Stress besiegen?

5 Antworten

Evolutionsbedingt versetzen Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol den Körper in höchste Alarmbereitschaft. Was über Jahrtausende sinnvoll war, um die volle Kraft für einen Angriff oder eine Flucht aufzubringen, verkehrt sich heute ins Gegenteil - denn Kampf oder Flucht bleiben aus, der Cortisolspiegel bleibt hoch und bewirkt eine anhaltende innere Anspannung.

Den Kampf oder die Flucht ersetzt man Heute am besten durch Kampfsport oder Ausdauertraining wie z.B. Joggen, Schwimmen, Radfahren etc. - Bewegung baut Stresshormone ab, entspannt den Körper und macht den Kopf frei.

Ausserdem schwächt Stress auch das Immunsystem - Tipps zur Stärkung des Immunsystems findest Du auch hier in meinem alten Beitrag.

https://www.gutefrage.net/frage/immunsystem-staerken-geheimtipps?foundIn=answer-listing#answer-145227073

Also mir helfen Sport und bewusste Ich-Zeiten gegen Stress.
Dazu ne gute Ernährung - was besonders bei Verdauungsproblemen und Psoriasis wichtig ist. Dann regelt sich da schon vieles.

Auch mal das Nein-Sagen üben.
Man muss nicht immer alles machen. Und man sollte sich bewusst machen, dass man es so und so nicht jedem recht machen kann.

Du wirst vemutlich den Stress den du am Tag so hast nicht einfach abschalten können. Aber du kannst entscheiden wie du damit umgehst und wie du ihn in deiner Freizeit abbauen kannst.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du kannst vielleicht probieren, durch Ausdauersport oder Yoga deine innere Spannung loszuwerden. Es gibt auch unterschiedliche Entspannungstechniken, die dabei helfen können, den eigenen Körper besser zu verstehen. Versuch mal deinen Alltag zu strukturieren und öfter Pausen zu machen. Eine gesunde Ernährung ist auch dabei wichtig. 

Ich würde dir eine Verhaltenstherapie empfehlen.

Begründung:

Du solltest dich „sortieren“ lernen. (Sorry komischer Ausdruck-ich weiß)

Gut möglich, dass deine Selbstdiagnose dann hinfällig ist.

Rede mit deinem Hausarzt-er kann dich an einen Fachkollegen überweisen.

Wenn du gesetzlich versichert bist-übernimmt das die Krankenkasse.

Selbstverständlich zweifle ich die kostenpflichtigen Behandlungsmethoden deines Arztes nicht an... wenn du aber alles selbst bezahlen musst-ist es gut, wenn du nochmal darüber nachdenkst.

Lg

Mutter immer nervös und hektisch

Hey:)

Seit ich denken kann ist meine Mutter immer total unruhig,nervös,hektisch und stressig. Ich habe mich schon ziemlich dran gewöhnt und merke es manchmal kaum noch,weil ich es gar nicht anders kenne. Aber manchmal ist es kaum auszuhalten,ich bekomme für alles die Schuld,sie ist überfordert,obwohl gar nix los ist und sie geht bei jeder Kleinigkeit an die Decke. Ich höre immer nur "ich schaff das alles nicht" "mir ist das alles zu viel" "ich habe keine Unterstützung usw. Wenn ich ihr denn zum Beispiel beim Haushalt helfe schreit sie mich meistens nur an und sagt,sie macht das lieber alles selber,weil ich das sowieso nicht kann. Ich denke ihr Verhalten liegt auch daran,dass sie nicht so eine schöne Kindheit hatte und es in ihrem Elternhaus auch oft Stress gab,aber ich bin mir nicht sicher. Ich gehe nur selten mit ihr irgendwohin,weil mir das zu anstrengend und peinlich ist,wenn sie mich die ganze Zei anschreit und total unentspannt ist. Ich war neulich beim Psychologen,weil ich im Moment selber meine Probleme habe und es mir nicht so gut geht(starker Liebeskummer,selbstverletzendes Verhalten usw.) Meine Mutter war dabei und sie war dort natürlich wieder total unruhig,sodass die Psychologin sagte,ob sie nicht mal eine Therapie machen will. Sie hat vor ca.13 Jahren 2 Monate in einer Klinik und hatte dort eine Therapie gemacht,die aber nix gebracht hat. Zwischendurch war sie in psychologischer Behandlung,wegen ihrer Inruhe und Depressionen,hat aber alles nix gebracht. Ich habe das Gefühl,dass wir uns beide im Moment gar nicht gut tuen,weil ich selbst mit mir zu kämpfen habe und denn Stress nicht gebrauchen kann. Wisst ihr,wie ich dazubeitragen kann,dass sie vielleicht iwie ruhiger wird?

