Soll man mit klassischen Rückenschmerzen besser zum Orthopäden oder zum Osteopathen gehen?

5 Antworten

Das gleiche Problem besteht auch bei einer Bekannten. Seit kurzer Zeit sucht sie nun auch regelmäßig einen Osteopathen auf und merkt zumindest kurzfristige Besserung. Ob es dauerhaft zur Besserung beoträgt, kann sie noch nicht beurteilen, aber es hilft ihr auf jeden Fall.

Fehlhaltungen und Verspannungen, die sich jahrelang unbehandelt "angesammelt" haben, neigen dazu, zurückzukommen. Meine Osteopathin riet mir nach der ersten "Intensivzeit" (1 x wöchentlich), die Abstände zu verlängern. Endziel wird wohl ein Besuch alle vier bis sechs Wochen sein, um den durch die Intensivbehandlung erreichten "Status" zu halten. Das werde ich sicherlich einhalten, denn die Besserung durch die Behandlung ist schon beachtlich.

Ich war selber über zwei Jahre einmal wöchentlich - anfangs 2x die Woche - beim Osteopathen. Ist wirklich empfehlenswert. Was aber auch sehr gut bei solchen Schmerzen hilft, ist Fußreflexzonenmassage. Was auch noch unentbehrlich ist, ist eine gute Bauchmuskulatur. Denn nur, wenn "vorne" alles druchtrainiert ist, funktioniert auch der Rücken. Das muß natürlich gesundheitlich möglich sein; ist ja auch immer so eine Sache. Auf jeden Fall viel Erfolg und gute Besserung!

Ich habe oesteopatie ausprobiert, es hat mir nichts gebracht außer das ich viel Geld bezahlen mußte. Mit meiner Orthopädin bin ich sehr zufrieden und in guten Händen.Wenn ich sehr starke Schmerzen habe bekomme ich direkt an den Schmerzpunkten Spritzen und mache eine Kortisonkur. Ich leide seit 1991 an Rückenschmerzen und nehme seit gut einem Jahr Oxygesic und es geht mir gut.

Also ich persönlich habe mit einem Osteopathen immer gute Erfahrungen gemacht, Vielleicht hat mir vorab der Orthopäde geholfen, die akuten Schmerzen etwas zu lindern, aber dann gehe ich immer zum Osteopathen um der Ursache auf den Grund zu gehen. Die kann man auch in dem Artikel http://www.osteopathie.info/symptome/rueckenschmerzen/ schön nachlesen. Er erklärt, waum die Osteopathie so erfolgreich ist bei Rückenschmerzen und Bandscheiben.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur zuraten. Hat der Orthopäde Dich denn wenigstens gründlich untersucht und festgestellt, daß Du "ohne Befund" bist? Denn z. B. bei Bandscheibenschäden kann Dir auch kein Osteopath helfen. Alle anderen Beschwerden, die aus Verspannungen, Schiefhaltung und anderen körperlichen Disharmonien kommen, kann der Osteopath sehr gut - wenn auch nicht schnell - behandeln. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Behandlung in der Regel leider nicht.

Wenn Du wieder beschwerdefreier bist, solltest Du rückenstärkendes Krafttraining (z. B. Kieser) oder wenigstens regelmäßig Rückengymnastik betreiben, um neuen Schmerzen vorzubeugen. Ich hatte früher einen Hexenschuss nach dem anderen. Das hat kontinuierlich nachgelassen, seit ich vor fünf Jahren zu Kieser gegangen bin. Heute habe ich überhaupt keinen Hexenschuss mehr.

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