Sind Ärzte öfter krank, weil sie selbst mit kranken Menschen zu tun haben?

5 Antworten

Nein, das zeigt, daß die Angst vor Ansteckung durch viele Krankheiten nicht gerechtfertigt ist.

Besonders schlimm und gefährlich kann es natürlich auch für Ärzte werden, beispielsweise bei einer Meningokokken-Meningitis! Das springt einem sogar die Krankenschwester weg, wenn sie diesen Verdacht mitbekommt

Man hat mal in einer Studie festgestellt, daß die Belastung mit pathogenen (=krankmachend) Keimen in der Mundhöhle von medizinischem oder pharmazeutischem Peronal um ein vielfaches höher ist als bei Menschen, die nicht berufsbedingt mit sovielen Krankheiten zu tun haben. Trotz dieser hohen Keimbelastung sind die Leute aber nicht krank. D.h.: Um z.B. einen Arzt anzustecken, bedarf es einer großen Keimanzahl,um diesen erkranken zu lassen. Als Normal-Sterblicher wärst du schon längst krank geworden, während dein Arzt oder Apotheker dich immer noch freundlich und fit anlächeln.

Wie andere schon geschrieben haben lernt das Immunsystem des Arztes mit Krankheiten gut umzugehen . Es ist jedoch so daß man lernen muß die Krankheiten nicht anzuziehen. Krankheiten enstehen ja durch falsches Denken, Fühlen und Handeln und konzentrieren auf eine Krankheit.

Es gibt viele Ärzte die haben es nicht gelernt sich zu schützen vor bestimmten Krankheiten . Die Mehrheit jedoch streift diese Krankheitsbringer durch waschen und andere unbewußte Techniken ab.

Ich denke nict, dass Ärzte öfter krank sind. Im Gegenteil. Denn sie sind einerseits durchgeimpft, andererseits ist ihr Immunsystem auf dem Trabb!

"Durchgeimpft" sind Ärzte allenfalls gegen Hepatitis B, welches über Blut übertragen wird!

@neurodoc

Jeder Arzt entscheidet für sich, welche Impfung er für sich selbst für Sinnvoll hält. Ich kenne solche wie Du und auch andere, die sich gegen alles mögliche impfen.

Es ist einfach mal ein harter Job, jedenfalls als Jungarzt, mit den ganzen Schichten und Überstunden usw.

Ich glaube, daß in diesen Jahren gar kein Immunsystem mehr existiert bei 30 Stunden am Stück arbeiten, 2-3 mal die Woche, kaum ein Wochenende frei und das über Jahre!

Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch - wo bleibt der Aufschrei?

Ich arbeite selbst im Gesundheitssystem und sehe überall Überbelastung, Überarbeitung und auch Fehlbehandllung aus organisatiorischen Gründen (zu viele unnötige Operationen, frauenfeindliche Geburtshilfe, schlechte Versorgung der Patienten).

Bei den Patienten gibt es viele, die krank werden, weil sie beruflich überlastet sind. Sie berichten durchgängig, dass immer weniger Kollegen die gleiche oder sogar mehr Arbeit machen.

Die anderen kommen, weil sie krank werden durch Perspektivenlosigkeit. Sie haben keine Chance am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Bin ich selbst Patient warte ich beim Hausarzt 1-3 Stunden im Wartezimmer und bin danach kränker als zuvor. Auf Facharzttermine warte auch ich 3-5 Monate, beim Endokrionlogen sollte ich im folgenden Jahr wieder anrufen, da in diesem Jahr keine neuen Patienten geommen werden. Dann haben die Ärzte nur 2-5 Minuten Zeit - viel zu wenig für sinnvolle Diagnostik und Behandlung.

In der nächstegelegenen Notaufnahme arbeiten nur noch gestresste, überwiegend ausländische Ärzte. So dass schon die Kommunikation nur schwer möglich ist. Auch Notfälle warten bis zu 5 Stunden.

In der Gynäkologie und Geburtshilfe (wo ich früher gearbeitet habe) gibt es auch nur noch ausländische Ärzte, die ganz andere Standarts ansetzen, als wir in Dtl. gewohnt sind.

Warum hört man in den Medien nichts darüber? Wo bleibt der Reformwille in der Politik? Wo der Protest der Patienten und der Angestellten im Gesundheitssystem?

Jeder scheint den Kopf einzuziehen und auszuhalten. Und ich renne gegen Wände!

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