Sind Ionenbindungen zwingend Salze?

4 Antworten

Nur so eine Vermutung, in der Hoffnung, dass ich recht habe.

Ein Ionengitter ist ja zwingender Bestandteil einer Ionenbindung, und Salze sind ja eine Gruppe mit Ionengittern. Ein Ionengitter geht ja quasi aufgrund der unterschliedlichen Ladungen hervor, die Kationen und Anionen ziehen sich ja Elektrostatisch an und daraus geht ja wiederrum ein Ionengitter hervor. Salze sind soweit ich weiß, die einzige Gruppe mit einem Ionengitter, also müssten sie quasi die einzigsten mit einer Ionenbindung sein.

Vielleicht bin ich ja komplett auf dem Holzweg, sofern ich doch richtig bin habe ich dem Antwortgeber zumindestens die größte Arbeit erleichtert :)

Danke für alle die versuchen zu Helfen ^^

Das ist alles schon ziemlich richtig. Allerdings schmelzen auch Salze. NaCl bei ca. 800°C, MgO bei ca. 2500°C. Und auch in Salzschmelzen wirkt die Ionenbindung, auch wenn das "Gitter" etwas ungeordeter ist, nur noch auf kurze Distanzen wirklich geordnet. Eher wie ein Haufen Drahtzaunmüll als wie ein korrekter Machendrahtzaun.

DeinAuswurf und ich steiten uns darum, ob ein Salz noch ein Salz ist, wenn der Schmelzpunkt nicht bei 800 oder 2500°C liegt, sondern bei/unter Zimmertemperatur. Sollte dich nicht weiter interessieren.

@ThomasJNewton

Ich sehs grade, da gings aber heiß her :D Mein Lehrer muss mich ja hassen ich stelle nur so Fragen :´)

Spannende Frage, ich weiß darauf auch nach ner kurzen Googlesuche leider keine Antwort.

Ich hoffe, du siehst mir nach, wenn ich dich trotzdem darauf hinweise, dass es auch einige wenige Salze gibt, die keinen Metallanteil haben, beispielsweise Ammoniumnitrat.

Na dann hoffe ich mal, dass ein Chemiker gleich vorbei kommt :D Danke für die Hilfe, das mit dem Ammoniumnitrat wusste ich nicht :)

@KittyKat89537

Eigentlich sehe ich mich eher als Chemiker denn als Biologe... mein Studium liegt dazwischen.

@RedPanther

Was studierst du wenn ich Fragen darf?

@KittyKat89537

Dadurch, dass mit dem Namen des Studiengangs niemand etwas anfangen kann, es diesen aber nur an einem Ort gibt und du somit meinen Wohnort erfährst, was ich nicht möchte, möchte ich dir das nicht genau sagen.

Ich bin an der chemischen Fakultät der Hochschule und insbesondere die ersten Semester waren vornehmlich Chemie: anorganische Chemie, organische Chemie, Maktromolekulare Chemie, Biochemie. Mittlerweile kommt immer mehr Biologie rein, inklusive einiger medizinischer Veranstaltungen und beispielsweise Zellzucht-Versuchen.

@RedPanther

Klingt sehr spannend :)

@KittyKat89537

Ich hätte es gerne etwas medizinischer gehabt, wobei es trotzdem mein Interessengebiet getroffen hat.

Mittlerweile liegen meine Interessen leider wieder woanders, und ich quäle mich irgendwie durch. Stelle fest: Es ist blöd, wenn sich die Interessen so schnell wieder verändern.

@RedPanther

Viele Leuten brechen, deswegen ja ab. Da hoffen wir mal, dass die Interessen sich wieder in deine Studienrichtung verschieben.

@KittyKat89537

Das wäre mal was Neues, wenn meine Interessen sich wieder auf ein Thema verlagerten, das mich früher schonmal interessiert hat.

Ich drücke mein Studium mit Gewalt durch und sehe zu, dass ich ne Arbeit finde die mich wenigstens halbwegs interessiert. Nach meinen Maßstäben bin ich zu alt, nochmal ein Studium anzufangen (das mich nach zwei Jahren ohnehin nicht mehr interessiert)... ich will allmählich mit der Familienplanung beginnen.

@RedPanther

Ich bin ja nicht so im Erwachsenenleben drin, allerdings ist das auch nicht so die Bombe etwas zu machen, was dich mit Zwang halbwegs Interessiert. Ob es da nicht doch noch besser wäre was neues zu machen und doch noch ein bisschen die Familienplanung zu verschieben.

@KittyKat89537

Wenn sich das Altern und alles, was damit zusammenhängt, verschieben ließe, wäre ich da bei dir.

Mir gruselt es aber schon davor, zum Schulabschluss meiner Kinder bereits Rentner zu sein und den körperlichen Verfall zu spüren... was bei meinem einen Onkel der Fall sein wird.

