Stromschlag beim Defibrillator

5 Antworten

Ich denke mittlerweile sind die Geräte weit entwickelt und es dürfte schwierig sein, als umstehende Person einen Stromschlag abzubekommen. Aber wie schon gesagt, Feuchtigkeit oder metallische Gegenstände wie die Trage können u.U. den Strom leiten. Was für das flimmernde Herz eine Therapie ist, bringt ein rhythmisch schlagendes Herz aus dem Takt und das kann tödlich enden. Wer will in einer stressigen Notfallsituation einen Helfer auch noch zum Notfall machen... Also daher der Ruf "Alle weg vom Patienten!!!!"

Bei unsachgemäßer handhabung kann man eine geschossen bekommen ja. Vor defibrilation vom patienten weg (NICHTS berühren was am patienten ist, auch den Kandidaten selbst nicht) und dann erst defibrilieren.

Die Dinger sollte man auch nicht benutzen, um sein Mittagshähnchen aufzuwärmen..... ;-)

Im Normalfall kann nichts passieren, da der Defibrillator ein autarkes Gerät ist und selbst keine elektrische Erdverbindung hat. Somit kann durch ein nebenstehende Person kein Strom fliessen, es sei denn, der Patient selbst ist mit der Erde verbunden und ist mit nur einer Elektrode des Gerätes in Kontakt.
Da Unkenntnis und Angst vor elektrischem Strom sehr verbreitet ist und natürlich versehentlichen Fehlern in der Bedienung vorgebeugt werden sollte, ist es sicherlich besser, Abstand zu halten.
Gruß DER ELEKTRIKER

Außerdem... nicht jeder Trafo ist ein Trenntrafo. Normalerweise ist der Sternpunkt eines Trafos geerdet, somit ist der sekündäre Stromkreis nicht isoliert von Erde. In medizinisch genutzten Räumen ist es anders und bei Batterien noch gleich ganz anders...

Also gleich vorneweg: Ein Defibrillator bringt nur dann etwas, wenn der Patient ein Kammerflimmern hat. Bei einem einfachen Stillstand kann man nur "ganz normal" drücken. Im Fernsehen ist das prkatisch niemals korrekt. Auch wachen die Patienten danach nicht immer einfach auf und lächeln einen wieder an. Aber nun zu deiner Frage: Der Strom fließt durch den Körper des Patienten. Da man hier eine Menge Strom durchjagt (bis zu 360 Joule, bis zu 750 Volt) muss man aufpassen und im Zweifel hält man besser Abstand. Ein Schock erfolgt nur (!) nach Ankündigung und nachdem sich der Schockende überzeugt hat, dass niemand mehr Kontakt zum Patienten hat.

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