Soldat auf Zeit- Gehalt => was sind die verschiedenen Bundesbesoldungsordnungen?

2 Antworten

Verbindlich ist hier die Soldatenlaufbahnverordnung. Anders als in Filmen oder Spielen steigt man nicht für "tolle Heldentaten" auf, sondern entsprechend seiner Laufbahn und der dazugehörigen Verordnung. Natürlich müssen Lehrgänge die damit zusammenhängen bestanden werden und die nötigen Leistungen erbracht werden. Wenn ein Offiziersanwärter den Offizierslehrgang vermasselt, wirkt sich das natürlich nicht gerade positiv auf die Karriere aus ;-)

In oben genannter Verordnung kannst du auch nachlesen, nach wievielen Jahren man Dienstgrad XYZ errreichen kann

Es gibt die Besoldungstabellen A und B, wobei B nur für ranghohe Offiziere ist. Dein Aufstieg findet je nach Laufbahn statt.

Wodurch könnte ein Soldat einen Rang höher steigen? Beispiel, bitte

@WilsonDolores

schlicht u d einfach durch seinen Arbeitsvertrag. Also nach Zeit, wenn er zwischendurch nicht irgendwelche Lehrgänge vermasselt.

@WilsonDolores

Es gibt auch so etwas wie Laufbahnziele - je nach Bildungsstand steigt man mit einem gewissen Rang ein, steigt noch eine gewisse Weile im Rang und iwann ist dann Ende. Ein Facharbeiter wird nicht ohne Weiteres General.

Die zweite Steigerung ergibt sich daraus, dass man umso mehr verdient, je länger man im Dienst ist - so können zwei Leute gleichen Rangs unterschiedliches Grundgehalt bekommen. Die Unterschiede sind aber nicht immer so groß wie die Unterschiede verschiedener Ränge.

Ansonsten gibt es natürlich noch Unterschiede aufgrund besonderer Zuschläge für besondere Aufträge (Wachdienst) oder besonders gefährliche Verwendungen (Minentaucher), Auslandseinsätze, Familie. Nicht zuletzt seien passend zur Familie noch die unterschiedlichen Steuerklassen erwähnt.

Abhängig von Laufbahn, Dienstzeit, abgeschlossenen Lehrgängen und Erfahrung in bestimmten "Verwendungen".

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