Ich möchte, wenn meine Kinder erwachsen sind, gerne nochmal sportlich richtig auf den Putz hauen und ausnutzen, dass mein Körper auch konsequente Überbeanspruchung einfach wegsteckt... bevor dann unweigerlich das Alter kommt und das Bewusstsein "allein der Wille zählt, der Körper wird schon irgendwie mitziehen" verfliegt.

@RedPanther

Ja das stimmt, da gibts wohl keine alternative.

Das hängt erwartungsgemäß von der Definition ab. Ich verstehe unter Salzen, bei Raumtemperatur feste, Verbindungen mit Ionengitter durch Ionenbindung. Meiner Meinung nach besitzen auch ionische Flüssigkeiten eine Ionenbindung mit kurzer Reichweite und haben daher eine Ionenbindung sind meiner zuvor getätigten Definition nach, aber keine Salze.

Sind das dann tatsächlich noch Ionenbindungen? Angenommen man Löst NaCl in H2O. Dann heftet sich ja teils etwas ans Wasserstoffatomkern aufgrund des Dipols, aber zählt das dann noch als Ionenbindung da es ja nur Kern ist?

@KittyKat89537

Ionische Flüssigkeiten sind keine Lösungen!

@DeinAuswurf

Ah Danke. Das ist die finale Antwort, die ich suchte.

Bindungen sind Bindungen. Stoffe sind, wenn sie aus mehr als einem Element bestehen, Verbindungen. Das musste ich mal loswerden.

Und ja, "Ionenverbindung" und "Salz" bedeutet das Gleiche.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

War ein bisschen Falsch vormuliert da geb ich dir recht :D Ich meine die Bindungsart und nicht die Verbindung. Ich stelle meine Frage anders. "Ist die Bindungsart Ionenbindung, zwingend ein Salz, oder kann eine Ionenbindung auch ohne Ionengitter vorkommen und damit auch ohne die Stoffgruppe der Salze."

@KittyKat89537

Durch deine Umformulierung wird es nicht besser.

Eine Bindungsart kann keine Stoffgruppe sein. Das sind total unterschiedliche Kategorien. Bindungsart ist ein Gedanke, Salze sind Materie.

Es gibt sie Bindungsart Ionenbindung, die könnte man auch Salzbindung nennen, tut es aber nicht.

  • Ionenverbindung = Salz -->> Materie
  • Ionenbindung = Salzbindung -->> gedankliche Einteilung
@ThomasJNewton

Naja ich bin wohl nicht stärkste in Deutsch, oder wir haben aneinander vorbei geredet :D Ich tippe aufs erste :D Aber das hat meine Frage trotzdem beantwortet Danke für die Hilfe :)

Nein, also bitte Ionenverbindungen müssen keine Salze sein.

@DeinAuswurf

Sondern? Nenne doch mal Gegenbeispiele! Immerhin behaupte nicht ich das, sondern der Autor meines Lieblingslehrbuchs, H. C. Christen.

Ein Aggregatzustand macht noch keine Stoffgruppe, immerhin sind alle Metalle fest, bei Raumtemperatur, bis aus eines.

@ThomasJNewton

Wie gesagt, sind ionische Flüssigkeiten nicht als Salze zu werten, die meisten aktuelleren Publikationen zum Thema, enthalten auch nicht mehr den Begriff Salze.

@DeinAuswurf

Darauf bezugnehmend: Ist NaOH für dich ein Salz?

@DeinAuswurf

Nun gut, ich lese keine aktuellen Publikationen. Aber einen Grund oder ein Kriterium hat du noch nicht genannt; Zimmertemperatur ist nun mal kein wichtiges. Manche Salze schmelzen bei 300°C, andere bei 2500°C. Ich sehe kein Prinzip.

Nimm Ammoniumperchlorat und ersetze die H-Atome durch möglichst sperrige und ungleiche Alkylgruppen. Irgendwann ist dann eine vernünftige Kristallstruktur vielleicht unmöglich. Vielleicht gibt es aktuell keine Beispiele, dass Vertreter bei Raumtemperatur flüssig sind. Aber hängt die Einteilung von ein paar Grad ab?

Nochmal: Bringe ein Gegenbeispiel oder erkläre die Unterscheidung, die in "aktuellen Publikationen" getroffen wird, entgegen den guten alten Lehrbüchern.

Also "Butter bei die Fische"!

@DeinAuswurf

Natürlich ist NaOH ein Salz.

