Soziale Phobie und Tagesklinik. Ich denke, das ist nicht passend für mich. Hat jemand ähnliche Probleme?

4 Antworten

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Hallo gedankenlos22, 

ich habe zwar nicht wirklich eine Sozialphobie. Meide aber lieber Menschenansammlungen. 

Ich war in der Psychiatrie und anschließend in einer Tagesklinik. 

Und nein, dort gibt es nicht nur verstörte Menschen. 

Je nach Genesungsgrad können dir einige sogar sehr hilfreich sein und dir bei der Lösung deine Probleme helfen. Ist vielleicht sogar besser, als wenn du nur immer von einem Termin auf den nächsten bei deiner Therapeutin wartest. 

Dort bist du mit ähnlichen Menschen zusammen. Und das den ganzen Tag. Da wird nicht nur therapiert, sondern werden auch andere Sachen gemacht wie Entspannungsübungen. Oder Ergotherapie, wo du siehst, was du geschafft hast - und somit Erfolgserlebnisse bekommst. 

Alles Gute

Virginia

Vielen Dank für diese schöne Antwort :) weisst du vllt wie lange ich dort ungefähr auf einen Platz warten muss? Weil lange wird das alles auf Dauer immer schlimmer und mir geht es immer schlechter :/

@gedankenlos22

Ich habe keine zwei Wochen auf einen Termin in der Tagesklinik warten müssen. 

Ich würde ea danach entscheiden, wie stark dich dein Problem derzeit einschränkt. Hast du einen normalen Alltag, kannst du deine täglichen Dinge erledigen? Wenn ja, reicht eine wöchentliche psychologische Betreuung. Diese kann auch mehr als einmal die Woche am Anfang stattfinden. Oder bist du so weit eingeschränkt, dass du keinen Alltag hast? Dann tut dir ein strukturierter Ablauf in einer Tagesklinik sicherlich gut und du kannst dort an deinen Ängsten arbeiten. Aber kategorisch abzulehnen, wäre der falsche Ansatz. 

Danke :) ich bin seit drei Wochen nicht mehr zur Schule gegangen und ich bin mindestens einmal am Tag richtig traurig. Das dauert immer unterschiedlich an :/ 

@gedankenlos22

Der Weg über die normalen Therapie stunden wird der schwierigere sein in deinem Fall, wenn du schon nicht mehr zur Schule kannst. Und je länger du zuhause bleibst, desto schwieriger wird es werden zurück zu kehren. Also ich denke, entweder kurz und schmerzlos wieder zur Schule gehen und parallel die Therapiestunden, oder ab in die Tagesklinik. Ich weiss, du kannst dir bestimmt nicht vorstellen wieder zur Schule zu gehen, aber auch wenn du Therapie hast, gehört das zum Behandlungskonzept. Du wirst damit schnellstmöglich konfrontiert, damit sich deine Angst nicht dahingehend festbeisst. Überlege dir, was du dir zutraust. Sei mutig dabei. Deine Angst sind deine Gedanken, also hast du auch die Macht darüber!! :)

krank zu sein ist keine schande, eine schande ist nichts dagegen zu tun?

ansich kann dir nur ein 2. meinung eines arztes helfen.

aber du kannst auch versuchen mal dort anzurufen und um rat fragen und wer dir helfen könnte. ich finde es gut das du für dich sorgen willst.

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Dankeschön :) ja ich war schon beim Arzt er meinte auch, dass das gut wäre in eine Tagesklinik zu grhen

hast du keine freunde, die dir dabei helfen?

Soziale Phobie - Medikamente?

Hallo, ich bin 19 jahre alt und war schon immer sehr introvertiert. Vor 3 Jahren habe ich dann gemerkt, dass meine Schüchternheit nicht mehr normal ist und ich Hilfe brauche. Mir wurde eine Soziale Phobie diagnostiziert und ich begann eine Verhaltenstherapie. Es hat sich im Bezug auf alleine Bahn fahren oder einkaufen gehen schon einiges verbessert, jedoch kann ich einfach keinen Kontakt zu gleichaltrigen aufbauen. Ich kann keine Gespräche führen, mich in Gespräche einbringen, Freundschaften schließen. Meine 2 einzigen Freundinnen wenden sich immer weiter von mir ab. Sie unternehmen viel zusammen mit anderen. Anfangs haben sie mich gefragt ob ich mitkommen möchte und ich hab mich mehrmals der Situation gestellt obwohl ich sehr große Angst hatte. Das Ergebnis war dann dass ich stumm in der Ecke rumsaß und anderen zuhörte. Wenn ich nur mit den beiden bin, bin ich wie ein anderer Mensch und rede wie ein Wasserfall, sobald andere noch dabei sind ist es vorbei. . Ich bin so verklemmt und gehemmt in solchen Situationen. Die anderen halten mich für langweilig, unsympathisch und arrogant ->werde also nicht mehr eingeladen. Soviel zur Vorgeschichte. Ich habe jetzt noch 3 Therapiesitzungen, meine Therapeutin meint ich sei "bereit" und sie könne mir im punkto Gespräche führen nicht mehr helfen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich will endlich mit anderen sprechen können, neue Freunde finden, glücklich sein. Hat jemand Erfahrungen mit Medikamenten (Bei einer sozialen Phobie)? Kennt jemand ähnliche Situationen? Würde mich sehr über Antworten freuen

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