Sterilisation mit 25

5 Antworten

wenn Du einen triftigen Grund hast - (z.B. Erbkrankheit in der Familie die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schwerer Mißbildung des Kindes führen) - dann kannst Du das möglicherweise erreichen. Ich würde mich aber von einem sachkundigen, involvierten aber auch neutralen Arzt beraten lassen, was Du tun kannst. (Ausland würde ich eher nicht empfehlen, da gabs schon horrende Erfahrungen z.B. mit SchönheitsOP's)

Nein, da wirst du in Deutschland wohl keine Glück haben. Und das ist auch gut so!!Mit 25 kannst du noch nicht sicher wissen, was in 10 Jahren ist. Und dann bereust du den Schritt u.U.Bin selber 45 u.hatte damals in deinem Alter auch einige Bekannte, die sicher niemals Kinder wollten! Die meisten haben sich umentschieden u. sind heute glückliche Mütter u. Väter.

Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten das im Ausland zu machen. Du mußt nur die Kosten selber tragen. Aber willst du das Risiko wirklich eingehen? Du denkst ( auch wenn du das jetzt eh nicht glaubst )vielleicht in ein paar Jahren ganz anders. Und bei den vielen Verhütungsmethoden die es gibt spricht doch nichts dagegen noch ein paar Jahre zu warten. Dann kannst du das immer noch machen, wenn du es dann noch willst. Ich halte es für absolut richtig das noch kein Arzt auf Dein Anliegen eingegangen ist.

Wenn du überzeugend bist, hast du vielleicht eine Chance. Aber nur mit Geduld. Ich weiß schon immer, dass ich keine will. Schlimmer ich habe lange Jahre n Panik gelebt. Ich habe genauso viel Geld ausgegeben für SS-Tests wie für Verhütung. Die Angst war immer in meinem Kopf. Ich habe mich fast schon lächerlich gemacht, indem ich immer wieder meine Frauenärzte wechselte und bettelte, dass sie mich endlich sterilisieren. Ich habe wirklich lange gekämpft. Das erste mal angefragt beim FA habe ich mit 18. Natürlich wurde immer gesagt, nehmen sie die Pille, die ist sicher. Aber nicht in meiner Gedankenwelt. Dann kam die Laktoseintoleranz dazu. Ich konnte keine Pille mehr nehmen. Dann hat jeder FA andere Mittelchen verschrieben. Ich habe zugenommen, abgenommen, Pickel bekommen (mit 22 das erste mal überhaupt!!!), wurde extrem aggressiv launisch usw. Es war die Hölle.

Dann, mit 27 fand ich einen FA, der Dr.Prof. ist und lange an einer Uniklinik war. Der meinte, er würde es nicht sofort machen. Wenn er mich aber besser kennt, würde er es durchführen, auch wenn er der Meinung ist, mein Wunsch könnte sich noch ändern. Aber er vertritt die Überzeugung, dass der Patientenwunsch gilt. Seit 5 Wochen bin ich nun sterilisiert. Für mich war es der beste Schritt meines Lebens. Auch wenn die Angst noch lange ncht aus dem Kopf raus ist. Die Extreme Panik ist zumindest weg. Ich fühle mich zum ersten Mal im Leben lebendig und lerne ganz langsam das Leben zu genießen.

Ich glaube, dass der Durchschnittsbürger mit Kinderwunsch NIE nachvollziehen können wird, was diese Panik bedeutet.

Tu so einen Schritt nur, wenn du dir 200% sicher bist.

Für mich ist es ok. Für andere nicht. Es gibt Frauen die darunter leiden. Frage dich ganz ernst, was du später tun würdest, wenn dich der Kinderwunsch doch noch einholt.

Ich habe mir diese Frage beantwortet. Es gibt dei Möglichkeit der künstlichen Befruchtung nach der Sterilisation. Die hat aber geringe Erfolgsaussichten. Wirf trotz deiner jetzigen Überzeugung NIE den Gedanken über Bord, was wäre wenn.

Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, wenn ich älter bin (vllt. in 15-20 Jahren, dann wäre ich 43-48)Pflegemutter zu sein oder doch noch ein Kind zu adoptieren. Aber ich möchte einfach keines austragen. Meine Überzeugung liegt darin begründet, dass ich Kinder mag und ihnen diese Gesellschaft nicht zuzumuten. (Ich habe selber so viel schlechtes erfahren, aber nciht von meinen Eltern sondern den Menschen in meiner Umwelt. Aber einem Kind, dass schon auf der Welt ist würde ich gerne helfen in dieser kalten gesellschaft zu leben.

Frage dich also auch woher deine Abneigung kommt.

Wenn alles nachdenken, dich immer noch zur Sterilisation drängt. Dann tu es. Lass dir von niemandem einreden, deine Sichtweise und dein Denken seien falsch. Du denkst nur anders als die Masse, die oft gedankenlos (nicht alle!!!) Kinder in die Welt setzt, die dann leiden müssen.

Suche weiter nach einem Arzt, der Vetrauen in deine Entscheidungen hat und für DICH da ist und dich nicht als Instrument für seine Ansichten benutzt.

Ich wünsche dir alles Gute und eine (Er-)Lösung - egal wie diese aussehen wird.

Das wird in Deutschland eher schwierig, ich habe das gleiche Problem und bin 26.Ich weiß auch nicht warum man mit 25 Jahren in seiner Entscheidung nicht für voll genommen wird! Ich musste mich damit abfinden und mit Kondom und NFP(Kalendermethode)verhüten, wenn Du einen regelmäßigen Zyklus hast ist das ziemlich sicher,am besten vermeidest Du GV an den fruchtbaren Tagen!

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