Sieht man auf dem MRT und CT eigentlich das Ähnliche?

3 Antworten

Auch wenn ich ein bisschen spät dran bin will ich meinen Senf noch dazu geben, weil ich die bisherigen Antworten ziemlich unzufriedenstellend finde. Also, da gibt es einen entscheidenden Unterschied. Beim MRT untersucht man vorallem Gewebe bzw Flüssigkeiten (Muskeln, Menisken, Organe...) und beim CT vorallem knöcherne Strukturen. Ein CT ist ganz ähnlich wie eine Röntgenaufnahme, nur werden mehrere Bilder aufgenommen, um ein 3 Dimensionales Bild zu bekommen. Beim MRT wird durch Magnetstrahlen das Proton des Wasserstoffs im Wasser (das ja überall im Körper vorhanden ist) in eine bestimmte Richtung gerichtet und das kann man messen. Und weil jedes Gewebe unterschiedlich viel Wasser enthält kann man diese von einander unterscheiden.

Nur wenn man auch was Ähnliches untersucht... Spaß beiseite. Letztendlich kann nur ein Radiologe entscheiden, bei welcher Fragestellung welche Untersuchung die beste und gleichzeitig am wenigsten schädliche ist. Röntgen ist für die Basisdiagnostik der Lungenerkrankungen und Knochenbrüche immer noch die erste Wahl. Viele Organsysteme und Gelenke lassen mit Ultraschall hervorragend untersuchen, wobei bei mehrdeutigen Befunden anschließend eine Schnittbilddiagnostik durchgeführt wird. Also CT und MRT. CT hat den Vorteil, das es in der Fläche besser verfügbar ist, schneller durchzuführen und billiger. Mit modernen "mehrzeiligen" CT geräten kann praktisch der ganze Körper schnell, effizient und genau untersucht werden. Für manche Organsysteme wie z.B. das knöcherne Skelett und die Lungen ist es dem MRT immer noch weit überlegen. Die MRT wird überall da eingesetzt, wo primär Weichteile untersucht werden sollen. Hier sind in erster Linie Gelenke und die Wirbelsäule zu nennen. Ein Arzt der einen fraglichen Bandscheibenvorfall mit CT (früher die gängige Methode) abklären will, handelt unverantwortlich. Am Gehirn ist die Bildgebung haushoch dem CT überlegen. Trotzdem läuft die erste Diagnostik oft als CT, weil gravierende Befunde, wie z.B. eine Hirnblutung, schnell und sicher nachgewiesen und auch ausgeschlossen werden können. Das sind jetzt nur einzelne Beispiele, wenn du tiefer einsteigen willst, frag nach. Grundsätzlich haben alle diese Untersuchungsmethoden ihre Berechtigung und richtig angewendet, ergänzen sie sich zu einer vernünftigen Diagnostik zum Wohle der Patienten.

Je feiner die zu erwartenden Veränderungen, desto eher wird die MRT zu bevorzugen sein, bei groben Veränderungen reicht oft die CT. In vielen Fällen kann daher der Vorzug für eine bestimmte Methode nur individuell abgestimmt werden. Das wird der Arzt entscheiden.

Warum macht man dann nicht nur MRT? Bei CT ist ja Strahlenrisiko höher, beim MRT dagegen 0

Diese Antwort ist pauschalisierend und damit falsch!

sehnenschaden heilung?

hallo,

meine stute hatte einen fesselrägerschaden. nur einen sehr kleinen. vor 2 wochen war die ta da und meinte nach vortraben und ultraschall, bei dem sie auch nach langem suchen nichts mehr fand wieder anfangen zu traben. ich steigerte die zeit von ein paar Runden trab bis zu 5 minuten trab, dann kamm sie wieder und mein Pferd trabte recht gut nur beim durch den zirkel wechseln war noch ein falscher bzw ein kurzes Hinken zu sehen. ta meinte könnte auch ein stolpern sein und ich solle hinerhalb der nächsten woche bis auf 10 Minuten steigern, dann käme sie wieder. gestern schaute sie nochmal drauf und zuerst sah es so aus als liefe sie perfekt dann wieder so ein kleines Hinken und dann wieder 5 Minuten nicht und dann wieder bei einem schritt ein hinken. Also nochmal ultraschall gemacht aber nicht war zu sehen. ta wusste dann auch nicht weiter. da ich vom verkäufer das Angebot bekommen hatte das er die stute zurücknimmt und in die zucht gibt, meint ta ich solle mir das nochmal überlegen. denn wenn das kurze hinken in ein paar wochen zu einem lahmen wird, hätte ich die chance nicht mehr und erneut viel kraft und arbeit reingesteckt. was könnte das hinken sein, da auf dem ultraschall ja nicht sichtbar ist? kann es sein das der fesselträgerschaden schon chronisch ist, da wir 3 wochen für die diagnose gebraucht haben und das pferd in der Zeit weiter geritten oder longiert sowie auf die koppel sollt, trotz lahmen? wenn es chronisch ist müsste man das nicht auf dem ultraschall sehen? weiß einfach nicht was ich tun soll.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?