Schwächen Medikamente das Immunsystem?

5 Antworten

Ich für meinen Teil habe seit ich denken kann noch nie Medikamente genommen, nichteinmal bei schlimmen Bauchkrämpfen und Kopfschmerzen, die ich im jungen alter manchmal hatte. Ich bin seit etwa 5 Jahren nicht einmal krank gewesen, wenn überhaupt, dann hatte ich nur eine Erkältung, bei der ich mich null geschont habe und ganz normal weitergemacht habe. Auch die letzte Erkältung ist gut 2 Jahre her. Ich habe mir exakt die gleichen Gedanken wie du gemacht und ich bin fest davon überzeugt das an dieser Theorie etwas dran ist.!

Tabletten schwächen nicht das Imunsystem. Es kann aber eine Resistenz, also Unwirksamkeit auftreten. Das ist besonders bei Antibiotika und Penicilin der Fall.

Der Körper entwickelt durch jede durchlebte Krankheit eigene Abwehrstoffe für diese Krankheit. Diese werden dann vom Imunsystem bei der nächsten Krankheit eingesetzt. Insofern kann mann sagen, das kleinere Infekte das Imunsystem stärken. Wenn man aber immer sofort Tabletten einwirtf, tritt diese Stärkung eben nicht auf. Das gleiche gillt übrigens auch für übertriebene Hygiene. Speziell Kinder müssen mit Keimen in Berührung kommen, um ihr Imunsystem aufzubauen.

alles klar vielen dank

Penicilin = Antibiotika

Tabletten können durchaus sinnvoll sein, teilweise sind bestimmte Medikamente ja nur auch aus der Natur isoliert (mittlerweile natürlich synthetisch hergestellt), wie z.B. Aspirin. Wenn man sowas nur selten nimmt, erfüllt es auch seinen Zweck, wobei ich persönlich auch lieber Tabletten meide und mir bei Kopfschmerzen meist schon ein Kaffee oder Espresso hilft (eben auch blutverdünnend). Nimmt man Tabletten dagegen zu oft, verursacht man damit teilweise eben auch das, was man eigentlich bekämpfen will. Eine seltene Einnahme von Tabletten schwächt aber nicht gleich das Immunsystem.

hm ok das sie sinnvoll sind und auch wirken bezweifle ich nicht, sonst würden es ja nicht soviele nehmen. aber ist es wirklich nötig wen man mal zb kopfweh hat gleich ne tablette zu schmeissen? hat man dann nicht beim nächsten mal wieder das bedürfniss sich mit tabletten zu heilen usw?

ich denks mir hald weil ich echt nie sowas habe, ich habe nie solch schlimme beschwerden das ich ne tablette bräuchte, da verdräng ich lieber das problem. ich denke hald es liegt daran das ich nie aspirin usw nehme. vlcht auch nur abhärtung?

@soundbuster89

Nötig ist das nicht, ich tue das nur dann, wenn kein Hausmittel hilft. Ich denke schon, dass wenn man gegenüber dem Tablettennehmen allgemein "offener" ist, auch dazu neigt häufiger eher unbegründet nach einer Tablette zu greifen. Und das obwohl man auch dann unter den Nebenwirkungen leiden kann. Die Zettel lesen nur die wenigsten Leute, ich tue das allerdings. ;)

Ich denke allerdings der Gesundheitszustand hängt von ganz anderen Faktoren ab. Einem gesunden Lebensstil z.B., gesundes Essen, Bewegung, Sonne (Vitamin D), teils äußere Umstände, teils Glück, ...

Also zueret einmal: Du verdrängst das Problem NICHT! Verdrängung ist ein Abwehrmechanismus, der im Unterbewusstsein stattfindet, und nicht bewusst erlebt wird. Vermutlich lenkst du dich ab, machst einen Mittagschlaf, gehst an die frische Luft o. Ä. Das ist nämlich genau das, was bei Kopfschmerzen meist am schnellsten hilft! Und genau das ist es auch, was das Immunsystem stärkt- viel trinken, Frischluft, Bewegung, Schlaf- es bedingt sich also gegenseitig, wie man sieht. So kann man es zumindest, bei so kleineren Beschwerden, wie Kopfweh, Bauchweh oder Schwindel erklären.

