Tinnitus-Infusion

5 Antworten

Primär kann ich deine Frage nicht beantworten. Ich habe vor Jahren mal Infusionen bekommen, aber der HNO meinte gleich, dass es geradezu ein Wunder wäre, wenn sich nach erst einem Monat ( so wars bei mir ) tatsächlich noch etwas bessern werden würde. Er hatte leider Recht. Das einzigste, was zumindest bei mir wirklich hilft sind "Trental" Tabletten ( Pentoxyfillin ) - Ich bekomme wenn es gar zu schlimm wird noch kurzfristig höhere Dosen von "Psychopax" (Diazepam) - Das scheint aber sehr umstritten zu sein, weil niemand sagen kann, warum das vorübergehend hilft und vor allem: Das Zeugs macht nach ca. 2 Wochen Anwendung abhängig. Von daher sollte man da keinesfalls ambulant rumtun und wenn dann wirklich sehr konsequent sein und rechtzeitig weglassen ( bzw. ausschleichen ).

Tinnitus lässt sich kaum medikatös behandeln.

Was hilft:

Konzentriere Dich nicht auf das Piepen, das klappt am besten, wenn Du Dich mit was geistig, anspruchsvollem (also etwas worauf man sich konzentriert) ablenkst, z.B. ein spannendes Hörbuch, Audio-Sprachkurse, u.ä. hören. Es sollte schon mit "konzentriert zuhören müssen" zu tun haben, also nicht lesen. Jeden Lärm (wie Musik mit Ohrstöpseln hören, usw.), aber auch absolute Stille vermeiden.

Vermeide Stress, genauer gesagt lerne Dich noch besser zu entspannen. Vielleicht besuchst Du einen Yoga-Kurs, wo man das gezielt lernt. Einfache Übungen findet man auch im Internet - sehr hilfreich sind Videos auf YouTube. Eine ganz einfache Übung (für den Alltag) besteht darin, Muskeln gezielt anzuspannen, und danach wieder loszulassen. Erst die Hände (eine Faust ballen), dann die Arme, Schultern, Beine usw..

ich hatte auch schon einen Hörsturz mit Tinitus und habe beim Hausarzt sofort Infusionen bekommen, etwa 8-10 mal , dann war alles wieder, hat alles die Krankenkasse bezahlt

trinke sehr viel! gingium für die durchblutung und versuche es mit sport.. die medikamente müssen in den ersten drei tagen anschlagen ansonsten könnte mann sie auch eigentlich gleich wieder absetzten.. von was hast du denn den tinnitus? kommt es von lautstärke muss sich dein ohr erholen, kommt es von stress oder ähnlichem musst du dich erholen !

Er kam einfach so.. Ich habe mir für 34 Euro Gingium Tabletten geholt 240 mg, hab gutes darüber gelesen dass bei vielen zumindest die Lautstärke gelindert wird..bei mir wird alles eher noch schlimmer als es davor war.. Und meine Krankenkasse sagte, heutzutage zahlt in Sachen Tinnitus keiner mehr die Infusionen beim HNO.. Ein anderer HNO machte mir auch ein Kostenvoranschlag und ja..

ich kann zum Tinnitus direkt nichts sagen. Hatte nach Silver mal ein Knalltrauma auf dem Ohr und auch tagelang ein entsprechendes Pfeifen auf dem hr. Im Krankenhaus habe ich die Infusion dann kostenlos bekommen. Ob das aber auch für einen Tinnitus direkt gilt weiß ich nicht.

dumpfer Brummton in der Nacht. Tinitus?

Hallo, mir ist letzte Nacht etwas, passiert, was mir noch nie passiert ist. Mitten in einem Traum bin ich hochgeschreckt. In dem Moment fühlte ich mich, als hätte ich gerade einen lauten Club verlassen (es dröhnte etwas in den Ohren). Das wurde zwar etwas weniger, ging aber nicht komplett weg. Es brummte weiter in meinem linken Ohr, als würde jemand draußen, etwas entfernt, Rasen mähen. Erst dachte ich: geht schon wieder weg (ganz ganz selten (ca 4 Mal im Jahr) habe ich manchmal einen Pfeifton, der aber nach 10 Sekunden wieder weg ist - deswegen dachte ich, dass auch dieser Ton verschwinden würde!). Tat er aber nicht. Ich ging auf Toilette, der Ton blieb gleichbleibend (ändert sich weder in Frequenz noch sonst wie). Mein Freund hörte den Ton nicht. Er war so nett und hat sich nachts um 3 Uhr 45 Minuten mit mir unterhalten, weil es das angenehmer machte bzw. ablenkte. Das Einschlafen hat ewig gedauert (sonst so ca 5 Minuten). Und als ich um 6 Uhr wach wurde, war der Ton immer noch da. Erst seit 9 Uhr ist er verschwunden. Alle elektronischen Geräte sind übrigens ausgeschaltet gewesen. Ich hatte sowas noch nie! War das ein Tinitus? Würde gerne Erfahrungsberichte hören, wie ihr damit umgeht bzw. hören, ob ihr Tipps habt?! Habe ein wenig Angst, dass das nun jede Nacht so gehen wird :( War ein total beklemmendes Gefühl, den Ton nicht abwenden zu können (Ohren zuhalten, Raumwechseln etc. hat ja alles nichts geholfen!) Vielen Dank an alle hilfreichen Ideen und Tipps :)