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Mutter hat Brustkrebs,nach chemo Lebermetastasen und bekommt jetzt Antihormontherapie.

hallo also ich habe diese frage bereits auf Gesundheitsfrage.net geschrieben da dort aber nicht sehr viele aktiv sind und man selten eine Antwort bekommt wollte ich es hier noch mal versuchen. meine Mutter erkrankte letztes Jahr an Brustkrebs und bekam eine Chemo, nach der Chemo war erst mal wieder alles "gut" doch ein paar Monate später stellten die Ärzte Lebermetastasen fest und sie bekommt jetzt eine Antihormontherapie, wodurch sie starke Nebenwirkungen hat, sie kann kaum was machen sie kann gerade mal ein paar Schritte zur Toilette gehen um sich zu übergeben ansonsten liegt sie nur im Bett. da mir niemand hier wirklich sagt was los ist und mir ständig etwas verschwiegen wird wollte ich mich nun an euch wenden,und hoffe dass ihr mir weiterhelfen könnt trotz relativ wenig Informationen. -ist ein metastasierten Brustkrebs immer noch Brustkrebs? (ich dachte sie wäre "geheilt" da sie soweit ich weiß nur noch wegen der Metastasen behandelt wird) - welches Stadium ist das? - wie sind so die Chancen bei so einer Therapie? -sie diese extremen Nebenwirkungen überhaupt normal? (ich lese überall dass die Chemo schlimmer sein soll allerdings ging es meiner Mutter bei der Chemo nicht mal halb so schlimm) -kann man durch die Therapie überhaupt "geheilt" werden? oder wird alles nur hinausgezögert? -ab wann sieht man ob die Therapie anschlägt? oder weiß man das von vorne herein? ich erwarte nicht allzu informationsreiche Antworten da ich selber wenig an Informationen Bieten kann, aber würde mich trotzdem freuen wenn ihr mir etwas beantworten könnt und vielleicht sogar etwas aus euren eigenen Erfahrungen schildern könnt. ich danke euch für jede Antwort!

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Therapie erscheint mir wenig erfolgsversprechend - soll ich wechseln?

Folgendes: Ich befand mich bis zum Herbst letzten Jahres in Behandlung bei einer Therapeutin, deren Therapieschwerpunkt auf der Tiefenpsychologie beruhte. Ich fand die Arbeit mit ihr auch sehr aufschlussreich. Dann habe ich allerdings einen Platz in einer speziell für Autisten ausgerichteten Verhaltenstherapie bekommen, auf welchen wir über ein Jahr gewartet hatten.

Nun ist es aber so, dass meine damalige Therapeutin auf biegen und brechen nicht mit dem Autismus-Institut zusammenarbeiten wollte und hat mich quasi vor die Wahl gestellt. Entweder sollte ich die Therapie bei ihr weiterführen oder ganz bei ihr aufhören und das Angebot der Verhaltenstherapie wahrnehmen. Als Grund dafür nannte sie die Bindung zwischen Therapeut und Patient, welche durch einen zweiten Therapeuten nur gestört werden würde.

Ich kann dies bis heute absolut nicht nachvollziehen und habe mich dann auch für die Verhaltenstherapie entschieden, da ich erstens so lange auf den Platz gewartet hatte und zweitens weil die Krankenkasse die Kosten dieser Therapie nur übernimmt, wenn man noch vor dem 18. Lebensjahr damit begonnen hat.

Nun befinde ich mich seit anfang Januar in der Autismus-Therapie und frage mich ernsthaft, ob ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe. Die ersten zwei Monate haben wir ausschließlich Gesellschaftsspiele gespielt, was ja wohl nicht Sinn und Zweck der Sache sein kann. Vor zwei Wochen hat mein Therapeut dann wenigstens schonmal vorgeschlagen, jede Stunde ein Thema mitzubringen, über das wir sprechen können. Da dachte ich okay, jetzt geht es endlich los mit der richtigen Therapie. Weit gefehlt.

Das erste Thema war "Wie führe ich Gespräche" und ich muss sagen, wenn ich nicht schon im Vorfeld alles gewusst hätte, was der Typ mir erzählt hat, und hätte mir daran ein Beispiel genommen, ich hätte absolut nichts damit anfangen können. Erstmal hat er das "Gespräch" viel zu stark an meine Interessen angepasst, so dass ich zwar gut einsteigen konnte, aber geholfen hat es mir nicht. Da fehlte die realistische Darstellung. In echt ist ja auch nicht so, dass die Leute, mit denen ich mich unterhalten will, ganz zufällig die gleichen Interessen haben wie ich. Und was mache ich dann? Die Frage konnte mir der Therapeut leider nicht oder zumindest nicht zufriedenstellend beantworten. Er meinte, ich solle das Gespräch dann beenden. Toll. Wirklich hilfreich. Ich hoffe ihr versteht, wo mein Problem liegt.

Solche Situationen gibt es einfach am laufenden Band und ich habe das Gefühl, dass mich die Therapie absolut nicht weiterbringt. Dazu kommt, dass ich noch ein paar andere seelische Baustellen habe, teilweise sogar größere und auch dringendere als meine ASS. Diese liegen jetzt also die nächsten Jahre einfach brach, was ich persönlich als sehr gefährlich einschätze.

Was soll ich tun? Noch ein bisschen abwarten und damit riskieren an anderer Stelle immer weiter abzustürzen oder doch wechseln, obwohl ich diese Therapie dann nicht wieder anfangen könnte?

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