Es ist natürlich für die Gesundheit stark zu empfehlen, auf solche Pillchen die nicht sein müssten, zu verzichten. Aber wer entscheidet das jetzt? Der eine kann bei Kopfweh nicht mehr klar denken, nimmt eine Aspirin, um den Tag zu überstehen. Der andere hat keine Tabletten zuhause, geht ne Runde laufen und ist das Problem los. Natürlich geht er bei diesem Spaziergang nicht bei der nächsten Apotheke vorbei, er will ja keine Medikamente.

Wie sieht es die Natur? Der eine ist anfälliger dür Erkrankungen, der andere nicht. Das kann sich schon kurz nach der Geburt zeigen, da wo der Mensch noch gar nicht mit Medikamenten in Berührung gekommen ist.

Pauschal kann man also nicht sagen, dass Medikamente (Schnupfenspray, Aspirin) die Imunabwehr schwächen- ABER: Wer diese Medikamente nimmt, und gleichzeitig nicht für eine gesunde Lebensweise sorgt, der arbeitet eben darauf hin, dass sich sein Immunsystem nicht entwicklen kann.

Es freut mich natürlich für die Menschen, die wenige Medikamente brauchen, die können sich glücklich schätzen. Alle anderen sollten sich Gedanken machen, ob es nicht eine gesunde Alternative zur Schmerztablette gibt.

Medikamente, die gezielt eingesetzt werden, um das Immunsystem herunter zu fahren. Beispielsweise werden diese eingesetzt bei Organtransplantationen.

Es gibt genügend Medikamente, die sich negativ auf das Immunsystem auswirken, aber das hängt von der Art der Krankheit und Anwendung der Medikamente ab. Das Immunsystem besteht aus einem System von ineinandergreifenden Mechanismen, das sich aus Abwehrzellen der weißen Blutkörperchen, den Leukozyten, aus löslichen Proteinen und aus Organen zusammensetzt.

Zum Immunsystems gehören Thymus, Milz als Organe und Gewebe wie Knochenmark, Lymphknoten, Mandeln und das lymphatische Gewebe des Darms. Im Darm befindet sich ca. 80 % unseres Immunsystem!

Darüber hinaus schwächen auch Stoffwechselerkrankungen, Operationen, Strahlentherapie und einige hochwirksame Medikamente das Immunsystem. Bei Menschen, die über einen längeren Zeitraum Schmerzmittel einnehmen, wird die Bildung spezieller Immunzellen gehemmt. Medikamente wie Antibiotika gegen bakterielle Infektionen und Chemotherapeutika schwächen das Immunsystem. Erkennbar an den typischen Verpilzungen der Schleimhäute oder Fuß-/Nagelpilz.

Die körpereigene Abwehr ist ein hocheffizientes System, das jedoch vorübergehend oder auf Dauer Schwächen zeigen kann. In der Kindheit ist das Immunsystem noch nicht voll entwickelt. Im Alter unterliegt es, wie andere Organe auch, Abbauerscheinungen, so dass es nicht mehr so optimal funktioniert.

Das Immunsystem wird allerdings nicht von Aspirin oder von Halslutschtabletten angegriffen. Zu diesen kann man beruhigt greifen, ohne schwerwiegende Folgen fürchten zu müssen.

http://prostatitis.tipido.net/cd-probe/immunstaerkung_page.htm

danke für die ausführliche antwort. ist da bewiesen das aspirin usw nicht schaden? wen ja, wer hat es bewiesen? die pharmaindustrie?

@soundbuster89

Nö, medizinische Fakultäten von Universitäten z.B.

@soundbuster89

Ich habe die Auskunft von meiner Hausärztin....wobei immer die Masse der Einnahme ausschlaggebend ist....ich denke in angemessener Dosis ist es OK!!!

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