@ThomasJNewton

Das Prinzip ist: Reine Verbindungen sollten, wenn sie bei Rt. als Flüssigkeit vorliegen, nicht mehr als Salze bezeichnet werden, da eigentlich eine Fernordnung, mindestens aber eine Nahordnung, die der eines Glases entspricht, suggeriert wird. Nehmen wir TiCl4 als Beispiel. Die Ti-Cl Bindung hat sicherlich einen ionischen Bindungsanteil, der bei mindestens 50% liegt. Dennoch sollte man es nicht als Salz bezeichnen, weil dies suggeriert es handle sich um eine Verbindung mit hohen Ordnungsgrad.

@DeinAuswurf

TiCl4 ist doch ein ganz anderes Thema, der fließende Übergang der ionischen zur Kovalenzbindung. Wobei der beim TiCl4 nach meiner Einschatzung zu 90% vollzogen ist. Man kann doch wohl nicht ernsthaft ein Ion Ti4+ annehmen. Und ich finde auch die Bezeichnung "ionische Flüssigkeit" sehr irreführend.

Ich meinte etwas ganz anders: Echte Ionen, die so groß und sperrig sind, dass sich bei Zimmertemperatur nicht zu einem Festsoff ordnen. Es soll solche geben, ich habe aber momentan nicht den Ehrgeiz, danach zu suchen.

FOS oder Gymnasium (Bayern), Medizinstudium?

Hallo, Ich bin Simon, 16 J. Jahre alt, komme aus Bayern und besuche seit der 5.KL eine Realschule. Mein Traumberuf war schon als keiner Junge Arzt. Kurze Vorgeschichte zu allem: Wie gesagt, wollte ich schon von klein auf Arzt werden. In der Grundschule zählte ich zu den besseren Schülern, obwohl ich sogut wie nichts gelernt habe, (natürlich Hausaufgaben gemacht). In der 4. Klasse hatte ich dann im Übertrittszeugniss einen Schnitt von 2,33, hatte also auch die Empfehlung für das Gymnasium, bin aber trotzdem auf die Realschule (Sozialwessen-Zweig). Dann auf der Realschule habe ich erstmal einen kompletten Fehlstart hingelegt, 5 und 6. Klasse immer gerade so durchgekommen ohne lernen, meist auch ohne Hausaufgaben, da hat mich das irgendwie alles nicht interessiert und ich hatte wichtigeres zu tun.... zudem dachte ich es läuft alles weiter wie in der Grundschule... Ab der 7 und 8 Klasse wurde es dann besser und ich habe verstanden warum ich in der Schule bin. Ab der 9. habe ich dann richtig losgelegt und sogut wie nur noch 1er, 2er und 3er geschrieben, ab da habe ich auch angefangen richtig zu lernen, hatte aber trotzdem ausreichend Freizeit. Dann Abschlusszeugniss 9,. Klasse hatte ich dann einen Schnitt von 2,2. (wäre sicher noch besser gewesen, wenn ich teilweise nicht so fraul wäre .. (-: ) Jetzt in der 10. geht es fast noch besser weiter, ich lerne ca. 5-6 Tage vorher für Schulaufgaben und 1 Tag vorher für Ex´en. wobei lernen ist bei mir meist so: Hefteintrag oder Blatt durchlesen, evtl. Aufgaben üben, dann 30min. später wieder lesen, dann was anderes machen usw... und am Ende des Tages kann ichs dann auswendig. Jetzt in der 10. zähle ich zu den "Guten" oder "Besten" Schülern aus der Klasse. Ich will in der 10. jetzt nochmal richtig reinhauen, mein Ziel: Abschluss mit 1er vor dem Komma. So jetzt mal zur eigentlichen Frage: ich möchte nach der Real auf jeden Fall Allgemeines Abi machen, jetzt ist eben die Frage: FOS oder Gym? Vorteil am Gym wäre halt: Ist direkt neben der Real also mein kurzer Schulweg bleibt. Freunde oder Kumpels kann ich in der Pause auch treffen. Und bessere Vobereitung auf Allg. Abi. Außerdem besitzt das Gym. eine extra Einführungsklasse für Realschüler (ist nochmal die 10. nur eben auf Gym.) Und FOS ist halt so eine Sache: 1. ist die 20km von mir entfernt, müsste also mit dem Zug fahren... Zudem führt die FOS ja eigentlich zum Fachabi bzw: Fachgebundene Hochschulreife und nicht zum allg. Abi, dass ist ja mehr so eine Ergänzung für besonders gute Schüler. 2. Fremdsprache müsste ich eh auf beiden Schulen besuchen: Spanisch oder Italienisch kommen in Frage. (Lerne nebenbei schon etwas Spanisch.) So, und ich weiß das beide Schulen (vor allem GYM.) kein Spaziergang werden und bin aber auch bereit mich richtig reinzuhängen und meine Freizeit einzuschränken. Und falls es aus irgendeinem Grund nichts mit Med-Studium wird, möchte ich trotzdem das Allg. Abi machen. Also: Was sagt ihr?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?