Sinusitis und schwitzen?

3 Antworten

Habe auch eine akute sinusitis und schwitze bei jeder kleineren Anstrengung. Da ich die Sinusitits leider zwei Wochen verschleppt habe,hatte stets erhöhte Temperatur und bin arbeiten gegangen, liege ich jetzt zu Hause und bin völlig platt. Momentan schwitze ich auch ohne größere Anstrenung, erhöhte Temperatur ist aber auf 37 Grad runter.

Ich habe das Problem seit Anfang 2014. Gegen die Nasennebenhöhlenentzündung habe ich Antibiotika bekommen. Ohne Erfolg. Danach auch noch drei mal, auch ohne Erfolg. Ich hatte eine ÜW zum HNO Arzt bekommen, der mich an eine HNO Klinik überwies. Die wollen mich operieren, aber vor her ein CT. - Seit der ganzen Zeit läuft mir der Schweiß im Gesicht bei jeder kleinen Anstrengung herunter. Vielleicht liegt es daran, dass ich seitdem meistenteils eine Temperatur von 38 Grad und darüber habe. Meine kurzgeschnittenen Haare sind stets nass vom Schweiß. - Die Nase läuft ununterbrochen. Wenn ich sie schniefe, ist alles gelb-grün. - Ich habe wahnsinnige Hustenanfälle mit starkem Auswurf. Es ist wie klebriger, weißer Pudding. - Ich habe immer einen Beutel mit einer Flasche Sprudel bei mir, weil nach ein paar Minuten, im Mund und in der Kehle alles klebrig und trocken wird und mir sogar die Stimme versagt. - Den ganzen Tag merke ich, wie mir der Schleim in der Kehle hinunterfließt. Morgens nach dem Aufstehen merke ich wie der Schleim Oberkante Unterlippe steht. Ich bekomme dann solche Hustenanfälle, dass ich den ganzen Schleim ausbreche. - Aber das allerschlimmste ist, dass es mir seitdem total schwindelig ist. Bei einer Lageveränderung, z.B. Sitzen und dann aufstehen, denke ich immer ich kippe um. Bei schnellen Lageveränderungen habe ich immer das Gefühl, ich hätte schwabbelnden Pudding im Kopf. Und immer das Gefühl der Benommenheit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. ----  Ich wäre froh, wenn es Leidensgenossen geben würde, die mir einen Rat geben könnten, einen operativen Eingriff zu umgehen.

beim arzt war ich schon mehrmals. er kann sich das auch nicht so recht erklären. darum hatte ich darauf gehofft das hier leute sind die ähnliche symptome haben

Ich habe auch regelmäßig Sinusitis. Da es sich um eine entzündliche Erkrankung durch Bakterien handelt, fährt Dein Körper die Abwehr hoch, was sich in diesem Schwitzen - auch ohne Fieber - ausdrücken kann.

eine chron. Sinusitis hat aber nix mit Bakterien zu tun,sonder mit Polypen in den Nasennebenhöhlen

@haugar

eine akute Sinusitis bedingt durch Bakterien,Viren... ...dauert sie länger an ensteht eine chronische Sinusitis und es bilden sich Polypen^^....Abwehr geschied 24 Stunden am Tag,nehmen die Bakterien überhand kommt es zu Fieber....es ist völlig unlogisch eine so starke Immunabwehr zu haben,die sich in Schitzen äußert ohne Fieber....das wird eher andere Gründe haben....

@Spiderschnegge

Na, wenn Du's sagst, ich spreche aus eigener Erfahrung, aber macht ja nichts.

@haugar

ich hab es gelernt ;-)

Chronische Sinusitis behandeln?

Kurze Vorgeschichte: vor ca. einem Jahr wurde eine chronische Sinustis bei mir diagnostiziert. Besser gesagt, es steht (bis heute) der "Verdacht auf eine chronische Sinusitis". Angefangen hat es damit, dass meine Nase ziemlich oft verstopft war und ich sowohl in der Nase als auch im Rachen oft Schleim hatte. Also bin ich einige Male zum HNO-Arzt gegangen, bekam Medikamente (Sinupret) welcher zwar einige Zeit halfen aber nicht permanent und musste dann später auch eine CT machen lassen. Lange Rede kurzer Sinn: der Arzt schrieb "Verdacht auf chronische Sinusitis". Da die Termine teilweise immer um Monate auseinanderlagen, verging eine Menge Zeit. Etwas später nach der Diagnose kamen dann so gut wie täglich mittelstarke bis starke Kopfschmerzen hin zu, so dass ich ein Termin bei einem Neurologen ausmachte. Auf Anweisung des Arztes musste ich auch hier wieder zur Radiologie gehen, dieses Mal aber eine umfangreichere MRT meines gesamten Kopfes (wahrscheinlich weil er schauen wollte ob sich da ein Tumor ausgebreitet hat). Ein Tumor oder Sonstiges im Gehirn war das zum Glück nicht, aber der Neurologe brachte mich auf die Sinusitis zurück. Auf der neuen Aufnahme waren diese nun auch viel besser zu sehen; in meiner rechten Stirn- und zum Teil auch Kieferhöhle ist "alles zu" (so sagt der Arzt).

Also bin ich wieder zum HNO und da er laut eigenen Aussagen mir nicht wirklich weiterhelfen kann, gab er mir eine Überweisung zur einer HNO-Klinik aus einer anderen Stadt. Auf dem Überweisungszettel steht "gegebenenfalls operative Sanierung". Da ich diese HNO-Klinik kenne - weil ich da bereits operiert wurde - weiß ich, dass wenn ich da mit dem Überweisungszettel aufkreuze, sie mich höchstwahrscheinlich direkt zur einer Operation verdonnern werden.

Ich hab jedoch über diese Krankheit sehr viel im Internet recherchiert und hab desöfteren gelesen, dass eine OP im Nasenbereich sehr oft Nachteile mit sich bringt und die Sinusitis zumeist durch die Sanierung auch nur temporär geheilt werden kann.

Daher meine Frage: wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen? Gibt es sonst eine Behandlung für die Heilung der Sinusitis oder kann ich einer Operation nicht aus dem Weg gehen? Die Sinusitis ist nämlich an einigen Tagen wirklich schon stark bemerkbar, es ist nicht nur dass ich in meinem Hals und Nasenbereich sehr viel Verschleimung habe was z.B. mir auch das Reden erschwert (Frosch im Hals und/oder erkältete Stimme/volle Nase etc), sondern dass ich mich auch oft über Kopfschmerzen beklage, vor allem bei körperlicher Belastung.

Was ich aktuell mache: jeden Morgen Nasendusche mit Emser Nasensalz + jeden Tag 1x Meerwassersalz Nasenspray (direkt nach der Nasendusche), Nachts trage ich desöfteren Bepanthen Nasensalbe drauf. Einmal habe ich auch den Dampf von Salbei-Tee "inhaliert", was mir die Nase zumindest für ein paar Stunden freigemacht hat. Ich brauche jedoch eine Lösung die am besten permanent ist, da mir die Sinusitis doch schon anfängt, den Alltag zu verderben.

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