Social anxiety disorder / Soziale Phobie?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Ich kenne persönlich eine Person mit SAD. 75%
Ich habe davon schon gehört, kenne aber keinen persönlich. 25%
Ich habe davon noch nie gehört. 0%

4 Antworten

Ich kenne persönlich eine Person mit SAD.

ich habe einen sehr guten Freund mit sozialer phobie und auch ich zeige seehr viele anzeichen dafür (auch wenn ich es nicht diagnostizieren lassen habe). Es ist einfach wirklich schwer im Alltag zurecht zu kommen, vor allem in der schule, wenn man ständig vor irgendetwas angst hat. Ich habe beispielsweise sehr starke panikattacken vor vorträgen (diese attacken reichen sehr weit über einfsches lampenfieber hinaus) und auch allgemein fällt mir das sprechen vor/ mit anderen leuten sehr schwer, wenn ich sie nicht gut kenne. Im altäglichen bereich verfolgt mich und auch meinen kumpel diese sache vor allem in geschäften, großen menschenansammlungen etc.. überall wo Menschen sind, wollen wir nicht sein. Etwas wirklich paradoxes ist bei mir jedoch, dass ich trotz soziophobischen ängsten super gerne später einen sozialen beruf ausüben möchte, das ist mein größter Traum, denn ich will anderen Menschen helfen und Kontakt zu ihnen aufbauen und dafür würde ich alles versuchen. leider weiß ich einfach nicht wo ich anfsngen soll und an wen ich mich wenden sollte, um dagegen amzukämpfen..

Hi :) ... dass du trotz deiner Anzeichen und Ängste vor anderen Menschen später einen sozialen Beruf ausüben möchtest, finde ich ja gerade so interessant daran.

Diese Amerikanerin, von der ich oben gesprochen habe, studiert seit Jahren Psychologie und weiß bestimmt so ziemlich alles was es über SAD, OCD und etliches was damit einhergeht Bescheid, aber trotzdem ist sie das volle "Opfer" dieser Störung. Desweiteren will sie ja (wie man sich denken kann) später selbst Psychologin werden und somit anderen, die evtl. mit dem gleichen Problem zu ihr kommen, helfen.

Ich finde das auch alles irgendwie paradox und kompliziert... und genau das macht es so interessant.

@DummesGelaber

ja interessant ist es auf alle fälle. Ich interessiere ich auch sehr für psychologie. wenn ich wüsste dass mein abischnitt richtig gut wird, würde ich sowas sogar gerne studieren. Aber ich bin da etwas zwiegespalten. wenn man selbst unter einer psychischen Krankheit leidet und dann versucht anderen psychisch kranken zu helfen, kann das natürlich zum einen auch für einen selbst eine super Therapiemöglichkeit sein. Auf der anderen Seite habe ich da aber auch meine Zweifel, denn wenn man so labil ist, färben die probleme anderer sehr stark auf einen ab (so zumindest meine Efahrung) und mich würde das auf Dauer kaputt machen, wenn ich mein ganzes leben lang mit Menschen konfrontiert werde, die mich psychisch so runterziehen. nichts gegen diese Leute, sie können für ihre ängste genauso wenig wie ich, aber ich würde es mir schlicht und einfach nicht antun wollen als psychologin.

@dontbesorudee

kann diese einstellung sehr gut nachvollziehen! :) und eigentlich erscheint sie mir auch vernünftiger als selbst psychologe zu werden, wenn man ein problem mit seiner eigenen psyche hat.  hast du ja auch schon so in etwa gesagt. ;)

Ich habe davon schon gehört, kenne aber keinen persönlich.

Ich habe von der Krankheit durchs Internet erfahren.
Seiten wie Tumblr, Youtube und Instagram teilen oft Dinge die damit zutun haben.

Ob es ein Trend der Amis ist?
Ich glaube nicht, bei uns wird sowas einfach nur selten bekannt gegeben während in Amerika jeder direkt rumruft "Ich hab OCD oder SAD"...usw welche Krankheiten es noch so gibt


Ob das in Amerika jeder rumschreit, weiß ich jetzt nicht. Könnte mir schon denken, dass es den Betroffenen selbst unangenehm ist. Aber möglich wärs natürlich...

@DummesGelaber

Naja was heißt hier rumschreien, meist gibt es z.b Youtuber die diese Probleme gerne bekannt geben und Videos darüber halten, dann gibt es Leute auf Tumblr die einfach davon erzähle und eine extra Seite haben nur um über dieses Thema zu reden usw

Doch, die Soziale Phobie kommt in Deutschland nicht seltener vor, natürlich sind diese Menschen nicht im Straßenbild auffällig und auch nicht besonders aktiv in Foren.

Ich kenne persönlich eine Person mit SAD.

Ich selbst bin davon betroffen und es ist (neben anderen Erkrankungen) auch ärztlich diagnostiziert. Ich denke, dass so etwas gerne mal von Jugendlichen selbst diagnostiziert wird, ebenso wie Depressionen.

Danke :)

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