehr zu leisten.schließlich macht es einen nicht besser oder klüger, das ist nicht sinn der Sache.aber es hilft die Konzentration zu fördern.eines ist sicher, wenn man den richtigen Arzt findet, der dann auch die richtige Therapie anwendet, natürlich muss auch das andere stimmen...dann muss man sich keine sorgen machen....schließlich muss er es nicht das ganze leben nehmen....erst wenn man 24 stunden am tag zusehen muss wie sich das eigene Kind ständig selber im Weg ist, kann man mitreden...ohne das Medikament wird das Zimmerchen im Gehirn, das für die Konzentration zuständig ist, nicht geöffnet, und ohne Kon zentration ist es nicht fähig sich Regeln zu merken, oder sich an Strukturen anzupassen...habe es villeicht etwas laienhaft ausgedrückt, aber hoffentlich verständlich!adhs bekommt man nicht einfach so, es ist eine Stoffwechselstörung die im Gehirn auftreten tut, und erblich ist.Das Medikament ist seit 1930 im Einsatz, und eine eindeutige Studie über Spätfolgen gibt es nicht!

Endlich mal jemand, der mitreden kann. Vielen Dank dafür. Es ist genauso, wie du es beschreibst. Ich wollte doch auch lediglich nur einen Erfahrungsaustausch und nicht irgendwelche blöden Kommentare zum Medikament, mein Gott.Ich denke ich beende das jetzt hier und lese mir den Rest lieber nicht mehr durch, sonst platze ich gleich vor Wut. Danke dir nochmal für dein Feedback. Alles Weitere werde ich lieber mit dem Arzt besprechen. Dir alles Gute weiterhin.LG

@michipichi

Man braucht kein Experte zu sein, um zu lesen, dass das Medikament bei michipichi nicht zur Besserung geführt hat. Also kann Ritalin in diesem Fall nicht die Lösung sein, auch wenn es bei gioia69 anders war. Wenn michipichi sich mit den Lösungsvorschlägen nicht auseinandersetzen will, frage ich mich, wozu dann überhaupt die Frage hier?

@maganz

Natürlich hilft es. Sonst wäre er jetzt nicht in der 4. Klasse und hätte gute Zensuren. Ich wollte nur wissen, ob diese Höhen und Tiefen auch bei anderen ADSlern die mit Medikamenten behandelt werden vorkommen. Ich finde es übrigens unfair, dass man hier so angegriffen wird.

Naja...das mit dem Ritalin ist eh so ne Sache...ich würds gar nicht erst nehmen, egal was die Ärzte sagen...

ohne medizinisch dozieren zu müssen oder zu wollen, vielleicht liegt es genau an dem Ritalin...aber sprechen solltest du erstmal mit ihm über das Warum und Wieso.. und das am besten in eine ruhigen ud ausgeglichenen Atmosphäre an einem fremden Ort ( also nicht zu Hause)

Ich weiß leider nicht, warum Sonderschule=Schule für Deppen ist. Wenn mein Kind ein Problem hat, mit oder ohne ADS, was auch immer, würde ich nicht zögern, es in eine Förderschule zu geben. Wenn dann das Resultat ein fröhliches, aufgeschlossenes Kind ist, was gerne lernt und gute Noten mit nach Hause nimmt, dann hat es sich gelohnt. Ich kenne im Bekanntenkreis 2 Kinder, die in eine Förderschule gehen, der Junge hat ADS und das Mädchen hat Lernprobleme. Beide waren erst in einer normalen Grundschule, aber durch die o.g. Probleme sind sie in die Förderschule. Jetzt sind es glückliche, ausgeglichene Kinder.

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