Stimmt es, dass Allergien mit zunehmendem Alter eher schlimmer werden?

5 Antworten

In der Süddeutschen Zeitung vom 9.4.2016 ist auf Seite 8 eine Graphik abgedruckt, aus der sich ergibt, dass die Pollenallergie im alter deutlich abnimmt. In Deutschland sind danach Neununddreißigjährige zu 19 bis 23 % "verschnupft", Leute um die 80 nur noch zu 5 % (Männer) bis zu 10 % (Frauen). Quelle: Robert-Koch-Institut). 

Ja das ist richtig so, oft kommen noch andere Allergien hinzu,meist geht das im Alter von 30 Jahren los. Cortison ist keine gute Lösung. Besser Antiallergika aus der Apotheke kaufen oder aber noch besser eine Hypersensibilisierung beim Arzt vornehmen lassen.

Die meisten Allergien werden im Alter weniger. Manche aber auch mehr... Mit Kortison wäre ich vorsichtig. Kortison ist gleichzeitig Wundermittel (weil es bei manchen Beschwerden unglaublich wirkt) und Teufelszeug (weil es riesige Nebenwirkungen hat). Es ist besser, Kortison für schwerwiegendere Probleme "aufzubewahren". Wenn man es schon für kleine Probleme nutzt, wirkt es später nicht mehr richtig, bzw. man darf es nicht mehr einsetzen, weil man schon an zu vielen nebenwirkungen leidet. Allerdings würde man bei leichten Allergien eher einen Allergietest und Desensibilisierung machen, das ist weitestgehend ungefährlich. Wenn ein Arzt bei kleinen Allergien Kortison geben will: Wechsle schleunigst den Arzt!

Nein, den Eindruck kann ich eigentlich nicht bestätigen. Früher waren meine Allergien wesentlich schlimmer. Zwar sind ein paar Stoffe, besonders Obstsorten hinzugekommen, aber die Symptome habe ich eigentlich so gut im Griff, dass es mich lange nicht so stark belastet, wie früher!

Die Kankheitsverläufe können da sehr unterschiedlich sein - von Verschlimmerung bis hin zum plötzlichen Verschwinden (allerdings eher selten ohne Therapie). Sieht man ja auch an den bisherigen Antworten - Pauschalaussagen sind mal wieder sehr schwierig bis unmöglich.

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