Sind Moleküle intelligent?

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Die Moleküle folgen einfachen Regeln (sie laufen dem chemischen Potential nach, das wiederum von der Schrödingergleichung und der statistischen Physik bestimmt ist), und daraus folgen ausgesprochen komplexe Resultate.

Warum das so ist, kann keiner gut beantworten. Man kann aber künstlich ganz ein­fache „Universen“ definieren, in denen nur sehr wenig existiert und trotzdem viel pas­sieren kann (z.B. Game of Life). Dieser Sachverhalt heißt Emergenz.

Die unbefriedigende Antwort lautet also: Die Naturgesetze sind sehr einfach, aber ir­gend­wie so beschaffen, daß sich aus ihrem Zusammenspiel unter geeigneten Rand­bedingungen sehr komplexe Resultate ergeben. Ob das logisch zwingend immer so sein muß, oder ob wir mit „unserem“ Universum einfach Glück gehabt haben, ist eine offene Frage, die eher die Philosophen als die Physiker interessiert. Vergleiche dazu auch das anthropische Prinzip: Weil es uns gibt, wissen wir, daß die Physik des Uni­ver­sums mit der Existenz intelligenter Wesen verträglich ist.

Die Frage, mit welcher Methode die Moleküle die Schrödingergleichung lösen, damit sie wissen, wie sie sich verhalten sollen, ist damit natürlich nicht geklärt. Aber viel­leicht hat sie auch keine Antwort.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Chemiestudium mit Diss über Quanten­chemie und Thermodynamik

So gesehen vom Mehl.

Dieses hat ja schon die benötigten moleküle um Brot zu machen.

Diese reagieren dann mit Wasser. Bzw. Vermengen sich eher. Durch die Hitze kommt es dann zu chemischen Reaktionen und Wasser wird entzogen. Am Ende hat man dann Brot weil dir Moleküle sich verändert haben.

Das das genau Brot ist liegt eher daran das wir nach solchen Molekülen gesucht haben. Nahmentlich dem mehr. Da sind wir wohl durch Versuch und Irrtum drauf gekommen das wenn man Mehl mit Wasser vermengt und das ganze dann erhitzt, dann was essbares dabei herauskommt.

Hier ein anderes einfacheres Beispiel: ich pack ne Plastik Figur in den Ofen. Durch die Hitze wird sie schmelzen und am Ende habe ich neun Plastik klumpen. Genial oder?

Noch ein besseres Beispiel: schweissen. Durch die Hitze schmilzt das schweissmaterial und verbindet sich dadurch mit dem was wir zusammenschweissen wollen. Schon haben wir eine feste naht.

Im endeffekt sind es alles chemische Reaktionen.

Grundkurs Physik und Chemie bitte nochmal wiederholen.

Jede Molekülstruktur hat gewisse Eigenschaften. Vor allem wie stark sich Moleküle von ihren Nachbar-Molekülen anziehen oder abstoßen lassen macht einen großen Unterschied.

Ein Brot besteht nicht nur aus Kohlenstoff ... sondern auch aus H²O, also Wasserstoff und Sauerstoff. Die Formbarkeit hängt dann noch von der Temperatur ab. Das Brot ist als Teig formbar und gebacken härter. Die Hitze entzieht unter anderem viel H²O

Kohlendioxid ist Bestandteil der Atemluft und somit auch in den Klassenräumen in den Schulen vorhanden. Dort wird gelehrt, was man als Molekül alles machen kann und schon wissen die das.

Hochintelligenter Kohlenstoff bildet Diamanten, durchschnittlich intelligenter Kohlenstoff bildet Graphit und unterdurchschnittlich intelligenter Kohlenstoff sollte eigentlich aufmerksame Schüler bilden, die morgens am Chemieunterricht teilnehmen ;)

Aber was ist mit Fullerenen? Sind die eine Art Superorganismus?

@3DRiley

Fullerene sind Mannschaften, sie werden nur von hoch motiviertem und sportlich in Höchstform befindlichem Kohlenstoff gebildet. Die C-Sechziger beispielsweise sind fast alle in der Ersten Liga.

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