Tavorentzug wie lange wart ihr in der Klinik?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn ich Dir hier sage, dass ich doch noch hier weiter schreiben muss, dann weißt Du wohl, was ich damit meine. Es war doch mehr Text als erwartet.

Wenn Du zu den Tabletten keinen Alkohol getrunken hast, dann kannst Du Glück haben, dass Du keine Krämpfe bekommst. Ich rutschte damals auf Diazepam, was man Valium gleichsetzen kann. Wollte mir eigentlich nur den Entzug von dem Anderen leichter machen und hing am Ende auf beides. Aber ich hatte auch das Glück, keine Krämpfe zu bekommen.

Sehr wichtig ist auch, dass Du in den ersten Wochen keinen Kaffee trinkst und keinen schwarzen Tee. Denn Du brauchst jedes bisschen an Beruhigung, was Du im Körper hast und die beiden Sachen würden Dich nur unnötig noch mehr in Unruhe versetzen.

Halte Dich an Milch und überhaupt an Eiweißprodukte, wie Eier, Quark, Joghurt etc.. Das hilft der Leber, das Gift abzubauen.

Man wird Dir wohl etwas geben, aber verspreche Dir nichts davon. Es wird nicht leicht, aber zig Andere haben es auch geschafft und ich musste so gar aus zwei Suchten raus. Du musst immer daran denken, dass Du mit jeder Minute und mit jedem Tag, dem entgegen gehst, wo Du mit einem Mal nachts wieder richtig schlafen kannst und wo Du Dich auch über Tag wieder besser fühlst. Schlimmer als wie am zweiten Tag wird es nicht und nach einer Woche wirst Du langsam merken, dass es besser wird. Dann stellt sich auch langsam wieder der Schlaf ein. Und ein paar Wochen braucht es schon, bis Du wieder der Alte bist, dass der ganze Dreck raus ist.

Und wie gesagt, geh von denen weg, die sich gegenseitig heiß machen und lass Dich zu nichts verleiten.

Und wenn Du es geschafft hast, dann häng nicht rum, sondern beschäftige Dich mit irgend was. Sport wäre ganz gut. Und vor allen Dingen, höre nicht auf das kleine Teufelchen, wenn es auftaucht und Dir erzählt, dass Du es eigentlich ja einmal wieder nehmen könntest. Es bleibt nicht bei dem einen Mal, dass kann ich Dir mit Gewissheit sagen.

Und denke daran, Du brauchst Hilfe und die wird man Dir geben. Die meisten Abhängigkeiten sind seit der 60er Jahre als Krankheit anerkannt worden und darum bezahlt die Krankenkasse den Entzug und auch die Therapie. Keiner muss sich wegen einer Krankheit schämen.

Du machst das schon, so wie tausende Andere vor Dir und alle haben es überstanden, was den Entzug angeht. Viel Glück......

Vielen dank für deine Worte 💖💖💖💖 Vielen lieben Dank

Du solltest selbst überhaupt keine medikamentösen Experimente starten.!

Vertrau den Ärzten in Deiner Klinik,die wissen,was sie machen und vor allem haben sie da mit Sicherheit auch Erfahrung mit anderen Menschen.

Gegen Deine Panikattaken wirst du dort dann hinterher vermutlich neu eingestellt und auch für Deine Krämpfe,wovor du so Angst hast, wirst du Medikamente bekommen,die dir einiges an Schmerzen und Pein ersparen.

Du packst das-bin ich sicher,wie andere Ungezählte,die das auch durchgestanden haben!

Alles Liebe!

Nein möchte und werde keine Experimente machen 😊😊😊😊 vielen Dank

@LeNoDa2008

Sehr vernünftig,alles Liebe!

Ich habe jetzt nicht die Antwort für die Frage, ich kann Dir nur empfehlen das es ein

relative gutes Alternativmedikament gibt, das solltest mal testen es heißt Atosil

( Promethazin ). Das ist das leichteste Neuroleptikum was es gibt und macht keineswegs abhängig !

Das wäre, denke ich sehr hilfreich !

Gute Besserung !!!

Danke 💖😊

Sorry, aber das ist totaler Blödsinn. Zum Einen ist das viel zu schwach und es würde gar nichts bringen, bis auf Durchfall, wenn man die Dosis erhöht. Und zum Anderen, wenn es was wäre was helfen würde, dann bestünde die Gefahr, dass er von eins aufs Andere kommt.

Atosil? hat mir mein toller Arzt verschrieben... obwohl ich Sertralin nehme... zusammen darf man das gar nicht nehmen... nachdem ich 2 Tage kaum ansprechbar war,habe ich mich schlau gemacht. Und es hätte böse enden können ... Ich werde den Ärzten in der Klinik vertrauen... auch wenn es schwer fällt. Aber ich will von den Zeug weg !!!

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