Sollte man bei einer Hausstauballergie auf Teppichboden verzichten?

5 Antworten

Ich melde mich hier noch mal zu Wort, da ich selbst mal wieder was dazugelernt habe. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass du bei einer Hausstauballergie 

1) spezielle Bezüge und Matratzen und so weiter brauchst

2) und/oder ein Milbenspray verwendest.

Meine neue Entdeckung ist eine Ergänzung des Milbenprays um ein Waschmittel gegen Milben. Mein bevorzugter Hersteller ist da Param. Das ist einfach ein Preis-Leistungs-Sieger in Kombination mit made in Germany und Empfehlung von Apothekern. Das ist zugleich das einzige Manko, wenn man es so nennen darf. Das Milbenspray und das Waschkonzentrat gibt es nur in der Apotheke. Dafür hat man auch die Chance online in der Apotheke einen teilweise ganz ordentlichen Rabatt mitzunehmen. Und mal ganz ehrlich, wenn ich es in der Drogerie kaufen würde, hätte ich auch keine Beratung. Klar sind da auch immer alle nett, aber ohne nennenswerten medizinischen Background, hilft mir das nicht.

Viele wichtiger ist es, Dein Bett (Matratze, Bettzeug, Kissen) von den Allergenen zu befreien. Da bist Du im Schnitt 8 Stunden mit den Milben zusammen, deren Kot die Hausstauballergie auslösen.

Kauf Dir den Milbenspray Milbopax am billigsten in Amazon und sprüh alles gut ein. Uns hilft das bestens

Ist auf jeden Fall ein berichtige Frage! Ich würde allerdings den Teppich behalten, da dort der Staub quasi gebunden ist. Ein Hartboden ist nur von Vorteil, wenn er mindestens zwei bis dreimal pro Woche gewischt wird,da der Staub schneller aufgewirbelt wird.Falls noch weitere Tipps erwünscht sind auf dieser Seite findet man gute Tipps:

http://www.staubsauger-test-berichte.de/tipps-gegen-milben/

Hallo therocket & ein herzliches hallo an Alle, die vor
einem ähnlichen Problem stehen wie therocket.

Nein – Teppich ist in Ordnung

Ich mach es mal ganz kurz und knackig zum Start: Nein, es
besteht kein Grund auf die wunderbare Behaglichkeit eines Teppichs zu
verzichten. Auch nicht mit einer Hausstauballergie. Abhilfe schaffen kann dir das Param Milbenspray, ist ausdrücklich für Textilien wie Teppiche geeignet!

Wo bekommst du das Milbenspray?

Das Milbenspray bekommst du für ca. 15 Euro in der Apotheke
(und zwar nur da, nicht in der Drogerie). Ein wenig günstiger ist es online.
Dazu aber auf die Versandkosten achten.

Anwendung – aller zwei Monate reicht

Die Anwendung ist denkbar einfach. Einmal den Teppich
absaugen. Dann mit Milbenspray ordentlich einsprühen. Einwirken lassen und wieder gründlich absaugen. Was passiert? Die Milben werden in einen ölartigen Film eingehüllt und ersticken. Da du auf den Milbenkot allergisch bist, hat
sich das Problem mit dem Absterben der Milben erledigt. Aber daher auch das gründliche Absaugen. Du magst die Milbenrückstände ja möglichst gründlich
entfernen.

****Einleitend möchte ich antworten, dass es bei vorliegender Hausstauballergie nichts besseres gibt als Teppichboden! Dabei müssen jedoch folgende Regeln beachtet werden: 1. Der Teppichboden muss aus einer synthetischen Faser (Polyamid) bestehen. 2. Der Teppichboden muss regelmäßig und richtig gesaugt werden. Begründung: 1. Synthetische Fasern halten die Staubelemente am Boden. Diese Staubelemente wirbeln nicht durch den Raum. Bei Hartbelägen (CV, Laminat, Parkett, Linoleum...) bilden sich schnellsten sogenannte Wollknödel. Bei jeder Bewegung im Raum, z.b. Türen/Fenster öffnen, Laufen... fliegen diese durch die Luft und das ist das Problem. 2. Ein geeigneter Bürstensauger holt den Staub von der Faser. Es ist ausreichend, den Teppichboden einmal in der Woche gründlich zu saugen. (Entscheidet man sich für einen Hartbelag bei vorliegender Hausstauballergie, dann muss täglich akribisch gesaugt werden. Und hier ist das Problem, es macht "Keiner"! Wer diese Punkte beachtet, der braucht sich auch um Milben nicht sorgen. Da es sich bei Polyamid um eine anorganische Faser handelt, findet die Milbe darin keinen Nährboden. Und durch das Saugen werden ebenfalls Hautschuppen oder Essensfrümmel beseitigt, die Milben einen evetuellen Nähroden geben könnten. In den letzten Jahrewn ist der Teppichboden zu unrecht ins Negative gedrückt worden. Keiner, vorallem auch viele Ärzte, haben sich mit dem Thema wirklich befasst. Richtig ist, dass man sich im Zimmer von organischen(tierischen) Elementen trennt: Das wären ua. Füllungen von Kissen mit z.B. Daunen. Erzetzt werden diese Füllungen mit Synthetik (wie der vorher beschriebene Teppichboden) Gleiches gilt für Federkernmatrazen. Diese werden esetzt aus Synthetik oder Latex. Über die Untersuchungen gibt es viele Informationen. Warum die Teppichbodenindustrie sich nicht stärker gegen diese Vorurteile wehrt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kann hier mal eine Lanze für den Teppichboden brechen. Befolgt man die von mir angesprochenen Kriterien, dann gibt es nicht besseres als einen Teppichboden in Wohn-/Schlafräumen. Ein Teppichboden verbreitet eine ruhige Atmosphäre, er spart Heizkosten und gibt eine deutlich spürbare Trittschallverbesserung.

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