waldfee90

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Werkvertrag, Krankheit, Kündigung und Schadensersatz?

Ich habe einen Werkvertrag mit einer Agentur geschlossen, bei der es um die Erstellung von Texten ging. Seit ein bis zwei Monaten ärgerte ich mich, dass ich der Agentur wegen einzelner Honorare immer wieder "nachrennen" musste, sprich, Erinnerungsemails schreiben musste. Zusätzlich gefiel mir der Umgangston der Agentur, also meinem Auftraggeber, mit mir als Auftragnehmer in vielen Details nicht mehr.

Nun bin ich Anfang März mit dem Fahrrad gestürzt und wurde sogar mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Ein paar Tage darauf war ich bei einem Allgemeinarzt zur Nachuntersuchung - es war zwar nichts gebrochen, aber die Abschürfungen/Prellungen, auch an meiner Schreibhand, großflächig. Im Krankenhaus erklärte man mir, ich solle mehrere Tage das Bett hüten - ich fühlte mich auch nach nichts anderem.

Am selben Tag, an dem ich den Sturz hatte, rief ich die Agentur an, um sie darüber zu verständigen. Da der Agenturleiter einen sehr barschen Tonfall mit den Autoren pflegt, war das Gespräch schwierig. Ich gab aber an, was passiert war, und dass ich zur Zeit keine Aufträge bearbeiten könne. Er reagierte sehr unwirsch und verlangte Nachweise, weil er pauschal mich als Lügner hinstellte. Ich habe den Arztbrief des Krankenhauses und mein Besuch bei der Ärztin ist ja auch dokumentiert, habe der Agentur aber noch nichts davon geschickt,

Erstens, weil ich nicht einssah, wieso meine fernmündliche Verständigung nicht genügt. Zweitens erklärte der Agenturinhaber noch am selben Tag per SMS, er wolle die Zusammenarbeit einstellen. Ich schrieb ihm per SMS, dass ich im Bett liege und mich mit ihm nicht weiter auseinandersetzen könne, und ich ihm noch mitteilen würde, ob ich ebenfalls die Zusammenarbeit beenden möchte.

Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, schrieb ich ihm am nächsten Tag ein Email, dass ich ebenfalls die Zusammenarbeit beenden möchte, also den Werkvertrag kündige. Neben seinem Umgang mit mir gab ich an, dass die Honorarzahlungen in letzter Zeit schleppend waren.

Danach ging der Terz allerdings richtig los. Er schrieb mir pausenlos Emails, er würde mich anzeigen, verklagen, ich sei ein Betrüger, er verlange 5stelligen Schadensersatz usw. Ich konnte mir daraus keinen Reim machen. Ich zählte aber zusammen, was er mir an Honoraren für erstellte Texte noch nicht überwiesen hatte, und kam auf rund 3.500 Euro.

Ich schickte ihm dazu eine Zahlungserinnerung per Einschreiben Einwurf, die angekommen ist. Er schickte mir per Email gestern eine Rechnung über Schadensersatz, den er von mir verlangen möchte. Allerdings ist diese Rechnung mit dem Rechnungsdatum 12.12.2016 versehen und der Angabe Zahlungsziel 7 Tage. Welche Bedeutung das Datum 12.12.2016 haben soll, weiß ich nicht - das ist nicht das Datum, an dem ich für die Agentur zu schreiben begann. Die Summen, die er auflistet, ergeben auch keinen Sinn und sind nicht begründet. Ich schrieb ihm zurück, seine Rechnung sei inhaltlich und formal nicht nachvollziehbar. Was ist los?

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