Durch was entsteht ein Tinnitus?

5 Antworten

Ich habe mal für Dich in Google geschaut und Dir diese von Netdoktor kopiert,

Wenn Du noch mehr Fragen hast, ich google gerne für Dich.

Ein Tinnitus kann ganz verschiedene Ursachen haben. Meist gehen die Ohrgeräusche mit einer Hörstörung einher. Man nimmt an, dass die Geräusche ganz ähnlich entstehen wie Phantomschmerzen nach einer Amputation: Da entsprechende Signale aus einem bestimmten Hörspektrum ausbleiben oder nur noch schwach wahrgenommen werden, versucht das Gehirn, die Hörstörung zu kompensieren. Dazu reguliert es die Aktivität in den entsprechenden Bereichen nach oben – ein Tinnitus entsteht. Tatsächlich liegt in solchen Fällen die Frequenz des Tinnitusgeräusches oft in dem Bereich, in dem der Betroffene schlecht hört.

Auslöser für Tinnitus

Schäden und Erkrankungen am Hörsystem sind häufige Tinnitus-Ursachen. Dazu gehören:

Lärm- und Knalltrauma: Bei einem Knalltrauma ist der Druck im Ohr kurzzeitig so hoch, dass im Extremfall sogar das Trommelfell platzt. Aber auch nach einem lauten Konzert klingeln einem die Ohren, weil die Sinneszellen geschädigt wurden. Das Gehör funktioniert nicht mehr richtig und ein Tinnitus entsteht. Schwerhörigkeit: Schwindet das Hörvermögen in bestimmten Frequenzen, versucht das Gehirn diese zu kompensieren – es kommt zu Phantomgeräuschen Hörsturz: Ein Hörsturz tritt plötzlich auf. Ursache sind vermutlich Durchblutungsstörungen der kleinsten Gefäße im Innenohr. In 70 Prozent aller Hörstürze kommt es anschließend zu einem Tinnitus Tumore: Ohrgeräusche sind oft das erste Symptom einer Wucherung des Hör- oder Gleichgewichtsnervs (Akustikusneurinom, Vestibularisschwannom) Mittelohrentzündungen: Bei einer Mittelohrentzündung können die Gehörknöchelchen den Schall nicht mehr richtig weiterleiten. In der Folge entsteht ein vorübergehender Tinnitus Otosklerose: Auch hierbei lässt die Bewegungs- und damit die Leistungsfähigkeit der Gehörknöchelchen im Mittelohr nach und provoziert einen Tinnitus Verletzungen des Trommelfells (Trommelfellperforation): Verletzungen des Trommelfells können zum Beispiel durch Infektionen des Mittelohrs auftreten, durch Schläge auf das Ohr oder durch Schallwellen. Seltener sind direkte Verletzungen beispielsweise beim Reinigen der Ohren. Auch bei einer Trommelfellverletzung leidet das Hörvermögen und lässt Ohrgeräusche entstehen Gestörte Funktion der Ohrtrompete (Eustachische Röhre): Ist diese Verbindung zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum gestört, kann Luft ins Mittelohr gelangen, die beispielsweise beim Atmen Ohrgeräusche zur Folge hat Morbus Menière: Bei dieser Erkrankung des Innenohrs treten akute Drehschwindelanfälle auf. Sie sind mit Schwerhörigkeit und mit Ohrgeräuschen auf einem Ohr sowie Übelkeit bis zum Erbrechen und einem Druck im Ohr verbunden

Auch Erkrankungen außerhalb des Hörsystems können einen Tinnitus auslösen:

Stress: Rund ein Viertel der Betroffenen gibt an, dass Stress zur Entstehung ihres Tinnitus beigetragen habe. Allerdings ist es möglich, dass vorliegende Ohrgeräusche unter Stress anders wahrgenommen werden Arterienverkalkung (Arteriosklerose): Lagern sich Plaques in den Blutgefäßen von Kopf und Wirbelsäule ab, kann es zu Durchblutungsstörungen im Innenohr kommen, die mit Ohrgeräuschen einhergehen. Sie gehören potenziell zu den seltenen Fällen eines objektiven Tinnitus – das heißt, sie lassen sich mittels spezieller Untersuchungen auch vom Arzt wahrnehmen. Risikofaktoren für Arteriosklerose, die somit auch einen Tinnitus begünstigen, sind hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Diabetes Erkrankungen der Halswirbelsäule (z. B. Schleudertrauma nach Autounfall) Gebissfehlstellungen Verspannungen der Wirbelsäulen- oder Kiefergelenksmuskulatur Auch Medikamente können einen Tinnitus auslösen. Dazu gehören unter anderem bestimmte Antibiotika, Antidepressiva und Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure Psychische Faktoren wie beispielsweise Ängste oder eine psychische Übererregbarkeit erhöhen ebenfalls das Risiko für Tinnitus

Hörst du vielleicht öfters zum Beispiel laut Musik über Kopfhörer? Mein Hausarzt sagte mir mal dass das auch Tinnitus begünstigen kann. Meine Schwester ist das beste Beispiel, längere Zeit hörte sie laut Musik und jetzt hat sie den Tinnitus.

Tinnitus kann durch ständige laute Geräusche erzeugt werden (über Kopfhörer laute Musik hören, Arbeiten mit lauten Maschinen), durch bestimmte Medikamente (bei vielen Antibitotika steht auf dem Beipackzettel als nebenwirkung Tinnitus), durch ständig psychischen Stress oder durch einen leichten Gehörsturz. Ich habe meinen Tinnitus seit einem Silvesterabend, wo so ein Tro..el unmittelbar vor mir chinesiche Knaller auf die Straße geworfen hat. Nicht reversibel - ich habe mich wohl oder übel daran gewöhnt. Glücklicherweise merke ich es nicht so gut wie gar nicht, wenn ich meine Hörgeräte drin habe (die habe ich seit diesem Vorfall). Wenn es mal ganz schlimm ist - ist ja nicht immer gleich störend - höre ich mir Meeresrauschen auf einer CD an Man muss lernen, das einfach zu ignorieren. Inzwischen bin ich soweit, dass ich einfach denke "Oha, heute ist meine Tinnitus aber wieder besonders stark". Nicht darauf konzentrieren, ablenken, irgendwas machen, Radio einschalten, sich unterhalten. lg lilo


Da tappen selbst die Ärzte im Dunklen. Manche werden sogar aggressiv wenn man sie nach dem Tinnitusgrund fragt.  Die Medizin ist eben nur ein Krüppel im Gegensatz zur Technik.

Geh lieber zum Arzt. Das alles hier ist ergoogelt und trotzdem muss es nicht richtig sein. Lass das von nem Experten anschauen

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