Ich habe stechende Ohrenschmerzen. Was kann ich noch tun?

2 Antworten

du solltest auf jeden fall drauf achten, dass deine nase frei ist, damit die verbindung zwischen nase und ohr gut belüftet werden kann. evtl. würde ich kurzzeitig, in diesem akuten fall, auch noch zu abschwellenden nasentropfen raten.

Das würde ich nicht machen. Denn wenn die Wirkung der abschwellenden Tropfen nachlässt, setzt sich die Eustachische Röhre noch schneller wieder zu, ist also - meines Erachtens - kontraproduktiv.

@Baiana

zu Baianas Kommentar: Unser Arzt verschreibt bei einer Ohrenentzündung immer zusätzlich Nasentropfen.

@Kirsche69

Nach nochmaligem Nachdenken korrigiere ich: Wenn die Röhre eh schon zu ist, dann kann es nach Anwendung der abschwellenden Tropfen schlimmer werden. Wenn die Röhre an sich frei ist, dann kann das tatsächlich etwas helfen - beim Tauchen wäre es mir zu heiß, daher würde ich (also ich persönlich) es vermutlich auch über Wasser nicht machen, wenn eine freie Röhre wichtig ist.

Yes, das ist auch seeehr wichtig, habe ich in meiner Auflistung vergessen! DH

Manchmal hilft es das Ohr zu kühlen, manchmal hilft es, es zu wärmen. Manchmal hilft ein Wattebausch im Ohr und manchmal helfen homöopathische Ohrentropfen (z. B. von Weleda). Bestimmt hilft ein Schmerzmittel wie Paracetamol zumindest gegen die Schmerzen, aber nicht gegen die Ursache. Gute Besserung!

Hämatom am Trommelfell durch Gehörgangsexostose?

Hallo zusammen.

Letzte Nacht habe ich mitten in der Nacht urplötzlich stechende Schmerzen im linken Ohr gehabt. Der nicht aufhörte. Es pochte, zog und stach wie verrückt und ich bin fast an die Decke gegangen. Heute Morgen habe ich direkt beim HNO angerufen - brauchte keinen Termin und bin sofort dahin.

Mein HNO ist neu und ich hatte schon mal wegen Ohrenschmerzen auf der linken Seite geklagt. Der Grund war jedoch, dass mein Gehörgang zu trocken war (ich hab es mit der Reinigung wohl zu genau genommen) und nach ner Salbe ging es wieder. Er hatte mir da erstmalig auf meine Exostose verwiesen, von der ich bisher nie etwas wusste. Er ginge von aus, dass es bei mir angeboren und es auch nichts schlimmes ist, da ich nie deswegen Beschwerden hatte.

So. Als ich heute Morgen da war, erinnerte er sich sofort an mich, als er sich mein linkes Ohr nochmal ansah, denn Patienten mit Exostosen seien äußerst selten. Er teilte mir mir, dass ich wohl beim Ohrenputzen gegen die Exostose gedrückt habe und da die Exostose leicht das Trommelfell beführt, dadurch ein Hämatom entstanden ist. Das würde mit der Zeit sich von alleine heilen - das Trommelfell ist nicht schlimm beschädigt - und ich darf kein Wasser 'rein lassen' und bekam Schmerzmittel verschrieben.

Gibt es hier welche, die auch so etwas haben oder erlebt hatten? Hattet ihr dann auch immer wieder Schwindel gehabt? Wie putzt ihr euch dann am besten die Ohren, ohne an die Exostose dran zu kommen? Ich wollte nämlich nicht noch mal so etwas haben.

Danke.

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