Stimmt es, dass Abnehmen reine Kopfsache ist?

5 Antworten

Ja, ist meiner Meinung nach zu 90% reine Kopfsache, wenn Du körperlich keine Probleme hast, die das Abnehmen erschweren, wie z.B. mit der Schilddrüse. Du musst Dich sehr disziplinieren können und es wirklich wollen, d.h. ein Ziel haben. Habe letztes Jahr 13 kg abgenommen (mit einem populären Abnehmprogramm, bei dem man Punkte zählen muss). Wenn Du wischiwaschi eingestellt bist, wirst Du auch nur ein Wischiwaschi-Ergebnis erzielen.

Bravo zu den Kilo. Egal wie. Aber sie sind weg.

Wenn Du gesund bist, und eigentlich weißt auf was Du bei gesunder Ernährung achten mußt,und es Dir nur an der Umsetzung amngelt, ist es zu 95 % Kopfsachen. Hier kannst Du bei einem Kurs in Autogenem Training lernen, wie Du Schritt für Schritt Deine Schwierigkeiten in den Griff bekommst. Aus der Entspannung heraus gelingt es hier durch Autosuggestion seine "postiven Vorsätze" (bei dir das Abnehemen, die entsprechend gesunde Ernährung, und Bewegung) umzusetzen. Aber, auch wie die Gewichtszunahme, geht das nicht von Heute auf Morgen,sondern erfordert tägliches Autogenes Training. Bei regelmäßiger Übung kannst Du dir binnen ca. 3 Wochen DEINEN Wunsch so verinnerlichen, dass die Umsetzung für Dich kein Problem mehr darstellt.

Vollkommen richtig, dass es eine große Rolle spielt, wie man sein Ziel sieht, ob man es überhaupt sieht. Wenn man jede Maßnahme nur als Tropfen auf den heißen Stein empfindet, der jetzt eh nichts bewirkt, wird's auch nichts. Autosuggestion heißt, sich eine Vision von dem zu machen, was man erreicht haben wird. Also das Ziel schon vorwegzunehmen. Dann stellt sich Dein Geist und Körper in jeder Hinsicht auch darauf ein. Wenn Du allerdings munter weiterfutterst, in der Annahme, die Suggestion wird's schon richten, dann klappt das leider auch nicht ;-)

Es gibt dazu sogar Bücher z.b. denk dich schlank. Sicher spielt der Kopf eine Rolle. Probierst du eine Diät nach der anderen und bist überzeugt, dass es eh nicht funktioniert brauchst du dich nicht wundern wenn nichts voran geht. Frisst du sinnlos in dich rein, hilft es nicht sich dabei eisern einzubilden, nicht zuzunehmen. Da spielt mehr mit als nur der Kopf. Die Einstellung ist aber auf jeden Fall wichtig.

Das stimmt. Der Wille muss unbedingt vorhanden sein. Ohne den geht es nicht. Mentaltrainer und Diät hin und her. Mit solchem Quatsch nimmt nur dein Geldbeutel ab. Abnehmen funktioniert nur durch Sport. Ich habe 30 Kg abgenommen in 1,5 Jahren und das nur durch Sport und eisernen Willen (Disziplin). Es ist wie mit dem Fett beim braten. Es schmilzt erst wenn man die Herdplatte anschaltet, also Hitze erzeugt, wie beim Sport.

Warum "kann" man sich selbst nicht erniedrigen?

Ich weiß nicht, ob viele so eine Situation kennen: Jemand redet auf euch ein, und ihr sollt etwas bestimmtes zugeben. Z.B. dass ihr zu dick seid, nicht erfolgreich im Beruf wart, irgendeinen Lebensfehler gemacht habt, irgendeinen wiederholten Fehler bei der Partnersuche, zu viel Geld ausgebt etc. Ihr wisst, dass es für euch besser wäre, ihr würdet es einfach "zugeben", weil dann das Gespräch beendet wäre. Aber ihr könnt es einfach nicht. Da sitzt z.B. jemand neben euch und erklärt, dass ihr zu dick seid und jetzt endlich mal abnehmen müsstet. Ihr habt auch ein paar Pfunde zu viel, seid aber nicht fettleibig, und klar, mit Strandfigur würdest ihr euch im Sommer wohler fühlen, aber dafür möchtet ihr die Sahnetorte nicht opfern. Jetzt erzählt euch der Mensch ausführlich die Risiken von Übergewicht, zählt eure vorherigen Diätversuche auf, eure Probleme beim Kleiderkauf, eure Scham im Schwimmbad etc. - und er würde aufhören, wenn ihr nur sagen könntet, "stimmt, ich bin zu dick, Abnehmen ist mir zu stressig, ich lebe einfach mit den Konsequenzen".

Ihr könnt das aber nicht, weil ihr Angst hat, dass er dann auf euch herabsieht, obwohl er das ja schon durch dieses Gespräch gezeigt hat.

Warum fällt es so schwer, etwas "zuzugeben", für das man sich einerseits schämt, weil es gesellschaftlich offiziell nicht gut angesehen ist, das aber andererseits viele andere Menschen auch ohne Probleme machen/ ausleben etc.? Warum kann man nicht sagen, ja, ich bin zu dick, ich bin unordentlich, ich esse abends gern mal eine Schachtel Kekse, ja, ich kaufe Billigfleisch, ich schaue Trash-TV, ich sehe Pornos etc., wenn der Gesprächspartner das schon weiß (aber missbilligt)?

Warum hat man diese extreme Sperre, diese Scham, Angst, wie immer man das Gefühl nennen will - warum schweigt man lieber mit schlechtem Gefühl, als einfach mal das Bekannte zuzugeben, wenn man weiß, dass das Gespräch dann nicht in diese extreme Richtung der "Beweisführung" ausarten würde?

Typisches Beispiel wäre vielleicht der gute Bekannte oder Verwandte, der nach längerer Abwesenheit auf Übergewicht, Hautunreinheiten, geringes Gehalt, fehlendes Auto usw. hinweist und dann eine Tirade darüber hält, dass diese Sachen anders laufen sollte und wie man sie "verbockt" hat.

(Natürlich ist mir klar dass nur ganz bestimmte Gesprächspartner diese Art Gespräch mit einem führen, aber darum geht es mir nicht. Mir geht es um die emotionale Reaktion dabei und den Grund dafür.)

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"Jede Generation hat seinen Krieg"- Wie kann ich (18, wbl.) mich effektiv für den Frieden einsetzen?

Guten Mittag, alle miteinander,

"Jede Generation hat seinen Krieg.", das sind die Worte meiner Mama und die hat sie mal irgendwo gehört, vielleicht von einem Politiker, aber das ist erst einmal nicht wichtig. Allerdings stimmt dieser Satz.und das macht mich zugleich trauig als auch wütend.

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LadyInWhite

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