Spritze vom Apotheker?

5 Antworten

Die Ärzte und Apotheker sind in der Schweiz bestimmt genauso gut ausgebildet, wie in Deutschland. Meines laienhaften Wissens nach ist was der Apotheker studiert sehr nahe am Medizinstudium vom Allgemeinmediziner.

Klar kannst du zum Apotheker gehen und mal fragen. Da bist du sicher gut aufgehoben. - Der wird nur keine Haftung übernehemen, so wie ein Arzt. Aber es geht dir ja nur darum, dass jemand - der sich auskennt - ein Weilchen auf dich aufpasst. :)

Da es in der Schweiz üblich ist, dass der Arzt Medikamente selbst abgibt, quasi auch der Apotheker ist, so wende Dich an ihn. Du wirst kaum eine Apotheke in der Schweiz sonst finden. Du wirst ja eine Auslandskrankenversicherung haben, also ist das kein Problem der Bezahlung!

Habe ich auch, aber die übernimmt die Kosten nicht, da sie nur für akute Sachen bezahlt nicht für chronische Erkrankungen, wo es vorher schon klar ist, dass ich im Ausland zum Arzt muss... :(

@emmyyyyyy

Trotzdem, so teuer ist es nicht, wenn Du zum Arzt gehst, lieber aus eigener Tasche bezahlen, als die Therapie unterbrechen!

Die Schweiz unterscheidet sich diesbezüglich kaum von Deutschland. In beiden Ländern würde es sich bei einer Spritze durch einen Apotheker offiziell um eine berufliche Ausübung der Heilkunde handeln. Eben jene ist aber (nicht nur) Apothekern verboten. In der Schweiz ist es ausdrücklich nur Ärzten erlaubt, penetrierende Verfahren, also auch Injektionen durchzuführen. In Deutschland dürfen dies berufsmäßig und eigenverantwortlich auch noch die Heilpraktiker.

Da der Apotheker keine medizinische Ausbildung hat darf er keine Spritzen geben. Damit muß du zum Arzt gehen.

und wenn´s eine Spritze ist, die ein Laie geben darf? - Ich habe das mal bei einem Freund von mir gemacht, nachdem er eine Knieopertation hatte. Die Spritze wurde in den Oberschenkel-Muskel gegeben und war dafür da, einer Thrombose vorzubeugen.

uns wurde damlas vom Arzt gesagt, dass es ein Arzt sein muss, der diese Spritzen setzt. da ganz wichtig evtl. sofort reagiert wreden muss wenn Schock entsteht - da ist ein Apotheker nicht der richtige für. Also frage beim Arzt in der Schweiz an -und frage bei deiner Krankenkasse per Mail nach, wie es mit den Kosten läuft.

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