Schuldanerkenntnis führt zur Haftung der Eltern bei Minderjährigen Kindern (6 Jahre), obwohl die Aufsichtspflicht nicht verletzt wurde - wer weiß Rat?

4 Antworten

Eine private Haftpflichtversicherung, die Schäden durch unter 7jährige einschließt, kostet nicht viel...

Die hätte diesen Schaden übernommen.

Ob das Gericht ein falsches Schuldanerkenntnis zur Begründung einer Haftung nimmt - keine Ahnung.

Wäre aber nett, wenn Du hier mal schreibst, wie das ausgegangen ist.

Also ich geh davon aus, dass du mal der Vater bist und dich nicht ins schlechte Licht stellen willst :) mich würde interessieren was das kind kaputt gemacht hat? Blumentopf runtergeworfen oder wasser über den pc ;) wäre es fall 1, wovon ich auch ausgehe, dann ist es doch nicht so schlimm..

Ich bin zum Glück nicht der Vater :) Aber ein guter Bekannter von mir. Der Sohn von ihm hat beim Spielen einen Schneeball, in dem sich leider auch Steine befanden, auf das Auto eines Dritten geworfen. Liegt mittlerweile beim Anwalt des Geschädigten, Streitwert etwa 1.000 Euro plus Anwalts-/Gerichtskosten, also nicht gerade mit dem runtergefallenen Blumentopf zu vergleichen :-/

Ist der Vater Analphabeth oder warum unterschreibt er das?

Weil er dumm ist und davon ausging, dass er immer und jederzeit für sein Kind haften muss. Kann so etwas ein Vater alleine überhaupt bestimmen, oder muss die Mutter eigentlich mitunterschreiben? Und führt die Unterschrift tatsächlich dazu, dass er dann voll haften muss, obwohl gar keine Haftungsgrundlage bestand?

@Raitho12345

Hier würde ich mir mal Rat bei einem Anwalt suchen. Von welchem Betrag reden wir überhautpt? Geht es um 10 Euro der um 1000 Euro?

@Allexandra0809

Eher um 1000, als um 10, sonst würde ich die Frage hier nicht stellen :)

Wenn er so doof ist und das unterschreibt, dann ja..

Also keine Chance, dass er hier rauskommt, oder? Schade, dass man aufgrund der Dummheit mit dieser einen Unterschrift die gesamte Rechtslage übern Hauffen werfen kann, denn ohne der Unterschrift, wäre es ja sonnenklar, dass hier weder Kind noch Eltern haften müssen. Ich verstehe nur nicht, weshalb man mit dem Schuldanerkenntnis eine Haftung für etwas anerkennen kann, wo es gar keine Haftungsgrundlage gibt.

Mein Onkel liegt wegen einem Glioblastom im Koma, ist das "gut" oder "schlecht"?

Hallo. Ich weiß, das klingt seltsam, aber vielleicht hattet ihr in eurem Umfeld auch schon Jemandem mit einem Glioblastom (IV) und kann mir irgendwie weiterhelfen..

Mein Onkel bekam im September 2012 die Diagnose Glioblastom. Der Hausarzt meinte, die Beschwerden wären vom Stress, im Krankenhaus fanden die Ärzte dann den Tumor. Von Anfang an hieß es, es gibt keine Heilung, er hat höchstens ein Jahr. Für meine Eltern und mich war dann recht schnell klar, dass wir ihm dieses Jahr zum Schönsten seines Leben machen wollten, er sollte alles machen, was er schon immer mal tun wollte, so gut es eben geht, er bekam ja Chemo und Bestrahlung, Zeitweise ging es ihm richtig schlecht und dann sah er plötzlich wieder total gut und fit aus.

Im Januar hat man ein Rezidiv festgestellt, seit dem geht es nur noch bergab. Heute haben wir erfahren, dass er ins Koma gefallen ist, einfach so, als wäre er bloß eingeschlafen. Wir fahren morgen zu ihm ins Krankenhaus, und ich habe irgendwie Angst davor. Mein kleiner Cousin lebt bis jetzt bei unserer Oma, ihrer Schwester und deren Mann, aber mein Cousin ist körperlich und geistig eingeschränkt, deshalb können meine Eltern und ich uns wohl besser um ihn kümmern. Meine Mutter hat auch Erfahrungen mit behinderten Kindern, deshalb mache ich mir da eigentlich keine Sorgen, aber ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn ich ihn morgen sehe. Er weiß noch nicht, was mit seinem Vater ist (er weiß nur, dass er schlimm krank ist, aber die Ärzte alles tun um ihm zu helfen), und ich komme mir jetzt schon irgendwie richtig falsch vor.

