Stimme irgendwie vertiefen?

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Du kannst Dir beim Arzt eine Verordnung für eine Logopädin besorgen. Logopäden behandeln die Sprechstimme (nicht die Gesangsstimme). Ferner lernst Du dort, welche Faktoren Deine Stimme beeinflussen und wie Du Deine Stimme (durch den gezielten Einsatz von Gestik, Bildern im Kopf, Fokussierung der Aufmerksamkeit) beeinflussen kannst. Du lernst einen "Werkzeugkasten" kennen: Du lernst, Ursachen zu analysieren und Mittel zur Stimmgestaltung einzusetzen (zB Modulation: Veränderung der Stimme durch Pausen, Rhythmus, Tempo usw)

Die Stimme würde durch die Einnahme des männlichen Geschlechtshormons Testosteron vertieft, aber es gäbe dabei auch Nebenwirkungen, die dir möglicherweise unangenehm wären, wie Bartwuchs und eine Veränderung der Gesichtszüge.

Auch vermute ich, dass man Geschlechtshormone nicht einfach so ohne medizinische Indikation in der Apotheke bekommt.

Gesangsunterricht wirkt Wunder. Einerseits wird deine Stimme dadurch auf schönen Klang trainiert, andererseits lernst du sie genauer bewusst zu steuern.

Auch Mädchen kommen während der Pubertät in einen Stimmbruch, es könnte sein, dass dieser bei dir noch nicht eingesetzt hat. Wenn es dich so massiv stört solltest du zu einem speziellen Arzt gehen, allerdings gibt es für den Bereich "Stimme" nicht allzu viele Spezialisten, du solltest am besten googlen, ob es solche Spezialisten(Phoniater) in deiner Nähe gibt.

Google doch mal nach Dr. Markus Merk. Der war früher ein guter Schiedsrichter im Fussball und hatte auch eine zu hohe Stimme. Die hat er ohne OP tiefer bekommen.

Hohe Geräuschempfindlichkeit - was tun?

Hallo liebe Community,

ich brauche mal Euren Rat. Mir ist schon seit ein paar Jahren aufgefallen, dass ich sehr empfindlich auf (laute) Geräusche reagiere. Beispielsweise konnte ich schon als Kind nie Musik hören, wenn ich zB. Hausaufgaben gemacht habe oder mich sonst irgendwie konzentrieren musste. Es musste dann absolut still sein. Genauso wenn ich lese oder etwas schreibe.

Seit ich aber in einem Großraumbüro arbeite, habe ich täglich mit mir zu kämpfen. Hier reden Menschen, es klingeln Telefone und - ganz wichtig - es läuft den ganzen Tag das Radio. Und das meiner Meinung nach ziemlich laut. Für alle anderen ist es aber meist trotzdem noch zu leise; sie nehmen nur Rücksicht auf mich und stellen es deshalb leiser. Ich empfinde es immer noch als (zu) laut, nehme aber ebenso Rücksicht auf alle anderen, die natürlich Musik hören möchten. ;)

Es ist nicht nur so, dass ich mich dann schwer konzentrieren kann, sondern ich empfinde es allgemein als großen Störfaktor. Ich bilde mir ein, Kopfschmerzen zu bekommen und bin irgendwie überfordert. Das ist ein Teufelskreis.

Ich weiß nicht, woher das kommt, oder was diese Reaktionen verursacht. Aber irgendwie muss ich damit klarkommen. - Aber wie?

Vielleicht hat jemand von Euch die gleichen oder ähnliche Probleme und kann mir helfen. Es wäre einfach toll, irgendwie "immun" gegen solche alltäglichen Dinge zu werden - ich will nicht, dass so eine "Geräuschempfindlichkeit" meinen Alltag bestimmt.

Danke schon im Voraus und liebe Grüße!

Lola

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starke Schmerzen im Hals, Schmerzen im Brustkorb, Bauchkrämpfe

Ich habe seit einiger Zeit starke Schmerzen im Hals, es fühlt sich an, als wäre etwas im Hals stecken geblieben, es ist vergleichbar mit einem Kloß im Hals. Am Anfang war es nur, wenn ich länger geredet habe oder meine Stimme sonst irgendwie benutzt habe. Jetzt sind es anhaltende Schmerzen, die sich von Tag zu Tag nur noch verschlimmern. Wenn ich mich viel bewegt habe, habe ich Atembeschwerden. Ich habe auch Schluckbeschwerden und esse und trinke nur noch das nötigste, weil es nur noch höllisch wehtut. Wenn ich etwas esse, zieht sich der Schmerz über meinen Nacken bis über den ganzen Rücken, das ist zwar schon immer so (damit meine ich solange ich mich erinnern kann), aber jetzt ist es schlimmer geworden und tut richtig weh.

Wenn ich meine Stimme längere Zeit benutze, kommen noch sehr starke Schmerzen im Brustkorb dazu, die sich mit der Zeit auch weiter nach unten ziehen, bis zu den untersten Rippen. Ich bin auch immer heiser, und das wird auch nicht besser wenn ich mich räuspere. Meine Stimme hört sich seltsam an, und ich habe das Gefühl, meine Stimmbänder wären geschwollen. Manchmal fühlt es sich so an, als hätte sich in meinem Brustkorb die Luft verirrt und wäre woanders gelandet, als sie sollte. Ich weiß, das geht eigentlich nicht, aber es fühlt sich so an.

Von Zeit zu Zeit habe ich auch Bauchkrämpfe, dort, wo der Bauchnabel ist und auch an den Seiten, als hätte ich Seitenstechen, aber der Schmerz geht tiefer und ist nicht so oberflächlich. Manchmal habe ich Schmerzen in der Schulter, ganz unabhängig davon, ob ich mich gerade bewegt habe oder nicht. Diese Schmerzen kommen immer häufiger, vergehen aber nach spätestens einer halben Stunde wieder.

Deswegen habe ich schon mit meiner Mutter geredet, damit sie mich zum Arzt fährt, aber sie meinte nur ich wäre ein Hyperchonder und ich soll mich nicht so anstellen. Ich war schon vorletzte Woche beim Arzt, wegen meinem Puls, weil der viel zu hoch ist, aber der Arzt meinte nur, vor 130 macht er da nichts und hat mir Blut abgenommen, um auszuschließen, dass es von der Schilddrüse kommt, weil das auch in meiner Familie liegt. In meinem Blut wurde nichts gefunden und anscheinend müsste ich das blühende Leben sein, aber das bin ich eben nicht. Mein Hals fühlt sich dick, geschwollen und hart an, als hätte sich dort ein Kropf gebildet.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, was ich habe?

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