Wir wollen ihm morgen langsam erklären, wie es um seinen Vater steht, wenn wir Genaueres wissen, aber mir graut es irgendwie davor..

Aber es heißt doch eigentlich, dass das Koma (zumindest bei künstlichen Koma) "gut" für den Körper ist, damit er sich wieder etwas erholen kann und es ist bestimmt auch gut für meinen Onkel, wenn er Mal nichts mitbekommt, keine Schmerzen hat, ..

Was meint ihr? Ist es "gut", dass er im Koma liegt, weil er so vielleicht wieder Kraft tanken kann oder ist das eher ein schlechtes Zeichen, wie ein Zeichen dafür, dass es wirklich jetzt schon zu Ende geht? Und eigentlich sollte er ja im Koma keine Schmerzen haben, er wird ja auf der Intensivstation sicherlich auch Schmerzmittel bekommen?

Wie gesagt, möglicherweise hat ja jemand Erfahrungen.. LG, minnasora

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Müssen Eltern die ganze Zeit während der Hausaufgaben bei ihren Kindern sitzen?

Hallo,

ein Grundschulkind, 9 Jahre, hat Konzentrationsprobleme. Schulnoten in Mathe und Deutschtests schwanken zwischen 1 und 5.

Diesbezüglich nimmt die Mutter Termine zur Diagnostik wahr ( Dyskalkulie, LRS, Motorik, Psychologin, Kinderarzt, Familienberatungsstelle).

Der Vater des Kindes erwartet von der Mutter, nach deren Arbeit, jeden Tag sich neben das Kind zu setzen und die Erledigung der Hausaufgaben zu überwachen.

3x in der Woche nimmt das Kind noch an Sportvereinen teil.

In den Elternsprechtagen kommunizieren die Lehrer, dass täglich folgendes neben den Hausaufgaben zu üben sei:

15 min Lesen

10 min 1x1 und Kopfrechnen (grösste Schwäche)

15 min Gitarre

Beratungsstelle und Orthopäde raten ausserdem mehrmals wöchentlich zu Fussübungen und Konzentrationsübungen.

Der Tagesaablauf ist dann wie folgt: morgens aufstehen, Schule mit OGS und Arbeit. In der HA Betreuung werden die HA oft nicht geschafft. Mittagessen bekommt das Kind in der OGS.

Abholung des Kindes nach der Arbeit der Mutter zwischen 15 und 15:45h, danach HA (bei denen die Mutter dabei sitzen muss laut Vater).

Ab 17h 3x die Woche Sporttermine (Fussball und Schwimmen, zu denen das Kind gerne geht und wo es Freunde trifft, zudem wird der Sport von allen beteiligten Ärzten und Beratern befürwortet).

Je nach Wetterlage bringt die Mutter das Kind zum Sport und holt es im Dunkeln ab. Bei schönem Wetter fährt das Kind mit dem Roller.

Die Mutter kümmert sich in der restlichen Zeit um Haus und Garten und sonstige Termine (Vorsorge, Sprechtage etc).

Der Vater arbeitet 40h, die Mutter 32. Der Vater macht gelegentlich HA mit dem Kind und wird dabei oft laut und ungeduldig. Seine Aufgaben im HA sind das Betten Beziehen, Einkaufen und das Bügeln der eigenen Wäsche.

Die Mutter kocht selten Essen, da sie sich mit der Schul- und Haushaltsituation oft überfordert fühlt und kaum Zeit für sich. Nur wenn das Kind spielt oder mit Freunden draussen oder beim Sport ist bzw. schläft.

Der Vater ist der Meinung, die Mutter müsse die HA intensiv betreuen und dürfe erst anschliessend sich an ihren PC setzen oder mal in Ruhe Whatsapp Nachrichten der Freundinnen (die sie selten sieht) beantworten. Ausserdem wird moniert, dass die Mutter nicht jeden Tag kocht und die Sachen des Mannes nicht bügelt.

Während der Vater abends weg geht zu Fussballspielen und Konzerten, ist die Mutter zu Hause.

Die Mutter hat zudem letztes Jahr eine Brustkrebs Operation überstanden und fühlt sich mit den Forderungen des Mannes und der Schule (nicht neben den HA noch diverse Dinge zu üben) überfordert. Sie möchte aber auch nicht, dass ihr Kind den Anschluss in der Schule verliert.

Wie ist hier dem Kind zu helfen mit gleichzeitiger Entlastung der Mutter? Von Seiten der Schule wurde das Kind in Absprache mit der Mutter in 2 Förderstunden aufgenommen.

Nachhilfestunden würden noch weniger Freizeit bedeuten.

Das Kind wurde in der Beratungsstelle getestet und hat einen IQ von 126, in Sprache von 135, macht aber immens viele Rechtschreibfehler.

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Meint ihr unter diesen Umständen ist es normal, dass ich zu einer Einzelgängerin geworden bin?

Hallo zusammen,

hin und wieder falle ich in Gedankenkreise, in denen ich ununterbrochen über meine Persönlichkeit nachdenke und grübele. Ich versuche zu verstehen weshalb ich so bin, bin wie ich bin. Ich bin etwas menschenscheu, pflege alte Schulfreundschaften nicht gerade besonders gut und bin allgemein eher eine Einzelgängerin. Nach außen hin bin ich sogar eine unheimlich offene Person, unterhalte mich unheimlich gerne mit anderen Menschen und lache viel! Aber aufgrund extrem vieler schlechter sozialer Erfahrungen, prallt ganz tief in mir alles eigentlich einfach nur an mir ab. Ich persönlich fühle mich emotional einfach am wohlsten, wenn ich mit meinem Freund oder alleine bin. Ich glaube ich habe extreme Angst vor zu viel Kontakt zu anderen Menschen, weil ich in meinen 21 Jahren leider wirklich schon sehr viel Verletzendes erlebt habe.

Ich habe viele Erinnerungen an meine Kindheit, in denen ich von anderen Kindern ausgeschlossen, für Dinge beschuldigt wurde die ich nicht getan habe oder aufgrund meines damaligen Gewichts gemobbt wurde. Im Alter von 12/13 hatte ich dann eine Essstörung die ich Gottseidank alleine bewältigt habe. Im Anschluss daran bemerkte ich, dass ich auf einmal in der Pubertät sehr beliebt wurde, weil ich plötzlich in den Augen der anderen hübsch war. Seitdem habe ich Probleme mit sozialen Kontakten. Zu allem Übel tauschte meine damalige beste Freundin mich gegen einer andere Klassenkameradin aus. Mein erster Freund betrug mich auf sehr schlimme Weise im Alter von 16 Jahren und meine Mutter erkrankte an einer leichten Psychose und möchte sich seitdem nicht therapieren lassen. Dementsprechend ist auch das Verhältnis zu meiner Mutter eher schlecht. Wenn ich zurück blicke habe ich schon von Kleinkind auf, meinen Eltern nie erzählt, wenn andere Kinder mich mobbten oder es mir einfach nicht gut ging. Ich frage mich heute noch immer woran das liegt? Mein Vater arbeitet sehr viel und hat aufgrund der Krankheit meiner Mutter auch selber viel zu schlucken. Er ist selbstständig und finanziell geht es uns sehr sehr gut. Das traurige hierbei ist aber, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass mein Vater versucht Liebe durch Geld zu ersetzen. Hin und wieder fehlt mir eine Mutter, obwohl ich eigentlich ja eine habe? Aber sie ruft nie an, interessiert sich soweit ich mich erinnern kann eigentlich schon immer nicht wirklich für das was ich tue. Meine Eltern streiten schon immer viel, weshalb ich nach dem Abi auch ausgezogen bin. Ich habe immer alles mit mir alleine ausgemacht aus Angst vor weiteren Enttäuschungen. Ich trage ständig einen großen Rucksack mit diesem emotionalen Balast mit mir rum und weiß hin und wieder nicht wohin damit. Ich würde mich jetzt auch nicht als depressiv bezeichnen, weil es mir ja mittlerweile auch sehr gut geht. Nur diese schlechten Erinnerungen rauben mir des öfteren ziemlich viel Energie.

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